Kombilösung

Ich finde, die Hbf-Anbindung ist immer noch ein Argument, schließlich gibt es ja noch Ubstadt, Odenheim und Kraichtal, dessen Verbindung zum Hbf man wohl opfern wird. So wird man es aber nicht schaffen, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln. Dazu müsste man erstmal aufhören, fastr jede Verbesserung mit einer Verschlechterung einhergehen zu lassen und auch das nötige Kleingeld für z. B. eine zweite Rampe am Hbf in die Hand nehmen und nicht immer nur diese Halbherzigkeiten.
 
Da möchte ich doch deutlich widersprechen!
Die historische Stadtmitte ist der Schlossturm, von wo die Straßen nicht als Fächer(!), sondern strahlenförmig in alle Richtungen gehen.
In der Innenstadt gibt es mehr Fahrziele als nur Sportgeschäfte und den Schuppen in der Postgalerie mit Billigklamotten teils zweifelhafter Herkunft für kaufgeile Teenies mit zu viel Taschengeld.
Für den ÖPNV ist der Marktplatz die Stadtmitte. Da gibt es im Umfeld übrigens gewisse gut besuchte Fahrziele, z.B. Einkaufpaläste, Gastronomie, Museen, Rathaus, Parks. Beim Schlosspark meine ich natürlich die seriösen Besucher am Tage. Für die meisten Fahrgäste ist die Innenstadt eben keine Piste zum Durchrasen, sondern Fahrziel oder Zwischenstation für Einkäufe auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.

Das ist historische Ziel ist mir durchaus bewusst, allerdings ist es nun einmal nicht das heutige Ziel.

Von den aufgezählten Zielen liegen, mit Ausnahme des Schlosses, doch alle Ziele in Richtung Ettlinger Tor und damit auch nah genug an der Kriegsstraße. Und in der Kaiserstraße selbst liegen nun einmal sehr wenige Geschäfte des täglichen Bedarfs.
Allerdings möchte ich immer noch bestreiten, dass ein Großteil der Menschen diese Ziele regelmäßig besucht. Werktätige Personen gehen nun einmal sehr selten abends in Museum, in den Einkaufstempel oder in den Park.

Der Marktplatz als "Umstiegshaltestelle" ist nun einmal ein künstliche erschaffen worden und könnte genauso gut an jedem beliebigen anderen Punkt der Innenstadt liegen. Zudem gibt es dort keine Linie, in die aus der Waldstadt nicht auch am Ettlinger oder Durlacher Tor umgestiegen werden kann.
 
Von den aufgezählten Zielen liegen, mit Ausnahme des Schlosses, doch alle Ziele in Richtung Ettlinger Tor und damit auch nah genug an der Kriegsstraße.
Falsch! Böckeler, Karstadt, Thalia, Müller, Schöpf, C&A, Breuninger, Peak & Cloppenburg, Nordsee, McDoof, Saturn, Papier-Fischer, Globetrotter usw. usw. liegen direkt an der Kaiserstraße, das Rathaus, die Sparkasse, die Commerzbank, die Stadtkirche fast.
Und in der Kaiserstraße selbst liegen nun einmal sehr wenige Geschäfte des täglichen Bedarfs.
Allerdings möchte ich immer noch bestreiten, dass ein Großteil der Menschen diese Ziele regelmäßig besucht.
Falsch! Die Kaiserstraße ist an jedem Tag der Woche voller Menschen. Die Anzahl der Einkaufsbummler in der Kriegsstraße tendiert gegen Null.
Man muss nur mit offenen Augen durch die Stadt fahren oder gehen.
An der Nordseite der Kriegsstraße liegen zwischen ECE und Karlstraße nur Grünflächen. Da will kaum einer hin.
Der Marktplatz als "Umstiegshaltestelle" ist nun einmal ein künstliche erschaffen worden und könnte genauso gut an jedem beliebigen anderen Punkt der Innenstadt liegen.
Falsch! Da ist nichts künstlich erschaffen. Die Verkehrsbetriebe sind den verkehrlichen Bedürfnissen gefolgt.
Umsteigepunkte kann man gerade NICHT überall einrichten. Die funktionieren am besten da, wo viele Menschen hinwollen und sich beim Warten auf die nächste Bahn - was Sonntags und Abends 20 Minuten dauern kann - etwas zum Essen oder Trinken holen können.
In der Hinsicht ist "Durlacher Tor" als Umsteigestelle eher unattraktiv. Und bei "Rüppurrer Tor" ist Sonntags auch weitgehend tote Hose.
 
Falsch! Böckeler, Karstadt, Thalia, Müller, Schöpf, C&A, Breuninger, Peak & Cloppenburg, Nordsee, McDoof, Saturn, Papier-Fischer, Globetrotter usw. usw. liegen direkt an der Kaiserstraße, das Rathaus, die Sparkasse, die Commerzbank, die Stadtkirche fast.
Und das Ettlinger Tor hat u.a. MediaMarkt, Thalia, Rewe, HM, YeansHalle, etc. liegt direkt an der Kriegsstraße. Und so ein trockener Übergang ist im Karlsruher Herbst/Winter wohl nicht zu vernachlässigen.
Falsch! Die Kaiserstraße ist an jedem Tag der Woche voller Menschen. Die Anzahl der Einkaufsbummler in der Kriegsstraße tendiert gegen Null.
Man muss nur mit offenen Augen durch die Stadt fahren oder gehen.
An der Nordseite der Kriegsstraße liegen zwischen ECE und Karlstraße nur Grünflächen. Da will kaum einer hin.
In der Kaiserstraße ist eben - in den einzelnen Geschäften- nicht genug los,. Nicht umsonst wurden vor Corona bereits viele Geschäfte geschlossen.
BNN Bericht zum Thema Ladenschließungen. Viele Menschen sind dort lediglich um von West-nach-Ost zu kommen.

Falsch! Da ist nichts künstlich erschaffen. Die Verkehrsbetriebe sind den verkehrlichen Bedürfnissen gefolgt.
Umsteigepunkte kann man gerade NICHT überall einrichten. Die funktionieren am besten da, wo viele Menschen hinwollen und sich beim Warten auf die nächste Bahn - was Sonntags und Abends 20 Minuten dauern kann - etwas zum Essen oder Trinken holen können.
In der Hinsicht ist "Durlacher Tor" als Umsteigestelle eher unattraktiv. Und bei "Rüppurrer Tor" ist Sonntags auch weitgehend tote Hose.
Ich bitte persönliche Bedürfnisse nicht auf die gesamten Karlsruher zu übertragen. Es stimmt einfach nicht, dass sich die meisten Menschen, nachdem sie aus der Bahn aussteigen, erstmal was zu essen und zu trinken kaufen. Natürlich ist es nicht schlecht, wenn das möglich ist, aber für eine Umstiegshaltestelle ist es wohl absolut NICHT notwendig.
 

Mueck

aus Karlsruhe
Und in der Kaiserstraße selbst liegen nun einmal sehr wenige Geschäfte des täglichen Bedarfs.
- ALDI in der Waldstr. zählt noch zum Einzugsbereich der Trams der Kaiserstr., seit neuestem aber auch im Karstadt, LIDL in der Postgalerie, REWE neben der Sparkasse, Edeka am Berliner Platz,
- Alnatura in der Douglasstr., Füllhorn in der Erbpinzenstr.
- 2x dm, 1x Rossmann, 1x Müller als Drogerien
- div. Bäckereien
- Wochenmarkt Stephanplatz
- ...
Als Innenstadtbewohner kann ich mich ausschließlich in der Kaiserstr. und in direkt anliegenden Gebieten ausreichend alltäglich versorgen.
Nur für größeren Heimwerkerbedarf muss ich aus der City raus ...
 
Ich sehe das Hauptproblem am neuen Liniennetz darin, dass es keinen zentralen Umsteigeknoten in Karlsruhe gibt, der von allen Linien angefahren wird. Das war bis zum Baubeginn der Kombilösung der Marktplatz, was gerade wegen des Karlsruhe mit der Einwohnerzahl völlig unwürdigen 20 Minuten Taktes zur NVZ/SVZ wichtig war. Aber da habe ich nach den Kosten der Kombilösung wenig Hoffnung, dass sich die nächsten Jahre da etwas tun wird.

Es wäre ja auch ok gewesen da zwei Umsteigeknoten zu schaffen, zB am Europaplatz und am Durlacher Tor, aber mit dem neuen Liniennetz hat der KVV es tatsächlich geschafft ein Liniennetz zu bauen, wo es keine Haltestelle gibt wo nicht jede Linie im Stadtgebiet Anschluss auf einen großen Teil der Linien hat. Dieses Kunststück hat weder Stuttgart vollbracht (zentrale Umsteigeknoten sind der Hauptbahnhof und der Charlottenplatz), noch Düsseldorf (zentrale Umsteigeknoten sind Düsseldorf Hbf und Heinrich-Heine-Allee), noch München (zentrale Umsteigeknoten sind Hauptbahnhof und Karlsplatz (Stachus), Nebenknoten noch der Marienplatz), noch Hamburg (zentrale Umsteigeknoten Hauptbahnhof und Altona, Nebenknoten Rathausmarkt),...

Aber jetzt ist das erst mal so zemetiert bzw betoniert und wird sich so schnell nicht ändern, leider.
 
Es ist vollkommen richtig, dass die Kaiserstraße das Ziel der meisten Leute ist, die in die Innenstadt wollen. Dafür wurde ja auch der Tunnel gebaut; eben um es angenehmer und attraktiver zu machen durch die stadt zu schlendern. Ich sehe es daher nicht als nötig an, direkt in der Mitte von der Kaiserstraße aussteigen zu müssen, wenn ich auch vom Kronen- oder Europaplatz gemütlich loslatschen kann ohne ständige begegnungen mit Bahnen.
- ALDI in der Waldstr. zählt noch zum Einzugsbereich der Trams der Kaiserstr., seit neuestem aber auch im Karstadt, LIDL in der Postgalerie, REWE neben der Sparkasse, Edeka am Berliner Platz,
- Alnatura in der Douglasstr., Füllhorn in der Erbpinzenstr.
- 2x dm, 1x Rossmann, 1x Müller als Drogerien
- div. Bäckereien
- Wochenmarkt Stephanplatz
Supermärkte und Bäckereien gibt es in allen Stadtteilen Drogeriemärkte auch in den meisten, ich glaube nicht, dass viele Menschen aus den äußeren Stadtteilen extra dafür in der innenstadt fahren. Ich kann mich nicht erinnern in der Bahn Personen mit großen Einkäufen (Shopping ausgenommen) sitzen gesehen zu haben.

Ich sehe das Hauptproblem am neuen Liniennetz darin, dass es keinen zentralen Umsteigeknoten in Karlsruhe gibt, der von allen Linien angefahren wird.
Es macht auch verkehrstechnisch Sinn nicht alle Leute mitten in der Stadt an einem einzigen Knoten umsteigen zu lassen. Außerdem kann man immernoch alle Ziele innerhalb der Stadt mit maximal einem Umstieg erreichen. Man kommt immernoch von allen Stadtteilen mit Bahnanschluss direkt in die Innenstadt. Ich zähle jetzt Europaplatz und Ettlinger Tor auch dazu, da ich auch gerne Mal ein paar Meter lauf, wenn ich mit Freunden in der Stadt bin.

Falsch! Die Kaiserstraße ist an jedem Tag der Woche voller Menschen. Die Anzahl der Einkaufsbummler in der Kriegsstraße tendiert gegen Null.
Man muss nur mit offenen Augen durch die Stadt fahren oder gehen.
An der Nordseite der Kriegsstraße liegen zwischen ECE und Karlstraße nur Grünflächen. Da will kaum einer hin.
Der Punkt für die Kriegsstraßenbahn ist die Entwicklung der Kriegsstraße (vielleicht bekommt die Straße auch mal nen schöneren Namen :D). Vor der Umgestaltung konnte man die Straße als Fußgänger / Radfahrer vergessen, das war Auto-Land. Natürlich gibt es dort keine Kundschaft. Durch die tieferlegung der PKWs gibt es womöglich eine Erweiterung der Innenstadt richtung Süden, da es sich bald dort aushalten lässt ohne, dass man Autolärm in die Fresse bekommt. Und bevor da keine Bahn fährt werden sich wahrscheinlich auf keine Geschäfte diesen Standort aussuchen.
Das ist für mich auch eigentlich der wichtigere Part der Kombilösung. 1913 hat man die Dort verkehrende Eisenbahn nach Süden verlegt nur um 50 Jahre später dort eine Stadtautobahn zu bauen. Das hat jetzt zum Glück ein Ende.

Sorry für den langen Text, das war alles was ich mir zu dem Thema denk. Ich hab vielleicht auch Denkfehler drin, bin ja kein Stadtplaner, also korrigiert mich gern falls ihr ne bessere Ahnung habt :)
 

gt670dn

aus Karlsruhe
Ich sehe das Hauptproblem am neuen Liniennetz darin, dass es keinen zentralen Umsteigeknoten in Karlsruhe gibt, der von allen Linien angefahren wird. Das war bis zum Baubeginn der Kombilösung der Marktplatz
Das ist leider nicht richtig. Die Linie 6 Tivoli - Daxlanden hielt dort nicht. Die 8 kann man mal außen vor lassen...
 
Es wäre ja auch ok gewesen da zwei Umsteigeknoten zu schaffen, zB am Europaplatz und am Durlacher Tor, aber mit dem neuen Liniennetz hat der KVV es tatsächlich geschafft ein Liniennetz zu bauen, wo es keine Haltestelle gibt wo nicht jede Linie im Stadtgebiet Anschluss auf einen großen Teil der Linien hat.
Was hat der KVV mit dem neuen Liniennetz zu tun?

Das neue Liniennetz für die Kombilösung ist einzig und allein von der VBK zusammen mit PTV und dem Zuse-Institut entwickelt worden. Im Anschluss hat man es dem Gemeinderat vorgestellt und dort absegnen lassen. Den KVV hat dabei nicht mal jemand gefragt. Die VBK ist daher verantwortlich dafür, genauso wie für das sich anbahnende Chaos am 11.12.2021.
 
Wo die S31/S32 aber verenden soll, keine Ahnung ...
Das weiß man momentan in der Tullastraße auch noch nicht. Die Führung über die Kriegsstraße bis zum Mühlburger Tor ist wohl gemeinsamer Diskussionsstand von Tullastraße, Rathaus und Landratsamt. Was dahinter kommt, ist noch offen - aber dass es keine besonders tragfähige Idee ist, Zweisystemer-Doppeltraktionen (die man wegen der Flügelung in Bruchsal auch schlecht kürzen kann) am Kaiserplatz zu wenden, hat man in der Politik immerhin schon mal eingesehen... :)
 
Was hat der KVV mit dem neuen Liniennetz zu tun?

Das neue Liniennetz für die Kombilösung ist einzig und allein von der VBK zusammen mit PTV und dem Zuse-Institut entwickelt worden. Im Anschluss hat man es dem Gemeinderat vorgestellt und dort absegnen lassen. Den KVV hat dabei nicht mal jemand gefragt. Die VBK ist daher verantwortlich dafür, genauso wie für das sich anbahnende Chaos am 11.12.2021.
Welches Chaos?
 

Mueck

aus Karlsruhe
Die Führung über die Kriegsstraße bis zum Mühlburger Tor ist wohl gemeinsamer Diskussionsstand von Tullastraße, Rathaus und Landratsamt.
Die allernächste Wendeschleife wäre Europahalle bzw. allernächter Gleiswechsel ebendort mit 2,3 km ab Ausfahrt H. Euro, danach hat Rheinhafen mit 3,7 km mehr knapp die Nase vorne vor Heide (2,8) und Haus Bethlehem (4,0) (oder gar Rheinbergstr. und Rheinstrandsiedl. mit 6,0 und 5,5) und nach Neureuter Str. (3,6). So gesehen wäre meine Idee wohl gar nicht mal so doof ... Denn zur Europahalle durch die Schillerstr., hmmm ... Rhinbergstr. wäre eines Tages ggfs. ein natürliches Habitat für 55 cm, das wäre aber auch alles, was dafür spräche, weil zum verdichten nach Wörth hat man derzeit ja noch genug S5-Takte übrig ... Bis man mal nach LD über GER darf oder Bergzabern o. ä. ...
 
Ich dachte Diskussionsstand wäre Führung bis Europaplatz oben?
Und da gibts ja zumindest von Süden kommend heute schon einen Gleiswechsel.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Man kann die S31 / S 32 ab Mühlburger Tor auch weiter verlängern über Neureut bis nach Graben-Neudorf (wenn die Trasse fertig wäre) oder sie fahren ab Mühlburger Tor als S12 nach Ittersbach 😂
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Ich dachte Diskussionsstand wäre Führung bis Europaplatz oben?
Und da gibts ja zumindest von Süden kommend heute schon einen Gleiswechsel.
Ja die S31/32 endet am Europaplatz (oben) und macht eine Wendefahrt zur Kaiseralle (Mühlburger Tor).

Da der Europaplatz oben doch auch noch verlegt wird bleibt es spannend
 

Mueck

aus Karlsruhe
Verlegt, weil auf dem Platz selbst kein Platz für 34+55cm barrierefrei. Dabei wird sicher auch der Gleiswechsel wegfallen ...
Von Graben-N. her soll man doch die Strecke nach Mühlburg Bf (neu, also nicht der bis 1913, wobei ... die Trasse im der Hildaprom... Ne, lieber nicht! ;-) ) reaktivieren auf die Pfalzbahn, da kann man sich unterwegs keine Verluste ins Gebüsch leisten!!!1
 

gt670dn

aus Karlsruhe
Man kann doch aber auch ganz gut Verständnis dafür aufbringen, dass eine Eröffnungsfeier um 3 Uhr nachts nicht so auf Gegenliebe stoßen würde. Und groß feiern und dann fährt erstmal bis nachts nichts - oder ausschließlich "Demonstrationslinien", quasi im Stresstest-Netz, bis zur nächsten Wendemöglichkeit nach der Rampe, wäre auch nicht das Wahre. So gesehen ist es eigentlich die beste Lösung, VBK kann ja schon verfrüht umstellen, die haben keine Abhängigkeiten mit dem großen Eisenbahnverkehr. Für die AVG-Linien geht das nicht so einfach, insbesondere auf der S5. Und für die Fahrgastinfo ist es ja auch nicht viel anders als bei einer baustellenbedingten Umleitung mancher Linien ab Eröffnung bis Betriebsschluss.

Generell, die ca. 10-15 Stunden Paralellverkehr wird man überleben, ist ein einmaliges Ereignis. Von Super-Gau zu sprechen halte ich daher doch für zu übertrieben. Besser so als andersrum, Sonntag mittag eröffnen und vorher in den Tunnelfahrzeiten noch außen rum fahren müssen, bis die Reden alle gehalten wurden - DAS wäre der Super-Gau.
 
Ich dachte Diskussionsstand wäre Führung bis Europaplatz oben?
Und da gibts ja zumindest von Süden kommend heute schon einen Gleiswechsel.
Ähm, selbst wenn da nur eine andere Linie im 10-min-Takt verkehren würde, wäre Wenden auf dem Streckengleis bezüglich Fahrplanstabilität schon grenzwertig – insbesondere bei einer Doppeltraktion gehen mindestens zwei bis drei Minuten alleine für den Führerstandswechsel an sich drauf, und für einen sinnvollen Fahrplan sollte man wenigstens noch ein paar Minuten extra vorsehen.

Viel Spielräume bei der Fahrplangestaltung bleiben da nicht, zumal man eigentlich in beide Richtungen Pufferzeiten benötigt – um die Wendezeit zu maximieren, müsste die S31/32 eigentlich kurz nach der voraus fahrenden Straßenbahn eintreffen, aber dann wäre das Konstrukt wieder anfällig für Verspätungen der Straßenbahn. Mehr Puffer an der Stelle reduziert dann aber wieder die Wendezeit, weil ja in zehn Minuten schon die nächste Straßenbahn von hinten drängt.

Real sollen an der Stelle ja aber mindestens drei Linien verkehren, mit den potentiellen Verstärkerfahrten auf der 3 zeitweise effektiv sogar vier, und ein paar weitere Fahrten obendrauf wie die S12 gibt es ab und an auch noch.
 

Mueck

aus Karlsruhe
Wenn man am Euro direkt wenden wollte, müsste man über ein Bahnsteiggleis in der nördl. Karlstr. nachdenken, wird aber bissele knapp, wenn das nur zur Akademiestr. reichen soll, ohne bissele reinragen in eben diese ginge es wohl nicht. Dann stünde dieser Bahnsteig aber einer Umgestaltung einer gesperrten Karlstr. im Wege (endlich denkt man darüber verschärft nach, die Verlegung der Haltestelle ums Eck ist da ein willkommener Anlass)
 
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