AVG Fahrtausfälle

Die heutigen Fahrtausfälle Stand 8 Uhr:

S4:

85409 KA Albtalbahnhof (05:35 Uhr) - Heilbronn Pfühlpark (07:30 Uhr)
80000 Heilbronn Pfühlpark (07:46 Uhr) - Heilbronn Willy-Brandt-Platz (07:56 Uhr)
85418 Heilbronn Willy-Brand-Platz (8:50 Uhr) - KA Albtalbahnhof (10:42 Uhr)

S5:

84705 KA Albtalbahnhof (05:02 Uhr) - Söllingen Bahnhof (05:35 Uhr)
84793 Wörth Badepark (05:45 Uhr) - Söllingen Bahnhof (06:47 Uhr)
84806 Söllingen Bahnhof (05:58 Uhr) - Wörth Badepark (06:05 Uhr)
84803 Wörth Badepark (06:15 Uhr) - Söllingen Bahnhof (08:17 Uhr)
84710 Söllingen Bahnhof (07:18 Uhr) - KA Rheinbergstraße (08:04 Uhr)
84888 Söllingen Bahnhof (08:38 Uhr) - KA Marktplatz (09:07 Uhr)

S8:

85611 KA Tullastraße (05:17 Uhr) - Freudenstadt Bahnhof (07:32 Uhr)
85622 Freudenstadt Bahnhof (07:48 Uhr) - KA Tullastraße (10:00 Uhr)
Das geht ja sogar noch…
 
Fahrtausfälle wird es immer geben, man hat manchmal einfach Spitzenzeiten in denen sich Krankmeldungen stapeln.
Es gibt hier zwei widerstreitende Sichtweisen. Die eine sagt, ein (vereinfacht) 15-Min-Takt mit allen vier verfügbaren Fahrern ist besser (auch wenn dann bei Krankheit Kurse ausfallen) als ein 20-Min-Takt, wo ich einen Fahrer quasi fürs rumsitzen bezahle, damit dann bei Ausfall eines Fahrers doch der Fahrplan gehalten werden kann. Ich habe ca. 1985 mal ein Praktikum in der Dienstplanung der VBK gehabt. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass da relativ häufig statt eines Dienstes dann Reserve stand, diese Fahrer sind dann im Aufenthaltsraum gesessen und konnten dann sehr schnell reagieren. Dadurch ist damals wenig ausgefallen, der Betrieb war allerdings teurer und das Argument, gerade in der HVZ hätte der Fahrgast mehr von E Wagen zwischen Bf. Durlach (heute Auer Str.) und dem Kaiserplatz als von zwei Skatrunden in der Tullastr., ist auch schwer zu entkräften.
 
Es gibt hier zwei widerstreitende Sichtweisen. Die eine sagt, ein (vereinfacht) 15-Min-Takt mit allen vier verfügbaren Fahrern ist besser (auch wenn dann bei Krankheit Kurse ausfallen) als ein 20-Min-Takt, wo ich einen Fahrer quasi fürs rumsitzen bezahle, damit dann bei Ausfall eines Fahrers doch der Fahrplan gehalten werden kann. Ich habe ca. 1985 mal ein Praktikum in der Dienstplanung der VBK gehabt. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass da relativ häufig statt eines Dienstes dann Reserve stand, diese Fahrer sind dann im Aufenthaltsraum gesessen und konnten dann sehr schnell reagieren. Dadurch ist damals wenig ausgefallen, der Betrieb war allerdings teurer und das Argument, gerade in der HVZ hätte der Fahrgast mehr von E Wagen zwischen Bf. Durlach (heute Auer Str.) und dem Kaiserplatz als von zwei Skatrunden in der Tullastr., ist auch schwer zu entkräften.
Grundsätzlich ja, allerdings sollte man dann so planen, dass die Ausfälle auch dort sind wo so ein enger Takt herrscht, bspw nach Söllingen oder zur Rheinbergstraße und nicht bspw nach Achern raus wo ein Stundentakt herrscht
 
Die Frage wäre: Fände man heutzutage überhaupt genug Personal, um eine solche Reserve zu bestücken?
Wenn der Arbeitgeber bereit ist entsprechende Gehälter zu bezahlen, findet man auch mehr oder minder leicht, genug Personal für Reserven. Zumindest bei den vom Land Baden-Württemberg/NVBW bestellten Leistungen der AVG, wird ja die ausfallende Fahrt nicht nur nicht bezahlt vom Aufgabenträger, das EVU muss zusätzlich auch noch eine Strafgebühr, sogenannte Pönale, bezahlen, wenn es den Ausfall zu vertreten hat.

Auch die meisten anderen EVU haben eine mehr oder minder große "Sitzbereitschaft" um kurzfristige Krankmeldungen abfangen zu können. Es hat ja immer mal ein Mitarbetier Urlaub, oder wird krank, oder muss zum Unterricht, oder auf eine Fortbildung,... Das fängt man dann über die entsprechenden Reserven ab.

Das macht quasi jede Fluggesellschaft an den Drehkreuzflüghäfen genau so, oder auch ein Pflegeheim oder ein Krankenhaus, oder die Fahrzeughersteller auch.
 
Grundsätzlich ja, allerdings sollte man dann so planen, dass die Ausfälle auch dort sind wo so ein enger Takt herrscht, bspw nach Söllingen oder zur Rheinbergstraße und nicht bspw nach Achern raus wo ein Stundentakt herrscht
Die Asufälle sind halt dort, wo die Schichten nicht besetzt werden können. Eine Schichtänderung, sprich anderer Schichtbeginn oder anderes Schichtende oder andere Zeiten sind bei den Lokführern mit GdL Tarifvertrag kurzfristig nur mit deren Zustimmung erlaubt. Ob der Lokführer die Schichtänderung mitmacht entscheidet er zum Schluss selbst.

Zudem dürfte fast kein Lokführer bei der AVG Streckenkunde auf allen Strecken haben und die entsprechende ggf erforderliche Zusatzausbildung, wenn die Strecke nicht planmäßig von der Dienststelle befahren wird, oder die Fahrzeuge nicht planmäßig von der Dienststelle geafhren werden.

Bei der Einsatzstelle Ubstadt Ort zB macht jetzt Streckenkunde nach Freudenstadt Hbf und Achern und Steilstreckenausbildung keinen Sinn, weil die Lokführer in der Regel keine planmäßigen Schichten auf der S7 und der S8 haben dürften.

Das ist im BoStrab Bereich bei großen Verkehrsbetrieben genau so, weil da gar nicht jeder Fahrer auf jede Strecke kommt.

So fährt in Stuttgart der Betriebshof Heslach Hauptsächlich die Linien U1, U4, U9, dazu noch etwa die Hälfte der Kurse der U2 und der U14 und 3 Kurse der U16, und 1 - 2 Kurse U15. Dazu dann noch die "Sondergruppen" Zahnradbahn und Seilbahn und bei Bedarf Kurse der U11. Ein Stadtbahnfahrer der im Betriebshof Heslach arbeitet hat aber zB mit der U3, U5, U6, U7 und U8 (bis auf den Ein- und Ausrücker), U12 und U13 nichts zu tun und braucht dementsprechend auch den Linienweg nicht zu kennen und die Besonderheiten.

Auch in Frankfurt (Main) fährt ein Stadtbahnfahrer der in Heddernheim seinen "Sitz" hat planmäßig die U1, U2, U3, U8 und U9, mit der U4, U5, U6 und U7 hat der in der Regel keine Berührungspunkte.
 
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