RE1 Karlsruhe Stuttgart

Es gibt doch einen Nahverkehrszug von Stuttgart nach Mannheim/Heidelberg:

RE 10 a/b von Mannheim über Heidelberg nach Heilbronn, dort gibt es Anschluss an den MEX 12 nach Tübingen über Stuttgart Hbf.

Für den schnellen Verkehr zwischen Mannheim und Stuttgart gibt es etwa alle 30 Minuten einen ICE, der die knapp 110 Kilometer in etwa 30 Minuten bewältigt. Warum soll das Land mit seinen knappen Regionalisierungsmitteln einen schnellen RE von Stuttgart nach Mannheim bestellen und bezahlen, wenn DB Fernverkehr das Eigenwirtschaftlich macht??

Zwischen Karlsruhe und Heidelberg gibt es den RE73 (Nordbaden Express) und zwischen Mühlacker und Heidelberg alle 2 Stunden den RE71.
... und der RE71 hatte in Bruchsal als Abbringer den S33-Verstärker im Fahrplan 2025, z.B um 14:06 und 18:06 Uhr. Der S33-Verstärker war in Graben-Neudorf Zubringer zum RE4. Es war am Nachmittag die schnellste Verbindung von Bretten nach Germersheim. Leider hat man dies beim Fahrplanwechsel 12/2025" zerstört" .
 
Es gibt doch einen Nahverkehrszug von Stuttgart nach Mannheim/Heidelberg:

RE 10 a/b von Mannheim über Heidelberg nach Heilbronn, dort gibt es Anschluss an den MEX 12 nach Tübingen über Stuttgart Hbf.
Es gibt keinen durchgehende Nahverkehrszug zwischen Stuttgart und Mannheim.

Und der RE 10 a/b und der MEX 12 haben in Heilbronn aufgrund hoher Verspätungen beider Linien oftmals nur einen Sichtanschluss und das in beiden Richtungen.

Ursprünglich bei der ersten Ausschreibung die Abellio gewonnen hatte war es geplant die Linie durchgehend von Mannheim nach Tübingen fahren zu lassen.
Wurde aber aufgrund der zu erwartender Betriebssabilität in Heilbronn gebrochen.
 
Der RE1 ist oft günstiger und zuverlässiger wie der IC
Und hält bei allenfalls minimalem Fahrzeitunterschied außerdem in Durlach – durch diesen fehlenden Halt ist der IC für mich z.B. unabhängig vom Fahrpreisunterschied meistens ziemlich unbrauchbar – bis man vom Hauptbahnhof zurückgefahren ist, hätte man fast genauso gut einfach mit dem Folge-RE 1 fahren können. (In der Gegenrichtung ist es meistens etwas besser, vorausgesetzt die vorgesehene Anschluss-S3 für den Vorlauf ist pünktlich – sonst verliert man ebenfalls fast eine halbe Stunde)
 
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Der RE1 ist oft günstiger und zuverlässiger wie der IC
Aber nur wenn Arverio gerade Lust und Personal hat. Heute gab es beim RE1 um 18:32 Uhr ab Stuttgart Hbf immerhin 2 4-teilige FLIRT, bei der Abfahrt um 19 Uhr ab Stuttgart Hbf nur einen 6-teiligen FLIRT.

Dass in den FLIRT von Arverio schon Morgens die Toiletten defekt sind ist ja inzwischen Normalzustand.

Beim IC hat man immerhin den Vorteil, dass der Zug entweder mit 5 Doppelstockwagen kommt oder ausfällt.
 
Dass in den FLIRT von Arverio schon Morgens die Toiletten defekt sind ist ja inzwischen Normalzustand.
Ist das mit den Toiletten eigentlich ein generelles Arverio, oder eher ein RE1 Problem? Ich rechne schon gar nicht mehr mit funktionierenden Toiletten und erinnere mich auch traurig an die Zeit zurück, wo man zur nächsten toilette nicht über 100m, bei entsprechender Befüllung eigentlich aussichtslos, laufen musste.
 
Ist das mit den Toiletten eigentlich ein generelles Arverio, oder eher ein RE1 Problem? Ich rechne schon gar nicht mehr mit funktionierenden Toiletten und erinnere mich auch traurig an die Zeit zurück, wo man zur nächsten toilette nicht über 100m, bei entsprechender Befüllung eigentlich aussichtslos, laufen musste.
Das betrifft alle Linien wohl, ich hatte auch ein MEX 16 (5T) wo beide Zugteile defekt waren.
Flirt XL und Mireo hab ich nicht genauer geschaut.
 
Ist das mit den Toiletten eigentlich ein generelles Arverio, oder eher ein RE1 Problem? Ich rechne schon gar nicht mehr mit funktionierenden Toiletten und erinnere mich auch traurig an die Zeit zurück, wo man zur nächsten toilette nicht über 100m, bei entsprechender Befüllung eigentlich aussichtslos, laufen musste.
Zum Teil ein Problem von Arverio.
Arverio nutzt zum Teil auch Anlagen der DB zur Entsorgung der Toiletten. Und Wartung sowie Reparatur ist leider auch nicht so ein Ding von der DB. Haben auch schon einige andere EVU bemängelt.


Aber auch ein gesellschaftliches Problem. Leider verhalten sich einige Fahrgäste auf den Toiletten nicht so wie es gehört. Sei es die Toiletten zu verstopfen (auch absichtlich) oder einfach extrem verschmutzen.
Früher gab es auch mal die Mentalität auf Reisen möglichst wenig zu trinken um so selten wie möglich das Klo zu nutzen. Heutzutage werden teilweise auf einer Strecke von Karlsruhe nach Stuttgart 2 Liter Wasser getrunken und dreimal die Toilette aufgesucht.

Zum Teil tragen auch die Hersteller besonders Siemens mit dem Mireo dazu bei das die Toiletten nicht Betriebssicherheit sind.
 
Früher gab es auch mal die Mentalität auf Reisen möglichst wenig zu trinken um so selten wie möglich das Klo zu nutzen.

Ja, weil man keine Lust auf das kalte, zugige Plumsklo ("Benutzung im Bahnhof verboten") im Zug hatte.

Oder gab/gibt es wirklich Leute, die sich selbst heldenhaft dehydrieren, um dem armen gebeutelten Zug-WC Schonung zu gönnen? Und das nicht zu machen, ist ein "gesellschaftliches Problem"? In dem Fall sollte man die Zug-WCs vielleicht durch Sanifair betreiben lassen, das wäre in D nur konsequent.
 
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