VBK Sommerbauarbeiten Hagsfeld/Waldstadt, Brauerstr und Durlach

Mir ist in den vergangenen Tagen eine unschöne bzw. recht gefährliche Situation an der Haltestelle Hirtenweg aufgefallen.

Die aus der Linie 4 aussteigenden Fahrgäste laufen – verständlicherweise – häufig hinter der noch an der Haltestelle stehenden Bahn über die Gleise, um möglichst schnell zum Ersatzbus der Linie 14 zu gelangen. Ungefähr zur selben Zeit fährt jedoch die S2 aus der Gegenrichtung in die Haltestelle ein, wodurch es zu sehr gefährlichen Situationen kommen kann.

Da diese Umsteigesituation voraussichtlich noch eine Weile bestehen wird, wäre es eventuell sinnvoll, entweder Sicherheitspersonal an der Haltestelle einzusetzen oder die Fahrer der S2 darauf hinzuweisen, in diesem Bereich besonders langsam heranzufahren und gegebenenfalls durch Klingeln auf sich aufmerksam zu machen...
 
Mir ist in den vergangenen Tagen eine unschöne bzw. recht gefährliche Situation an der Haltestelle Hirtenweg aufgefallen.

Die aus der Linie 4 aussteigenden Fahrgäste laufen – verständlicherweise – häufig hinter der noch an der Haltestelle stehenden Bahn über die Gleise, um möglichst schnell zum Ersatzbus der Linie 14 zu gelangen. Ungefähr zur selben Zeit fährt jedoch die S2 aus der Gegenrichtung in die Haltestelle ein, wodurch es zu sehr gefährlichen Situationen kommen kann.

Da diese Umsteigesituation voraussichtlich noch eine Weile bestehen wird, wäre es eventuell sinnvoll, entweder Sicherheitspersonal an der Haltestelle einzusetzen oder die Fahrer der S2 darauf hinzuweisen, in diesem Bereich besonders langsam heranzufahren und gegebenenfalls durch Klingeln auf sich aufmerksam zu machen...
Gerne auch über Lob und Tadel einreichen, wenn du das nicht schon getan hast :)
 
Gerne auch über Lob und Tadel einreichen, wenn du das nicht schon getan hast :)
Ich habe heute eine Antwort auf meinen Hinweis bekommen. Darin wurde noch einmal (mit mehreren Ausrufezeichen) klargestellt, dass Fahrgäste die Gleise grundsätzlich nicht einfach irgendwo überqueren dürfen.
Am Ende der Haltestelle Hirtenweg gäbe es ja einen vorgesehenen Übergang, über den die Gleise sicher überquert werden können. Der Weg zum Ersatzbus sei dadurch nur geringfügig länger.


Was ja vollkommen korrekt ist, jedoch nicht wirklich auf die Situation eingeht xD. Naja egal.
 
Ich habe heute eine Antwort auf meinen Hinweis bekommen. Darin wurde noch einmal (mit mehreren Ausrufezeichen) klargestellt, dass Fahrgäste die Gleise grundsätzlich nicht einfach irgendwo überqueren dürfen.
Am Ende der Haltestelle Hirtenweg gäbe es ja einen vorgesehenen Übergang, über den die Gleise sicher überquert werden können. Der Weg zum Ersatzbus sei dadurch nur geringfügig länger.


Was ja vollkommen korrekt ist, jedoch nicht wirklich auf die Situation eingeht xD. Naja egal.
Inwiefern wird deiner Meinung nach nicht auf die Situation eingegangen?
 
Inwiefern wird deiner Meinung nach nicht auf die Situation eingegangen?
Naja, dass es verboten ist, ist ja wohl jedem bewusst… Und dass sie lieber über den Überweg gehen sollten, ist ja auch klar. Ändert halt nix daran, dass zumindest, wenn ich dort vorbei komme, viele ohne zu schauen über die Gleise laufen und es zu knappen Situationen mit der S2 kommt... Natürlich liegt es nicht in der Verantwortung der KVV/VBK wenn jemand beim verbotwidrigen Überqueren angefahren werden würde, weshalb ich die Antwort schon nachvollziehen kann.
 
Naja, dass es verboten ist, ist ja wohl jedem bewusst… Und dass sie lieber über den Überweg gehen sollten, ist ja auch klar. Ändert halt nix daran, dass zumindest, wenn ich dort vorbei komme, viele ohne zu schauen über die Gleise laufen und es zu knappen Situationen mit der S2 kommt... Natürlich liegt es nicht in der Verantwortung der KVV/VBK wenn jemand beim verbotwidrigen Überqueren angefahren werden würde, weshalb ich die Antwort schon nachvollziehen kann.
Das ist wie bei den desirepaths: entweder man blockiert die illegalen Wege durch Absperrung oder geht kundenorientiert an die Sache ran und schaut, wie man den Verkehrsfluss an den realen Laufwegen orientiert.
 
Ich habe heute eine Antwort auf meinen Hinweis bekommen. Darin wurde noch einmal (mit mehreren Ausrufezeichen) klargestellt, dass Fahrgäste die Gleise grundsätzlich nicht einfach irgendwo überqueren dürfen.
Am Ende der Haltestelle Hirtenweg gäbe es ja einen vorgesehenen Übergang, über den die Gleise sicher überquert werden können. Der Weg zum Ersatzbus sei dadurch nur geringfügig länger.


Was ja vollkommen korrekt ist, jedoch nicht wirklich auf die Situation eingeht xD. Naja egal.
Wenn Menschenleben gefährdet sind, ist es NICHT egal.
Es ist eine deutsche Unsitte, zu glauben, dass man alle Probleme durch Regelungen und Vorschriften lösen könne.
Fußgänger und Radfahrer queren da, wo sie am schnellsten vorankommen, gerne auch auf inoffiziellen Wegen.
Da muss eine Absperrung und eine gesicherte Querungsmöglichkeit eingerichtet werden.
Beim Bahnhofsvorplatz wird die wilde Querung der Gleise jetzt durch bauliche Maßnahmen teilweise unterbunden.
Da sollte dringend eine Absperrung zwischen 2. und 3. Gleis installiert werden.
 
Wenn Menschenleben gefährdet sind, ist es NICHT egal.
Es ist eine deutsche Unsitte, zu glauben, dass man alle Probleme durch Regelungen und Vorschriften lösen könne.
Fußgänger und Radfahrer queren da, wo sie am schnellsten vorankommen, gerne auch auf inoffiziellen Wegen.
Da muss eine Absperrung und eine gesicherte Querungsmöglichkeit eingerichtet werden.
Beim Bahnhofsvorplatz wird die wilde Querung der Gleise jetzt durch bauliche Maßnahmen teilweise unterbunden.
Da sollte dringend eine Absperrung zwischen 2. und 3. Gleis installiert werden.
Man kann nicht alles einzäunen und deppensicher machen, das funktioniert einfach nicht. Wo man da alles Zäune aufstellen müsste...
 
Wenn Menschenleben gefährdet sind, ist es NICHT egal.
Es ist eine deutsche Unsitte, zu glauben, dass man alle
… Gefahren beseitigen kann. Menschenleben sind immer und überall gefährdet. Kein Grund alles abzusperren. Und die Absperrungen am Hauptbahnhof bringen so gut wie keine zusätzliche Sicherheit, gehen aber auf Kosten einer ungehinderten (das muss man nicht als „wild“ ansehen) bequemen bzw. schnellen Querung und eines schlechteren Ausstieges an Gleis 24. Wie viele Unfälle sind denn am Hbf passiert? Ich weiß von keinen.
 
Wie viele Unfälle sind denn am Hbf passiert? Ich weiß von keinen.
Man kann nicht alles absichern, das hab ich ja selbst auch schon geschrieben. Allerdings an besonders belebten Plätzen wie dem Vorplatz kann das von Vorteil sein, wobei ja selbst da sich das Geländer auf einen Schutz des Podestes beschränkt und nicht als Absperrung dient. Und auch wenn ich ebenfalls kein Freund davon bin alles idiotensicher machen zu müssen, bin ich ebenso kein Freund davon sich nur auf die Unfälle zu fokussieren und die Dunkelziffer an brenzligen Situationen die nur durch Aufmerksamkeit des Fahrpersonals entschärft wurden, zu ignorieren. Denn immer nur zu warten bis mal was passiert, ist auch nicht der richtige Weg. Ich will damit nicht sagen dass wir unbedingt eine Absperrung am Vorplatz brauchen, aber will einfach darauf hinweisen dass eine Gefahr nicht immer nur anhand der Unfälle gemessen werden darf
 
Durlach Bahnhof ist grad auch eine üble Falle für Rollstuhlfahrer, die nichts von der Umleitung wissen (oder sich dort nicht auskennen). Einmal am Bahnsteig, kommt man mangels Aufzug oder Rampe einfach nicht mehr weg. Rückfahrt mit der endenden 1 ging auch nicht, weil "ich darf niemanden mitnehmen durch die Wendeschleife". Der Kollege wurde dann zu zweit rückwärts die Kinderwagenrampe runter bugsiert, was schon echt grenzwertig war.
 
weil "ich darf niemanden mitnehmen durch die Wendeschleife".
Klar gibt es Regelungen und Gesetze,.aber ich hätte hier im Rollstuhl bisschen mehr Kundenservice erwartet.
Hab schon erlebt das Rollstuhlfahrer mit einem Zug von einem Gleis zum anderen Gleis rangiert wurden oder das eine U-Bahn/Tram diesen über die Wendeanlage wieder befreit hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei sowas einfach die Feuerwehr anrufen. Deren Job ist es Menschen in Not zu helfen....
Auch wenn dann vermutlich einfach nur ein nicht ganz so netter Anruf an die Verkehrsbetriebe rausgehen würde.
 
Bei sowas einfach die Feuerwehr anrufen. Deren Job ist es Menschen in Not zu helfen....
Auch wenn dann vermutlich einfach nur ein nicht ganz so netter Anruf an die Verkehrsbetriebe rausgehen würde.
Der Transport von körperlich eingeschränkten Personen ist kein Notfall im engeren Sinne.
Es ist nicht die Aufgabe der Feuerwehr, langjährige Versäumnisse beim barrierefreien Ausbau zu kompensieren.
Ein paar Versäumnisse fallen mir sofort ein:
1. In den älteren Niederflurfahrzeugen fehlen Multifunktionsbereiche im hinteren Teil. Das macht sich v.a. am Hauptbahnhof bei Bahnen Richtung Ebertstraße bemerkbar, wenn Reisende mit Gepäck hinten einsteigen.
Vorschlag: gänzlich sitzfreie Zonen (auch keine Klappsitze) gegenüber allen Türen. Das erleichtert es Fahrgästen, sich nicht direkt an den Türen zu sammeln, anstatt sich zu verteilen. Dann noch klare Hinweise, dass der Platz an den Türen kein Aufetnhaltsraum ist ....
2. Angesichts gelegentlicher Ausfälle von Aufzügen - Stichwort Sommer in Karlsruhe - halte ich es für notwendig, an jedem U-Strab-Bahnsteig einen zweiten Aufzug zu installieren. Ein Problem bei der U-Strab sind Aufzüge, die pro Forma eine Barrierefreiheit herstellen, aber zu klein bemessen sind. Mindestens 2 Rollis mit Motor sollten da reinpassen. Dann reicht es auch für schwere E-Bikes, deren Transport über Treppen recht mühsam ist. Nur um hier mal eine Lanze für die Radfahrer zu brechen. Besser als Aufzüge sind Lösungen mit Rampen wie in der Nordweststadt.
3. Wichtige Umsteige-Stationen sind immer noch nicht barrierefrei, siehe Albtalbahnhof. Am Entenfang war ich schon lange nicht mehr. Wie seiht es dort aus?
Was die Feuerwehr angeht, ist das Vorhandensein von Fluchtwegen - auch für Rollis -. Gibt es gelegentlich Übungen, um Rollis aus dem Tunnel zu evakuieren? Ebenso ein Thema ist das Vermeiden von Verstopfungspunkten für den Fall eines Falles, z.B. im Hauptbahnhof.
Da könnte die Deutsche Bahn etwas tun, in dem sie die Kurzwenden der REs nach Offenburg und Stuttgart trennt: Volle Züge sollten nicht an Bahnsteigen ankommen, die bereits rappelvoll mit wartenden Fahrgästen sind.
 
Es ist nicht die Aufgabe der Feuerwehr, langjährige Versäumnisse beim barrierefreien Ausbau zu kompensieren.
Gibt es in Karlsruhe eigentlich eine telefonisch erreichbare Mobilitätszentrale?
1. In den älteren Niederflurfahrzeugen fehlen Multifunktionsbereiche im hinteren Teil. Das macht sich v.a. am Hauptbahnhof bei Bahnen Richtung Ebertstraße bemerkbar, wenn Reisende mit Gepäck hinten einsteigen.
Vorschlag: gänzlich sitzfreie Zonen (auch keine Klappsitze) gegenüber allen Türen. Das erleichtert es Fahrgästen, sich nicht direkt an den Türen zu sammeln, anstatt sich zu verteilen. Dann noch klare Hinweise, dass der Platz an den Türen kein Aufetnhaltsraum ist
Eine Änderung an Fahrzeugen, die vielleicht in 10 bis 15 Jahren bestellt werden, ändert nichts am Zustand des Bestands aus den 90ern. Die Multifunktionsbereiche der NETs sind gut. (Für die S1 fehlen eventuell Sitzplätze, ja.) Ich muss dir aber zustimmen: die fehlenden Kinderwagen- und Radfahrerplätze insbesondere im GT8-70D/N waren schon öfters eine böse Überraschung für Mitfahrende. Es ist für Wartende ja auch nicht möglich zu wissen, ob man sich jetzt am Bahnsteig verteilen oder an Tür 2 vordrängeln soll. Neulich hat mich dann auch eine Radfahrerin eher unfreundlich angesprochen, der Bereich vor den Quersitzen im Mittelteil des Achtachsers sei für Fahrräder … hier sollten vielleicht auch Aufkleber wie in den Gelenken der Mittelflurer angebracht werden, auch an den Türen.
Angesichts gelegentlicher Ausfälle von Aufzügen - Stichwort Sommer in Karlsruhe - halte ich es für notwendig, an jedem U-Strab-Bahnsteig einen zweiten Aufzug zu installieren.
Kostet halt wieder Geld … aber grundsätzlich stimme ich dem zu. Es ist auch für die Reisenden an den 100m langen Bahnsteigen ein mehr oder weniger großer Unterschied, welcher Aufgang bzw. Aufzug benutzt wird.
Ein Problem bei der U-Strab sind Aufzüge, die pro Forma eine Barrierefreiheit herstellen, aber zu klein bemessen sind. Mindestens 2 Rollis mit Motor sollten da reinpassen. Dann reicht es auch für schwere E-Bikes, deren Transport über Treppen recht mühsam ist. Nur um hier mal eine Lanze für die Radfahrer zu brechen.
Meiner Erfahrung nach reicht der Aufzug ziemlich genau für einen Radler mit Rad, aber leider dann sonst niemanden, auch zum Beispiel keine Kinderanhänger (nun kann man diskutieren, wie gewollt es ist, diese in die Bahn zu nehmen).
Besser als Aufzüge sind Lösungen mit Rampen wie in der Nordweststadt.
Rampen brauchen unverhältnismäßig viel Platz, und sind für Rollstuhlfahrer (insbesondere Ältere) sehr anstrengend.
Wichtige Umsteige-Stationen sind immer noch nicht barrierefrei, siehe Albtalbahnhof. Am Entenfang war ich schon lange nicht mehr. Wie seiht es dort aus?
Genau wie vorher … Ehrlich gesagt hätte ich nach dieser Bauzeit mehr erwartet als einen kaputten Abfahrtsanzeiger.
Was die Feuerwehr angeht, ist das Vorhandensein von Fluchtwegen - auch für Rollis -. Gibt es gelegentlich Übungen, um Rollis aus dem Tunnel zu evakuieren?
Soweit ich weiß, ja. Diese Übungen finden während der mehr oder weniger regelmäßigen Tunnelsperrungen in den freien Tunnelästen (ohne Baustelle) statt.
 
Ein Problem bei der U-Strab sind Aufzüge, die pro Forma eine Barrierefreiheit herstellen, aber zu klein bemessen sind. Mindestens 2 Rollis mit Motor sollten da reinpassen. Dann reicht es auch für schwere E-Bikes, deren Transport über Treppen recht mühsam ist. Nur um hier mal eine Lanze für die Radfahrer zu brechen. Besser als Aufzüge sind Lösungen mit Rampen wie in der Nordweststadt.
Ich bin niemand der Fahrräder in Zug und Bahn grundsätzlich schlecht reden will, aber ganz ehrlich. Im Innenstadtbereich bricht sich kein Fahrradfahrer, vorallem jene mit EBike, einen Zacken aus der Krone, wenn er sein Fahrrad mal dafür benutzt, wofür es gebaut wurde. Dann kann man nämlich an der Augartenstraße, am Mühlburger Tor, oder am Gottesauer Platz aussteigen bzw einsteigen und die paar Meter topfebene Strecke kurz in die Pedale treten, bevor man Unsummen zum Fenster rauswirft damit die Leute ihre Drahtesel besser in/aus den Tunnelhaltestellen bekommen
 
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