Fahrgastinformation

Der erste Fahrgast nimmt die Probleme selber in die Hand. Und findet eine Lösung.


Na, wer hackt die Bildschirme im Tunnel und öffnet in den Browsern der Geräte die Seite mit der eingestellten Haltestelle? 🫣💪
 
Und für den Internetlosen gibt es immer noch die guten alten Fahrplanaushänge. Früher ist man damit warum auch immer gut ausgekommen und jetzt heulen alle rum, wenn die Extrabildschirme nicht funktionieren. Klar, man hat keine aktuellen Informationen zu Störungen, aber alles andere ist damit ja abgedeckt.
Früher hat man die Bahn aber auch kommen sehen. Zudem ist es tagsüber im 10 Minuten Takt bei gewöhnlichen Spannweiten von 2 Minuten zu früh bis 20 Minuten zu spät auch witzlos, vorher auf den Fahrplan zu schauen.
 
Früher hat man die Bahn aber auch kommen sehen. Zudem ist es tagsüber im 10 Minuten Takt bei gewöhnlichen Spannweiten von 2 Minuten zu früh bis 20 Minuten zu spät auch witzlos, vorher auf den Fahrplan zu schauen.
Ich bin ein Typ der gerne plant und nicht mehr spontan an die Haltestelle geht.

Ich meine es ist besser wenn man weiß das jeden Tag die Bahn um 23 ab Entenfang fährt als wenn man immer schauen muss ob die 23 fährt oder erst 33.

Es gibt aber auch Fahrgäste die vielleicht eine einschränkung haben und damit Probleme haben wenn was nicht läuft.
 
Und für den Internetlosen gibt es immer noch die guten alten Fahrplanaushänge. Früher ist man damit warum auch immer gut ausgekommen und jetzt heulen alle rum, wenn die Extrabildschirme nicht funktionieren. Klar, man hat keine aktuellen Informationen zu Störungen, aber alles andere ist damit ja abgedeckt.
Da verzweifelt man eher daran, dass es auf den AVG Linien immer wieder zu betriebsbedingten Ausfällen kommt oder hohen Verspätungen (S5, S7 und S8) und man dann nicht weiß, ob die Bahn überhaupt kommt.
 
Da verzweifelt man eher daran, dass es auf den AVG Linien immer wieder zu betriebsbedingten Ausfällen kommt oder hohen Verspätungen (S5, S7 und S8) und man dann nicht weiß, ob die Bahn überhaupt kommt.
Wobei finde ich schon aktuell deutlich weniger Ausfälle zu finden sind als es in den letzten 2 Jahren der Fall war.

Klar bei Störungen kommt es zu Ausfällen. Die sind dann allerdings unvermeidbar
 
Mir ist heute in Grötzingen aufgefallen das die S4 mit Verspätung angezeigt wird, aber statt der neuen Uhrzeit steht die Fahrplanuhrzeit.
D.h. S4 Albtalbahnhof 16:18, und gekommen ist sie 16:48 Uhr.

Am Heidehof sind die Anzeigen vom Bus vertauscht, da steht wo der 70er zum Entenfang fahren soll, jetzt 70 Bitte nicht einsteigen (Rangierfahrt) und an der Ankunfthaltestelle: 70 Entenfang
 
Mir ist heute in Grötzingen aufgefallen das die S4 mit Verspätung angezeigt wird, aber statt der neuen Uhrzeit steht die Fahrplanuhrzeit.
D.h. S4 Albtalbahnhof 16:18, und gekommen ist sie 16:48 Uhr.

Am Heidehof sind die Anzeigen vom Bus vertauscht, da steht wo der 70er zum Entenfang fahren soll, jetzt 70 Bitte nicht einsteigen (Rangierfahrt) und an der Ankunfthaltestelle: 70 Entenfang
Das war in Durlach am Schloßplatz auch so (Richtung Innenstadt wurde Richtung Durlach angezeigt.
Hab ich über das Beschwerde Formular beanstandet, kurz danach (glaube schon am nächsten Tag) war die Anzeige dann für ca 3 Wochen aus. Jetzt stimmt die Anzeige und ich meine sogar mit korrekter Anzeige bei Verspätung.
Wenn wir das bei jeder Haltestelle machen, sollten wir in wenigen Jahren durch sein 😄💪
 
Derzeit betrifft die Problematik laut AVG nur eine niedrige zweistellige Zahl der rund 700 Anzeigen im gesamten Netz
Die Frage ist, wieso betrifft es nur manche, aber nicht alle? Oder sind wir aktuell soweit, dass nur noch Anzeigen, bei denen sowohl Stadt- als auch Straßenbahnen angezeigt werden, betroffen sind?

Mitte 2026 also, hoffen wir das Beste. Knapp ein Jahr für ein Software Update ist auch ein Wort...
 
Knapp ein Jahr für ein Software Update ist auch ein Wort...
Das passiert, wenn die Verantwortlichen entweder null Ahnung von Software-Tests haben oder nichts getestet haben - nach dem Motto: auf den PowerPoint-Folien hat es funktioniert -
Hier mal ein Grundkurs in Software-Testing für die Amateure an der Spitze des KVV:
1. laufende Tests von Software-Schnitzeln beim Programmieren. Das nennt sich Unit-Tests.
2. Test des Zusammenspiels mehrere Software-Teile, selbstverständlich auf einer Test-Umgebung. Das sind Integrations-Tests.
3. Test des Gesamt-Systems auf einer Testumgebung
4. Ausrollen auf einen begrenzten, einigermaßen isolierten Teil der Geräte im laufenden Betrieb. In dem Fall z.B. nur Daxlanden oder nur Waldstadt. Dann kann man immer noch Fehler korrigieren.
5. Erst dann auf alle Geräte ausweiten.

Was der KVV gemacht hat erinnert mich an das Microsoft-Prinzip: Produkt reift beim Kunden.
D.h. die Fahrgäste des KVV hat man zu Beta-Testern gemacht.
Was tun? Ein Rollback! Zurück zum alten System.
Gab es und gibt es in der Microsoft-Welt: Von DOS 4.0 zurück zu DOS 3.3. wegen völliger Instabilität. Von Windows 11 zurück zu Windows 10 wegen erheblicher Sicherheitsprobleme (Abhörmodus).

Es geht noch schlimmer:
In der rumänischen Stadt Reschitza waren die ersten Trams derart schlecht, dass mal eine Bahn erst zwei Stationen später zum Stehen kam. Die erst 1989 eröffnete Strecke hatte sozialistische Qualität und wurde mehrfach stillgelegt, in den letzten Jahren aber Dank eines tüchtigen Bürgermeisters komplett neu gebaut.
In Frankfurt am Main wurden die ersten Niederflurbahnen direkt vom Reißbrett bestellt, also ungetestet. Die Bahnen quietschten in den Kurven und sind zu schwach gebaut, um gekoppelt zu werden.
Wenn Politiker und Visionäre ohne Fachkenntnisse sich austoben, wird es peinlich.
 
Was tun? Ein Rollback! Zurück zum alten System.
Das sagt sich so einfach. Ich lass mal das hier da:

Die Anzeigen sind eigentlich ein "plötzlich auftretender" Nebenkriegsschauplatz, wenn auch ein öffentlichkeitswirksamer.

Gar nicht auf DB fahren zu dürfen wäre durchaus gravierender, auch für die Fahrgäste im Endergebnis!, als das was aktuell passiert.
 
Das passiert, wenn die Verantwortlichen entweder null Ahnung von Software-Tests haben oder nichts getestet haben - nach dem Motto: auf den PowerPoint-Folien hat es funktioniert -
Hier mal ein Grundkurs in Software-Testing für die Amateure an der Spitze des KVV:
1. laufende Tests von Software-Schnitzeln beim Programmieren. Das nennt sich Unit-Tests.
2. Test des Zusammenspiels mehrere Software-Teile, selbstverständlich auf einer Test-Umgebung. Das sind Integrations-Tests.
3. Test des Gesamt-Systems auf einer Testumgebung
4. Ausrollen auf einen begrenzten, einigermaßen isolierten Teil der Geräte im laufenden Betrieb. In dem Fall z.B. nur Daxlanden oder nur Waldstadt. Dann kann man immer noch Fehler korrigieren.
5. Erst dann auf alle Geräte ausweiten.

Was der KVV gemacht hat erinnert mich an das Microsoft-Prinzip: Produkt reift beim Kunden.
D.h. die Fahrgäste des KVV hat man zu Beta-Testern gemacht.
Was tun? Ein Rollback! Zurück zum alten System.
Gab es und gibt es in der Microsoft-Welt: Von DOS 4.0 zurück zu DOS 3.3. wegen völliger Instabilität. Von Windows 11 zurück zu Windows 10 wegen erheblicher Sicherheitsprobleme (Abhörmodus).

Es geht noch schlimmer:
In der rumänischen Stadt Reschitza waren die ersten Trams derart schlecht, dass mal eine Bahn erst zwei Stationen später zum Stehen kam. Die erst 1989 eröffnete Strecke hatte sozialistische Qualität und wurde mehrfach stillgelegt, in den letzten Jahren aber Dank eines tüchtigen Bürgermeisters komplett neu gebaut.
In Frankfurt am Main wurden die ersten Niederflurbahnen direkt vom Reißbrett bestellt, also ungetestet. Die Bahnen quietschten in den Kurven und sind zu schwach gebaut, um gekoppelt zu werden.
Wenn Politiker und Visionäre ohne Fachkenntnisse sich austoben, wird es peinlich.
Die VBK/AVG/KVV entwickeln die Software nicht selbst. Sie wird von externen Firmen entwickelt die per Ausschreibung ausgewählt werden müssen. Dabei passiert es leider sehr oft, dass Firmen gewählt werden die VBK/AVG/KVV nicht freiwillig gewählt hätten und die ein schlechtes Ergebnis abliefern. Dagegen kann man aber leider kaum etwas unternehmen.
Weiterhin wurde nach meinen Informationen trotzdem monatelang getestet. Einige Probleme sind dann aber leider erst nachträglich aufgefallen. Die beteiligten Firmen, insbesondere der Anzeigerhersteller arbeiten aber offensichtlich so schlecht, dass diese Probleme immer noch nicht behoben sind.

Diese Situation ist unglaublich unzufriedenstellend, aber VBK/AVG/KVV haben gar keine andere Wahl. Ein Zurückrollen würde gegen die TAF TAP TSI Vorgaben verstoßen und ist daher nicht wirklich möglich. Die Leute die dafür zuständig sind können gar nichts anderes machen als auf die Anzeigerherstellerfirma zu warten.

Ja die Situation ist bescheuert, aber zumindest VBK/AVG/KVV können da nur sehr begrenzt was dafür.
 
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