Kombil├Âsung

Oh, je, da hat man bei der Ampelsteuerung eine Tunnelsperrung offenbar per Definition ausgeschlossen.... ­čśĺ. Von daher hat es dann doch etwas Gutes, dass bereits am dritten Tage nach dem Herrn ein unfreiwilliger Stresstest solche Schw├Ąchen aufgezeigt hat und man den Wink f├╝r notwendige Nachbesserungen hoffentlich verstanden hat.
 
Sch├Ân w├Ąr's, wenn das Tiefbauamt dieses und andere Probleme ├Ąndern w├╝rden. Aber vermutlich sind da nur Autofahrer besch├Ąftigt. Die behaupten gebetsm├╝hlenartig die Stra├čenbahn h├Ątte Gr├╝ne Welle! Jeder Fahrgast wei├č, dass das nicht stimmt. Es n├╝tzen nur Briefe!
 
Ich war selbst betroffen und musste feststellen, dass die LSA Karlstra├če/Amalienstra├če [...] bei der Umleitung zu l├Ąngeren Staus f├╝hrte
Auch wenn diese LSA besch...eiden ist - ich bin mir nicht so sicher, dass die bei der Umleitung der gr├Â├čte Flaschenhals war. Wie schon geschrieben ging die Warteschlange vor der Kreuzung Gartenstra├če/Brauerstra├če bis ├╝ber die Kreuzung Karlstra├če/Mathystra├če (in alle drei zulaufenden Richtungen - in der Baumeisterstra├če war Hochbetrieb :cool: u. a. mit 1, S1 und S11 ) raus.
Soweit ich sehen konnte, sind etliche Bahnen kaum aus der Haltestelle Karlstor (Karlstra├če) rausgekommen und mit eingeschaltetem Warnblinker dort stehengeblieben - auch weil einige nicht bzw. individuell motorisierte Verkehrsteilnehmer vor der zugestauten Mathystra├čenkreuzung ein etwas unkonventionelles Verkehrsverhalten mit Nutzung des Gleisbereichs an den Tag gelegt haben.
Eine bessere Schaltung an der Amalienstra├če h├Ątte gef├╝hlt nur die die Probleme dort (und mit dem Einf├Ądeln aus der Kriegsstra├če) versch├Ąrft.
 
Die Karte auf UrbanRail.net ist aktualisiert.
Die oberiridische Strecke in der Kaiserstra├če ist im Plan entfernt.
Der Link beim Anklicken geht nicht. Vermutlich soll da mal das vollst├Ąndige regionale Netz auftauchen.
Am Marktplatz finden sich noch die Arbeitstitel mit Marktplatz und Marktplatz (Lammstra├če), diese sind auch vertauscht. Somit Marktplatz (Lammstra├če) -> Marktplatz (Kaiserstra├če) und Marktplatz -> Marktplatz (Pyramide). Karlsruhe hat mit diesem Bahnhof gleich zwei Besonderheiten: Einen U-Bahnhof Pyramide ­čŤĽgibt es sonst nur noch in Rom. Und so eine Doppelhaltestelle im Tunnel ist eine der gr├Â├čten Tunnel-Kuriosit├Ąten, die mir bislang begegnet sind, kann das getoppt werden.... ­čśä?
 

Mueck

aus Karlsruhe
Ja, drei (im ankommenden Ast), nicht vier, habe ich auch gerade dran gedacht und nachgeschaut ... ;-)
 
Ich f├Ąnde das eh super, wenn auch in der Ansage und Fahrgastinfo "Pyramide" und "Kaiserstra├če" auftauchen w├╝rden. Da es im Tunnel nicht so gut erkennbar ist wie damals oberirdisch f├Ąnde ich das nur fahrgastfreundlich. Auch "Stadtmitte" o.├Ą. k├Ânnte man da durchaus mmn. einbauen
Au├čerdem geh├Âren zu einer richtigen Marktplatz Ansage noch ein paar Umsteigehinweise. Auch wenn der Umstieg zum Euro einfacher am Kronenplatz funktioniert ist es bei der Doppelhaltestelle komisch, keine weiteren Hinweise zu h├Âren
 
Hat nicht Wien am Matzleinsdorfer Platz eine ├Ąhnliche Situation mit Gleisdreieck und drei Bahnsteigen?
Ich w├╝rde annehmen, dass es dort etwas entspannter ist, da man nicht unmittelbar nach dem Dreieck h├Ąlt, sondern in jeder Richtung davor.
Ich denke auch mal, dass die Taktfrequenz dort geringer ist, da dort nur f├╝nf Linien verkehren, von denen drei geradeaus fahren.
 
Er war zwar kurz der gestrige Stromausfall im Tunnel, daf├╝r aber die Probleme beim Umleitungsverkehr gewaltig.
Gibt es bei KVV und Kasig keine professionelle Umleitungsplanung? Das Erstellen einer PowerPoint-Folie mit eingezeichneter Umleitung ist KEINE seri├Âse Vorbereitung auf Umleitungs-F├Ąlle.
Ist es den genehmigenden B├╝rokraten entgangen, dass es NICHT reicht, eine Umleitungsstrecke vorzuhalten, und dass man sich auch Gedanken ├╝ber die konkreten Fahrstrecken und Fahrpl├Ąne der Tunnellinien bei Umleitungen - incl. Ampelschaltung - machen muss?
 
Ich w├╝rde annehmen, dass es dort etwas entspannter ist, da man nicht unmittelbar nach dem Dreieck h├Ąlt, sondern in jeder Richtung davor.
Ich denke auch mal, dass die Taktfrequenz dort geringer ist, da dort nur f├╝nf Linien verkehren, von denen drei geradeaus fahren.
Definitiv geht es in Wien nicht entspannter zu. Als ich vor einigen Jahren mal in Wien war, habe ich mir das mal angesehen. In der morgendlichen Verkehrsspitze passieren in Summe laut Fahrplan 113 Z├╝ge das Gleisdreieck innerhalb von 60 Minuten, in der Nachmittagsspitze 98 Z├╝ge. Da ist das Karlsruher Gleisdreieck mit seinen 70 Z├╝gen pro Stunde ziemlich entspannt. Ich war nachmittags mal dort und habe mir das Geschehen eine Weile angesehen. Im Prinzip floss der Verkehr ordentlich w├Ąhrend meines Besuchs.
 
In der morgendlichen Verkehrsspitze passieren in Summe laut Fahrplan 113 Z├╝ge das Gleisdreieck innerhalb von 60 Minuten, in der Nachmittagsspitze 98 Z├╝ge. Da ist das Karlsruher Gleisdreieck mit seinen 70 Z├╝gen pro Stunde ziemlich entspannt. [...] Im Prinzip floss der Verkehr ordentlich w├Ąhrend meines Besuchs.
Wien ist doch aktuell sowas wie die Vorzeigestadt f├╝r Nahverkehr. Wieso wird dann bei uns so ein Geschiss wegen des h├Âhengleichen Dreiecks gemacht, wenn es dort mit mehr Betrieb gut l├Ąuft? Wieso l├Ąuft unser Dreieck dann am Limit?

Ggf. Muss sich auch bei uns erstmal alles einspielen und was ich so in den live Ausk├╝nften sehe sind unsere Z├╝ge bis auf ein paar Stadtbahnen (vermutlich aufgrund anderer Faktoren) durchaus auf die Minute p├╝nktlich.
 
kann das getoppt werden.... ­čśä?
Um mich mal selbst zu zitieren: Wirklich lustig ist die Station Lemonnier in Br├╝ssel, wo es auch drei Bahnsteigkanten gibt - eine davon als Kr├Ânung nur ├╝ber einen schienengleichen ├ťbergang zu erreichen. Das w├Ąre als 'typischer Ludwig' doch auch etwas f├╝r Karlsruhe gewesen... ­čśä . Allerdings ist es in Br├╝ssel bald damit vorbei, weil man die Hauptlinie von der Premetro zur Vollmetro ausbauen m├Âchte und der Tunnel daf├╝r komplett neu gebaut werden muss.
 
Wien ist doch aktuell sowas wie die Vorzeigestadt f├╝r Nahverkehr. Wieso wird dann bei uns so ein Geschiss wegen des h├Âhengleichen Dreiecks gemacht, wenn es dort mit mehr Betrieb gut l├Ąuft? Wieso l├Ąuft unser Dreieck dann am Limit?
1. Die Wiener Fahrzeuge sind k├╝rzer. Im Stadtverkehr sind ca. 35,5 m das h├Âchste der Gef├╝hlte (ULF B, alles andere ÔÇô Flexity, ULF A, E1/E2, letztere ggf. auch inklusive Beiwagen ÔÇô ist k├╝rzer, teilweise deutlich, ein ULF A z.B. nur 24 m), bei der Badner Lokalbahn ca. 54 m. Daraus resultieren k├╝rzere Sperrzeiten im Gleisdreieck und dementsprechend eine h├Âhere Leistungsf├Ąhigkeit.
2. Die Signalisierung l├Ąuft dort meines Wissens noch immer noch unter dem Bestandsschutz der Originalinstallation von 1968. Es gibt keine Zugbeeinflussung, Durchrutschwege m├Âglicherweise auch nicht und die Haltestellen sind teilweise als Doppelhaltestellen ausgelegt, also nicht blo├č Nachr├╝cken auf Sicht bei ausfahrendem Vorzug wie hier, sondern wirklich echte Doppelhaltestellen. Das bringt alles Kapazit├Ąt, w├Ąre aber bei einem Neubau nicht mehr 1:1 zulassungsf├Ąhig.
 
Also ich sa├č bei besagtem Stromausfall gegen 15:10 Uhr in der S2 aus Richtung Entenfang kommend. Kurz nach der Haltestelle Yorckstra├če bis zum Europaplatz ging es im Stop and Go voran. Der Fahrer teilte per Durchsage mit, dass aufgrund eines Stromausfalls im Tunnel die Umleitung ├╝ber die Karlstra├če oberirdisch erfolgt. (Wieso eigentlich der doppelte Halt am Europaplatz?)

Weiter ging es im Schneckentempo zur Kriegstra├če. Die Stra├čebahnen stauten sich aus allen Richtungen. Der zu dieser Zeit einsetzende 4/6 min Takt der Linie 3 d├╝rfte die Situation auch nochmal versch├Ąrft haben. Vom Bundesgerichtshof ab ging es dann ziemlich flott ├╝ber die neue Trasse bis zur Kapellenstra├če. In diese wurde dann abgebogen und bis zum Durlacher Tor gefahren. Hinten dran folgte eine S5. Ein nochmaliger Schwachpunkt zeigte sich dann an der Kreuzung Durlacher Tor. Hier vergingen bestimmt an die 10 min bis die Stra├čenbahn dann rechts ab auf die Durlacher Allee fahren konnte. Die Linie 1 querte vom Kronenplatz kommend.

Hier bin ich ausgestiegen und bin nach unten um mich mal umzuschauen. Hier waren auf der Zwischenebene Verantwortliche zu sehen, die die Lage im Tunnel verfolgt haben. Nach etwa weiteren 5min ging die Tunnelbeleuchtung aus und es rauschten auch schon wieder die Ersten Bahnen in die Station ein.

Fazit:

- Ziemlich lange dauernde Umleitungsfahrt durch die Stadt.

- ├ťberall ratlose Fahrg├Ąste ob es jetzt Unten oder Oben weiter geht.

- Nadel├Âhr Europaplatz

- Verbesserungspotenzial an den besagten Kreuzungen bzgl. Ampelschaltung.

- Fahrplan durcheinander bis in die Abendstunden.



Anmerkung noch zum Tunnel:

- Das Gleisdreieck macht einen ziemlich heftigen L├Ąrm. (Ist hierzu noch etwas geplant?)

- Hoffentlich wird die Nutzung des Stumpfgleises noch ausgeweitet.

- Die Monitore an den Abg├Ąngen zeigten nur ÔÇ×Willkommen im StadtbahntunnelÔÇť an. D├╝rfte wohl nur zu Beginn so sein.

- Beschilderung recht d├╝rftig und klein gehalten. Hier k├Ânnte man deutlicher die Ausg├Ąnge kennzeichnen und wohin diese f├╝hren.

- Ein Stra├čenmusiker wurde vom Security Dienst nach drau├čen verwiesen, ebenso wurde durch das Personal auf das Alkoholverbot hingewiesen.

- Die Monitore auf den Zwischenebenen und an den Bahnsteigen gefallen mir ganz gut.

- Zur Gestaltung der Haltestellen: ├ťber Geschmack l├Ąsst sich ja bekanntlich streiten. Mir gefallen sie ganz gut soweit.
 
Also ich sa├č bei besagtem Stromausfall gegen 15:10 Uhr in der S2 aus Richtung Entenfang kommend. Kurz nach der Haltestelle Yorckstra├če bis zum Europaplatz ging es im Stop and Go voran. Der Fahrer teilte per Durchsage mit, dass aufgrund eines Stromausfalls im Tunnel die Umleitung ├╝ber die Karlstra├če oberirdisch erfolgt. (Wieso eigentlich der doppelte Halt am Europaplatz?)
Gibt dazu nen interessanten Thread zum Europaplatz hier im Forum. Glaube da ist man sich noch nicht sicher, welche Haltestelle jetzt bleibt :D Aber 10 Jahre bis zu nem ggf. Umbau doppelt halten macht ja auch keinen Sinn...
Weiter ging es im Schneckentempo zur Kriegstra├če. Die Stra├čebahnen stauten sich aus allen Richtungen. Der zu dieser Zeit einsetzende 4/6 min Takt der Linie 3 d├╝rfte die Situation auch nochmal versch├Ąrft haben. Vom Bundesgerichtshof ab ging es dann ziemlich flott ├╝ber die neue Trasse bis zur Kapellenstra├če. In diese wurde dann abgebogen und bis zum Durlacher Tor gefahren. Hinten dran folgte eine S5. Ein nochmaliger Schwachpunkt zeigte sich dann an der Kreuzung Durlacher Tor. Hier vergingen bestimmt an die 10 min bis die Stra├čenbahn dann rechts ab auf die Durlacher Allee fahren konnte. Die Linie 1 querte vom Kronenplatz kommend.
Eigentlich gibts ja jetzt mit Alternativen ├╝ber Weinbrennerplatz oder Baumeisterstra├če oder S├╝dostbahn recht z├╝gige Umleitungsstrecken. Die Frage ist nur, will man den Euro abh├Ąngen? Ich empfinde den Euro als neuen Umsteigeknoten mit richtig viel Betrieb (tut der westlichen Kaiserstra├če vllt auch ganz gut) Bzw. welche Bahnen sollen dann den Euro umfahren? Eigentlich w├Ąre die Bahnmenge am Euro so gro├č wie vor Tunnelstart, aber ich meine es fahren jetzt mehr Doppeltraktionen und mit dem 4/6er Takt der 3 sind mehr Linien am Euro/Kaiserstra├če. Und ggf. wurden auch einige Ampelschaltungen f├╝r weniger Verkehr ausgelegt, allerdings sind vor dem Tunnel auch schon die 2+3+4 zwischen Euro und Karlstor verkehrt, allerdings dort nicht in die Kriegsstra├če.
- Das Gleisdreieck macht einen ziemlich heftigen L├Ąrm. (Ist hierzu noch etwas geplant?)
F├Ąnde ich auch interessant. Wasserschmierung ggf?
- Ein Stra├čenmusiker wurde vom Security Dienst nach drau├čen verwiesen, ebenso wurde durch das Personal auf das Alkoholverbot hingewiesen.
Schade, belebt ansonsten bestimmt die Haltestellen. Aber vllt war er ja schon l├Ąnger als die erlaubten 2 Stunden (?) am gleichen Platz?

Kann man sich denn irgendwohin wenden mit seinen (guten) Ideen? Denke teilweise kennt sich die B├╝rgerschaft ja ganz gut aus. Vllt verfolgen AVG und/oder VBK aber ja auch hier das Forum :)
 
Definitiv geht es in Wien nicht entspannter zu. ... In der morgendlichen Verkehrsspitze passieren in Summe laut Fahrplan 113 Z├╝ge das Gleisdreieck innerhalb von 60 Minuten, in der Nachmittagsspitze 98 Z├╝ge. Da ist das Karlsruher Gleisdreieck mit seinen 70 Z├╝gen pro Stunde ziemlich entspannt.
Eine gewisse Entlastung der Wiener U-Strab kam, als der neue Hauptbahnhof an Stelle des S├╝dbahnhofs die Bedeutung der 18 als Verbindung zwischen West- und S├╝dbahnhof verringert hat.
Kritisch wird es bei der Wiener U-Strab, wenn die Anzahl der Fahrg├Ąste bei der Wiener Lokalbahn weiter ansteigt. Da wird immer wieder die Kapazit├Ąt erh├Âht. und alle wollen ├╝ber den h├Âhengleichen Abzweig "Kliebergasse" (wie das, was am "Durlacher Tor" baulich vorbereitet ist ) und das unterirdische Gleisdreieck "Matzleinsdorfer Platz". Dorthin wird zus├Ątzlich eine richtige U-Bahn vom Norden her ab dem Rathaus gebaut.
Die Wiener sind sehr wohl in der Lage, zwischen U-Bahn und U-Strab zu unterscheiden.
 
Sollte jemand den Tunnelbau und Gleisbau in KA f├╝r etwas absolut neues halten:
Gedanken ├╝ber Bahnen und Tunnel hat man sich in KA schon 1829 gemacht, also 6 Jahre vor Er├Âffnung der ersten deutschen Eisenbahn:
 
Wei├č hier jemand, ob/wann die Haltestelle Poststra├če noch einen 55cm-Teil (H├Âcker) bekommt? Oder bleibt die, weil in akzeptabler Reichweite Hbf (nach Umbau) und Augartenstra├če barrierefrei sind?
 
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