Netz 7b: DB Regio soll Zuschlag erhalten

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
S-Bahn RheinNeckar?!
Das ist ja keine richtige S-Bahn, das ist eher eine RB fälschlicherweise als S-Bahn bezeichnet.

Richtige S-Bahn Netze, vergleichbar mit München, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, haben wir in der Region Karlsruhe eigentlich keines.
 
Es jukt glaub ich keinen, was deine eigene Definition von einem RE ist ;)
Ich weiß nicht genau, was du mit dieser eher unfreundlichen Anmerkung bezweckst. Fakt ist, dass eine schnelle (Nahverkehrs-)Verbindung zwischen den größeren Orten auf der Kraichgaubahn trotz Einführung eines sogenannten RE noch mehr fehlt, als jetzt ohne RE aber mit Kraichgau-Sprinter. Und die Benennung RE dieser Linie zeigt, dass es auch nicht angedacht ist, eine solche einzuführen. So kommt höchstens eine kleine Verkehrswende zustande.
 
Nein. Dass an der Testfahrt "S4" steht hat technische Gründe und damit zu tun, dass die 2023er-Fahrten noch nicht in der Fahrplanauskunft freigeschaltet sind.

Aber die Züge werden als RE bezeichnet werden. Der verbleibende Eilzug der S4 bleibt auch ein Eilzug. Wenn auch mit anderer Haltfolge.
Ich dachte, der neue RE ersetzt die S4-Eilzüge?
 

ralf

aus Südstadt
Das ist ja keine richtige S-Bahn, das ist eher eine RB fälschlicherweise als S-Bahn bezeichnet.

Richtige S-Bahn Netze, vergleichbar mit München, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Nürnberg, Stuttgart, haben wir in der Region Karlsruhe eigentlich keines.
Eine Vollbahhn-S4, welche stündlich verkehrt, wäre aber wohl auch kaum eine richtige S-Bahn.

Allgemeine Definition: Vorortverkehr mit dichtem Takt.
Systeme:
-Seitenschiene: Berlin, Hamburg
-Oberleitung mit Citytunnel: München, Frankfurt, Stuttgart
-Ohne City-Tunnel, aber dichter Takt: Köln, Nürnberg,...
...
und am Ende landen wir bei irgendwelchen im 2-Stunden-Takt verkehrenden Diesel-Triebwagen der Ortenau-S-Bahn.
 

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Eine Vollbahhn-S4, welche stündlich verkehrt, wäre aber wohl auch kaum eine richtige S-Bahn.

Allgemeine Definition: Vorortverkehr mit dichtem Takt.
Systeme:
-Seitenschiene: Berlin, Hamburg
-Oberleitung mit Citytunnel: München, Frankfurt, Stuttgart
-Ohne City-Tunnel, aber dichter Takt: Köln, Nürnberg,...
...
und am Ende landen wir bei irgendwelchen im 2-Stunden-Takt verkehrenden Diesel-Triebwagen der Ortenau-S-Bahn.
Die Ortenau-,,S-Bahn" ist ja auch nur eine Regionalbahn, im ganzen Raum Freiburg möchte man ja wohl jede RB zu einer S-Bahn aufwerten.

Und ja, selbstverständlich wäre auch eine stündliche Vollbahn S4 keine richtige S-Bahn.
 
Fährt der RE nach Heilbronn dann eigentlich auch unter der Nummer?
Der alte S4-EILZUG wird ein RE werden und er wird RE45 heißen.

Im Murgtal wird der S81-EILZUG dann zum RE40 und die normale Halbstundentaktverdichter-S81 nach Forbach (bei Vollmond und Füllstand der Schwarzenbachtalsperre von über 83 % auch mal bis bspw. Schopfloch) wird zur RB41. Auf der S71 nach Achern (sofern diese inkonsequenterweise nicht doch noch das ein oder andere mal fährt) wird der Vollbahnzug dann auf den Namen RB44 hören.
 
Seitenschiene: Berlin, Hamburg
Berlin und Hamburg grenzen sich zwar auch durch den Stromschienenbetrieb ab, interessanter ist aber vielleicht noch, dass diese beiden Systeme auch die einzigen beiden mit wirklich schnellbahnähnlicher Signalisierung waren, d.h. dichte Blockteilung, Nachrücksignale, Fahrsperre, auf die tatsächlichen (Zwangs)Bremswege bemessene Durchrutschwege (außer am Ausfahrsignal), bereits Lichtsignale, als der Rest von Deutschland noch mit Formsignalen unterwegs war, also genau wie auf vergleichbaren Schnellbahnsystemen aus der Zeit, sowohl national (gut, da gibt es ja eigentlich nur Berlin und Hamburg), als auch international (z.B. London, Liverpool, New York, etc.).

Ein paar der Besonderheiten haben sich im Laufe der Jahrzehnte abgeschliffen, aber bis heute haben diese S-Bahnen in der Hinsicht genügend Besonderheiten, dass es eine eigene LST-Planungsrichtlinie nur für die beiden Netze gibt.

Die Nachkriegs-S-Bahnen hingegen haben auf ihren Stammstrecken zwar auch noch einige Besonderheiten (historisch die Spielereien mit Nachrücken auf Sicht durch Zs 7, oder neuerdings z.B. in Frankfurt der teilweise Ersatz der regulären PZB-Ausrüstung durch Geschwindigkeitsprüfabschnitte (um den restriktiven PZB-Modus zu vermeiden), aber insgesamt ist die Signalisierung dort doch deutlich näher am normalen Eisenbahnnetz als in Berlin oder Hamburg, insbesondere im historischen Vergleich.

Ich dachte, der neue RE ersetzt die S4-Eilzüge?
Eine der morgendlichen Verstärkerfahrten wird weiterhin als Eilzug geführt.
 
Zuletzt bearbeitet:

gt670dn

aus Karlsruhe
Bestimmt. In Weingarten steht auch die S3 und der RE auf den DFI.
Diese Anzeigen hängen aber - vereinfach gesprochen - an der EFA-BW.

Auf der Murgtalbahn stammen die Daten schon aus dem ITCS, an der Zugnummer an sich hängt ja kein Fahrgastziel wie "S32 Menzingen/S31 Odenheim". Nur die Zugnummernmeldeanlage spielt in soweit mit, dass die Daten nochmals abgeglichen und nötigenfalls bei Gleisverlegung trotzdem am richtigen Bahnsteig angezeigt werden. Und das Feature mit "Zugdurchfahrt" ist ebenfalls darüber realisiert. Der Murgtäler Radexpress wurde bisher einfach ins ITCS eingegeben.
 
Kann der neue RE eigentlich in die vorhandenen DFIs “aufgenommen“ werden?
Im Prinzip ist es egal, ob die aufgenommen werden "können", denn im Rahmen des freien Netzzuganges wird die AVG die Züge aufnehmen müssen. Ich bin ja gespannt, ob da dann auch die vollständige Linienbezeichnung (bspw. RE45) drin ist oder wie beim Murgtäler seit jeher nur "RE".

Aber wenn das wieder genauso vorausschauend angegangen wird wie damals die Anschlüsse auf den Monitoren in NET und ET... da hatte man ja vergessen, dass es auch Anschlüsse von anderen VU ohne init-System geben könnte...
 
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