Betriebsstörungen im Straßenbahn Netz

Weil man den Änderungs-Umfang nicht auf weitere Linien verteilen möchte.
Das einziehen der 5 statt 1 würde nur mehr Änderungen verursachen, die man logischer Weise nicht will.
Logisch wäre, möglichst wenigen Fahrgästen möglichst wenig Änderungen zuzumuten.
Warum lässt man nicht 2 Linien in der Kehrschleife am Bahnhof Durlach wenden?
In den Düwag-Zeiten wendeten vor der Eröffnung der Strecken zur Nordweststadt und zur Rheinstrandsiedlung am Rheinhafen und an der Neureuter Straße jeweils 2 Linien (7, 8 bzw. 2, 6), in Durlach Turmberg wendeten in den HVZ 3 Linien (1, 2, 3), allerdings auf 2 Gleisen.
Während der Kombi-Bauphase hatten wir 2 Linien in der Tivoli-Schleife.
 
Wahrscheinlich hat man es in den Bsp. fahrplantechnisch so einrichten können, dass keine Linie der anderen im Wege steht, Überholen ist bekanntlich so ein Problemchen ... außer am Turmberg ... (und evtl. am Rheinhafen, wo eine noch kurz in den Betriebshof entfleuchen könnte ...).
Außerdem: Was will man mit der 1 unten im Bahnhof, wo sie längere Wege dorthin haben, wo sie eig. hinwollen?
 
Außerdem: Was will man mit der 1 unten im Bahnhof, wo sie längere Wege dorthin haben, wo sie eig. hinwollen?
Also bei den betrieblichen Gründen stimme ich allen hier zu, aber praktisch wäre es schon wenn die 1 in den Bahnhof runter fährt statt an der Tullastraße zu enden. Längere Wege hat dadurch niemand, eher kürzere, weil weniger umsteigen müssen.
 
Also bei den betrieblichen Gründen stimme ich allen hier zu, aber praktisch wäre es schon wenn die 1 in den Bahnhof runter fährt statt an der Tullastraße zu enden. Längere Wege hat dadurch niemand, eher kürzere, weil weniger umsteigen müssen.
Problem ist aber die Linie 5 hätte am Bahnhof Durlach die Linie 1 überholen.
Selbst wenn die Linie 5 auf die Tullastraße gekürzt geworden wäre. Wäre die Standzeit der Linie 1 so lang ist das zwei Züge in der Wendeschleife stehen müssten. Was mit Zugverbänden nicht geht da, dann keine S4 oder S5 von der Hubstraße mehr fahren kann.
 
Fremunfall am Karlstor

Die Linie 5 wird in beiden Fahrtrichtungen über das Konzerthaus umgeleitet.

Störung wohl beendet, die 5 fährt wieder normal
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich erinnere an den Anlass:
Feuerwehreinsatz in Durlach
Keine mehrtägige Baustelle, sondern eine Betriebsstörung unbekannter Dauer, günstigenfalls schon nach 10 min wieder vorbei. Und dafür wollen hier einige am liebsten das halbe innerstädtische Liniennetz umkrempeln?

Zudem haben vielleicht die Tullastr. wendenden Bahnen genau die ausgefallenen der Gegenichtung halbwegs passgenau ersetzt und weiter fahren bis sonstwo hätte die Lücke nur größer werden lassen?
 
Problem ist aber die Linie 5 hätte am Bahnhof Durlach die Linie 1 überholen.
Selbst wenn die Linie 5 auf die Tullastraße gekürzt geworden wäre. Wäre die Standzeit der Linie 1 so lang ist das zwei Züge in der Wendeschleife stehen müssten. Was mit Zugverbänden nicht geht da, dann keine S4 oder S5 von der Hubstraße mehr fahren kann.
Schon tragisch, dass bei der Straßenbahn kein Pofalla-Wende (vorzeitiges Verenden der Fahrt mit Rauswurf der Fahrgäste, um in der Gegenrichtung wieder pünktlich zu sein) möglich ist.
Angesichts der vielen Linien im Bf. Durlach wäre ein Ausbau der Wendeanlagen sinnvoll, damit da mehrere Linien wenden können, z.B. auch S-Bahnen. Da die Wendeschleife ein gutes Stück von den Bahnsteigen entfernt ist, könnte man zwischen Kehrschleifenausfahrt und westlichem Bahnsteig ein Gleis nordwestlich des Gleises aus Grötzingen verlegen. Mehr Flexibilität ist immer von Vorteil. Da könnte man natürlich auch der U-Strab einen zweiten Aufzug je Bahnsteig gönnen.
 
Zurück
Oben