Kombilösung

Wenn denn mal in geschätzt 15-20 Jahren die S31/S32 in das Zentrum von Karlsruhe fährt, könnte sie nach dem aktuellen Kombiliniennetz am Kaiserplatz wenden und als Verstärker der Linie 3 für die südliche Karlstraße zum Tivoli fahren. Die Schleife wird ab Mitte Dezember im Linienverkehr nicht mehr benutzt. In der Innenstadt könnte man 2 Wende- und Abstellgleise vor der Christuskirche verlegen, eventuell mit einer Kurve in die Hildapromenade. Der Taubenturm, das Kriegerdenkmal und das Wetterstationsrelikt können versetzt werden.
Eine Entlastung des Bereichs am westlichen Tunnelende wäre ein Wiederaufbau der Gleise in der Molkestraße zwischen Hauptkrankenhaus und Rheinhold-Frank-Straße. Da könnte die Linie 2 um das Tunnelende herumgeleitet werden.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Man könnte auch in die Fußgängerzone auch zwei Stumpfgleise mit zwei Bahnsteige vor Papierfischer und Spardabank bauen, ggf auch nur ein Gleis und auf dem anderen (ehemaligen Gleis) den Bahnsteig.
Für die S32/31 wäre es optimal da sie beidseitig Ausstieg haben.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Ich wollte nochmal nachfragen,
Die Haltestelle Durlacher Tor (r. Gottesauer Platz) sowie Volkswohnung und Konzerthaus bleiben als Ersatz für Umleitungen oder werden diese zurückgebaut ?
Volkswohnung ist ja immer noch ein Provisorium.
 

gt670dn

aus Karlsruhe
Die Haltestelle Durlacher Tor Richtung Gottesauer Platz wird von Planzügen bedient werden. Genauer gesagt mindestens der letzten beiden S4en die nichtmehr in den Tunnel kommen in Nächten vor Werktagen um 2 (bzw. 26 Uhr), die fahren dann wie die S4 im aktuellen Zustand. Und in der HVZ die beiden Eilzüge der S51 aus Germersheim die Euro (oben) - Kriegsstrasse - Kapellenstrasse - Tullastraße verkehren.
 
Die Haltestelle Durlacher Tor Richtung Gottesauer Platz wird von Planzügen bedient werden. Genauer gesagt mindestens der letzten beiden S4en die nichtmehr in den Tunnel kommen in Nächten vor Werktagen um 2 (bzw. 26 Uhr), die fahren dann wie die S4 im aktuellen Zustand. Und in der HVZ die beiden Eilzüge der S51 aus Germersheim die Euro (oben) - Kriegsstrasse - Kapellenstrasse - Tullastraße verkehren.
Mahlzeit ...
Kurze Rückfrage, hat der Tunnel Sperrzeiten?

Dh das neuen Liniennetz hat dann, auch wenn es nur minimale Zugzahlen betrifft, wieder keine Verlässlichkeit?!
Wäre es nicht sinnvoller die S4 Züge dann wenigstens via Krieg-/Karlstraße zu fahren? Vom Ettlinger Tor wäre es wenigstens nur wenige Schritten zur Stadtmitte(Marktplatz) bzw umgekehrt von der Stadt zur "Bahn" oder vom Euro zum Karlstor um zu zusteigen.
Es läuft keiner vom Euro oder Herrenstr zum Kronenplatz um dann in die Südstadt oder Südweststadt zu fahren.

Beste Grüße
 

gt670dn

aus Karlsruhe
Ja, der Tunnel ist in der Nacht vor Mo-Fr ca. 2,5-3 Stunden gesperrt so grob zwischen 1:15 Uhr und 4 Uhr. Die Zeit braucht man um Wartungsarbeiten durchzuführen. Und die letzten beiden S4en (01:53 ab Albtalbf, bzw. 02:02 an Albtalbf) fahren ja wirklich mit größerem zeitlichen Abstand zum restlichen Verkehr, da gibt es auch keine Anschlüsse mehr, außer eben am Karlsruher Hbf auf/von Nachtzüge. Deshalb auch ist ein Fahrweg über Karlstor nicht wirklich sinnvoll, da dann der Hbf abgehängt werden würde.

Ich glaube das Verkehrsbedürfnis um 2 Uhr nachts vom Euro in die Südstadt mit der S4 hält sich wirklich in Grenzen.
 
Momentan scheinen wieder Testfahrten im Tunnel stattzufinden (also diesmal bei Tageslicht, zumindest außerhalb des Tunnels ...).
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Ja, der Tunnel ist in der Nacht vor Mo-Fr ca. 2,5-3 Stunden gesperrt so grob zwischen 1:15 Uhr und 4 Uhr. Die Zeit braucht man um Wartungsarbeiten durchzuführen. Und die letzten beiden S4en (01:53 ab Albtalbf, bzw. 02:02 an Albtalbf) fahren ja wirklich mit größerem zeitlichen Abstand zum restlichen Verkehr, da gibt es auch keine Anschlüsse mehr, außer eben am Karlsruher Hbf auf/von Nachtzüge. Deshalb auch ist ein Fahrweg über Karlstor nicht wirklich sinnvoll, da dann der Hbf abgehängt werden würde.

Ich glaube das Verkehrsbedürfnis um 2 Uhr nachts vom Euro in die Südstadt mit der S4 hält sich wirklich in Grenzen.
Ich hab im Fahrplan gesehen das die auch gar nicht mehr über Kronenplatz fahren, somit hält dann später nur die 3 dort.
 
Es gibt doch gar keine S51-Eilzüge(?)
Doch doch - ab Dezember wird es die geben, um das Konzept der S51 und S52 weiterhin maximal kompliziert und uneinuneinheitlich zu halten. Abfahrten jeweils kurz vor 7 und kurz vor 8 in Germersheim mit Halt überall bis Maximiliansau Eisenbahnstraße, dann nur mit Stop bei Siemens bis Lameyplatz und wie gt670dn schon schrieb via Euro - Kriegstraße - Kronenplatz zum Alten Schlachthof.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Im neuen Fahrplan beginnen die Eilzüge am Stumpfgleis Marktplatz fahren über Hbf - West nach Wörth und ab hier geht es mit fast jeden zweiten Halt nach Germersheim.

Marktplatz 11:57 / 13:57 / 15:57/ 17:57 ohne halt zwischen Albtal und Wörth Bf
Marktplatz 12:47 / 14:47 / 18:47 mit halt zwischen Albtal und Wörth (ausgenommen 16:57 da fährt ab RK die S3 und kein S51Eilzug)

Von Germersheim geht es ohen halt zwischen Wörth und Albtal zum Marktplatz.
Ab RGE 12:12 bis 17:14 (stündlich)
Ausgenommen Morgens da verkehren 2x Züge über Lamayplatz - Europa- Ettlinger Tor zur Tulla

Edit: Die Abfahrt der Züge die ab Albtalbahnhof halten ist sogar 47 und nicht 57, Fehler Korregiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz anderes Thema: Vom Euro Richtung Karlstor befindet sich das Weichensignal (k.A. wie das offiziell heißt -- das Signal, an dem man anhalten muss, wenn schon ein Zug vor oder auf der Weiche steht) über 200 Meter vor der Weiche, vor der Kreuzung mit der Amalienstraße. Ist das schon die endgültige Position?

Ich frage das, weil mir keine andere Weiche mit derart langem Abstand zum Signal bekannt ist, das könnte fast die kapazitätsbestimmende Stelle auf diesem Streckenabschnitt sein. Generell scheint diese Art der Weichensteuerung zwar betriebssicher, aber ein ziemlicher Flaschenhals im Karlsruher Straßenbahnnetz zu sein, zumindest meinen laienhaften Beobachtungen nach.
 
Das Ding nennt sich Weichenvorrücksignal und spontan fällt mir mindestens Tullastraße vom Gottesauer Platz kommend ein: Dort sind es (bei dort zulässigen 60 km/h) knapp 280 m Abstand.

Das Problem wird weniger der Bremsmagnet für die Weichenlageüberwachung an sich sein, weil dafür bei 50 km/h nur knapp 110 m Abstand (plus/minus ein bisschen, falls die genauen Eingangsgrößen bezüglich Bremsverzögerung etc. in den letzten Jahren noch etwas angepasst wurden) für den Stellkontakt erforderlich wären.

Was dagegen mehr Platz kostet, ist die Notwendigkeit, das Fahrsignal (und Vorankündigungssignal, falls vorhanden) an der Kreuzung nur noch in Abhängigkeit von der Weichenlage zu schalten, was ja inzwischen nicht bloß eine lokale Folge der beiden schweren Unfälle am Albtalbahnhof und am Ettlinger Tor ist, sondern bundesweit von der BOStrab so gefordert wird.

Für eine behinderungsfreie Fahrt muss der Stellkontakt damit mindestens im Bremswegabstand (normalerweise mit 1,0 m/s² gerechnet, bei 50 km/h also 96 m) plus Beobachtungszeit (bis 50 km/h 3 s, also 42 m) plus Reaktionszeit der Weichensteuerung (den konkreten Wert kenne ich nicht, aber es dürften mindestens 2 s sein – ~0,4 s gehen alleine dadurch verloren, dass bei vielen Fahrzeugen die Koppelspule hinter dem ersten Drehgestell sitzt [1]) liegen, macht insgesamt also ca. 166 m.

Von der geschätzten Weichenspitze bis zur südlichen Fußgängerfurt an der Amalienstraße sind es aber nur knapp 210 – 215 m, sodass der verbleibende Platz zwischen Weichenvorrücksignal und Kreuzung (ca. 44 – 49 m) nicht für eine Doppeltraktion ausreichen würde. Daher hat man vermutlich das Signal und den Stellkontakt vor die Kreuzung verschoben.

Bezüglich Zugfolge ist das natürlich nicht ideal (und mal schauen, wie gut die LSA an der Amalienstraße damit umgeht – einerseits sollte man den Querverkehr bei gesperrtem Vorrücksignal nicht unnötig blockieren, andererseits nach dem Freiwerden der Weiche die Signalfreigabe auch nicht zusätzlich verzögern), aber rein von der Sperrzeit überschlägig gerechnet auch nicht unbedingt schlimmer als eine Haltestelle an sich.

Es kostet natürlich Stauraum, und es können nicht zwei Bahnen unmittelbar hintereinander die Kreuzung passieren. Mal außerdem schauen, wie die Anmeldung gelöst ist – am Kronenplatz und Durlacher Tor gab (oder gibt es immer noch?) es den lästigen Effekt, dass die LSA-Anforderung nur über den Weichenkontakt ging. Wenn zwei Bahnen hintereinander von der freien Strecke kamen, führte das dazu, dass die zweite Bahn (selbst wenn sie in die jeweils andere Haltestelle abgebogen wäre) dann immer einen kompletten Umlauf abwarten musste, weil im kurzen Zeitraum zwischen Freiwerden der Weiche und Nachfahren der zweiten Bahn die LSA natürlich sofort weitergeschaltet hat, falls nicht gerade zufällig durch eine in Gegenrichtung fahrende Bahn die ÖV-Phase ausreichend verlängert wurde.

[1] Am ungünstigsten sind die alten Straßenbahngelenktriebwagen mit der Koppelspule hinter dem zweiten Drehgestell, also bis zu 11,20 m hinter der Fahrzeugspitze. Inwieweit die noch regulär in die Berechnung eingehen, ist mir aber nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im neuen Fahrplan beginnen die Eilzüge am Stumpfgleis Marktplatz fahren über Hbf - West nach Wörth und ab hier geht es mit fast jeden zweiten Halt nach Germersheim.

Marktplatz 11:57 / 13:57 / 15:57/ 17:57 ohne halt zwischen Albtal und Wörth Bf
Marktplatz 12:57 / 14:57 / 18:57 mit halt zwischen Albtal und Wörth (ausgenommen 16:57 da fährt ab RK die S3 und kein S51Eilzug)

Von Germersheim geht es ohen halt zwischen Wörth und Albtal zum Marktplatz.
Ab RGE 12:12 bis 17:14 (stündlich)
Ausgenommen Morgens da verkehren 2x Züge über Lamayplatz - Europa- Ettlinger Tor zur Tulla
Bei diesem komplizierten Fahrplan zwischen Wörth und Germersheim wundert mich nicht, dass sich die Fahrgastzuwächse auf dieser Strecke in Grenzen gehalten haben. Da werden bei normalen Fahrgästen, die nicht stundenlang den Fahrplan studieren wollen, mit deutscher Gründlichkeit alle Klarheiten beseitigt. Auto aufmachen ist einfacher ;-(
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Bei diesem komplizierten Fahrplan zwischen Wörth und Germersheim wundert mich nicht, dass sich die Fahrgastzuwächse auf dieser Strecke in Grenzen gehalten haben. Da werden bei normalen Fahrgästen, die nicht stundenlang den Fahrplan studieren wollen, mit deutscher Gründlichkeit alle Klarheiten beseitigt. Auto aufmachen ist einfacher ;-(
Ich hab gerade gemerkt ich hab mich verschaut, die Züge die in West halten fahren sogar 47 ab und sind 11 nach in Wörth und fahren dort 18 ab, die anderen Züge fahren 57 und sind 18 da.

Heutzutage wird kaum auf den Fahrgast geschaut finde ich es geht mehr um das Geld, wo kann man Bahnsteiggebühren oder Trassenkosten sparen
 
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