Die Machbarkeitsstudie zur Stärkung des rheinüberquerenden ÖPNV vom März 2025 beauftragt vom VM BaWü ist falsch. Für die Taktverdichtung zwischen Wörth und Germersheim muss der Bahnhof Wörth nicht ausgebaut werden. Es fehlen hierfür keine Weichen. Derzeit fahren nachmittags vier S52- Fahrten ab Karlsruhe Marktplatz Pyramide U um 12:37, 14:37, 15:37 und 16:37 Uhr bzw ab Wörth Bahnhof um 13:03, 15:03, 16:03 und 17:03 Uhr nach Germersheim.
Es wäre also sofort fahrplantechnisch möglich ohne Vorbedingungen weitere Fahrten einzuführen.
Man sollte die Randbedingungen der Studie des VM Ba Wü beachten:
Das Land Rheinland-Pfalz hat die Eilzüge der S52 abbestellt und dafür einen Stundentakt der S3 zwischen Germersheim und Karlsruhe Hbf über Wörth bestellt, da die S3 einen besseren udn stabileren Anschluss an den 00 Taktknoten in Karlsruhe Hbf bietet.
Wenn das Land Baden-Württemberg zusätzliche Züge der aktuellen S52 mitfinanzieren soll, dann ist die Bedingung das man zwischen Wörth und Germersheim einen ungefähren 20 Minuten Takt fährt, auf Grund der unterschiedlichen Haltepolitik geht das nicht ganz sauber.
Aktuell bilden ab Wörth die S51/S52 einen ungefähren 30 Minuten Takt, die S3 ist "dazwischengebastelt", ab Germersheim gibt es bei der S3/S51/S52 gar keinen sinnvollen Takt, die Ankunft in Wörth aus Germersheim ist ein nicht perfekter 20 Minuten Takt.
Das Ganze Thema hängt auch mit der anstehenden Neustrukturierung des Los 1 der S-Bahn Rhein-Neckar zusammen:
Statt dem aktuellen Liniennetz aus S1, S2, S3, S33 mit den jeweiligen Takten und Linienverläufen soll dann folgender Linienweg angeboten werden:
30 Minuten Takt Karlsruhe - Bruchsal - Heidelberg - Mannheim - Neustadt - Kaiserslautern, alle 60 MInuten weiter nach Hoburg und in Zukunft weiter nach Zweibrücken
Stundentakt Karlsruhe - Wörth - Germersheim, Stundentakt Bruchsal - Graben-Neudorf - Germersheim, weiter im 30 Minuten Takt von/nach Mannheim - Heidelberg - Mosbach, weiter im Stundentakt nach Osterburken.
Damit will man die "starken" und die "schwachen" Äste miteinander verbinden und das verstärken und schwächen in Mannheim, Ludwigshafen und Neustadt weiter reduzieren.
Das bedeutet aber dass sich die Lage der aktuellen S3 zwischen Germrsheim und Mannheim verändern wird, damit auch die Lage der aktuellen S33 zwischen Germersheim und Bruchsal.