ICE-S Sichtungen Raum Karlsruhe / Rastatt Baden Baden?

Die Testfahrten finden allerdings nur nachts statt (Streckensperrung Mo–Fr je 23:30–04:30). S-Bahnen werden durch Busse ersetzt.
 
Wenn die Testfahrten nur Nachts statt finden sollen, warum soll dann der Bahnübergang für den gesamten Zeitraum gesperrt werden? Aktuell wird die B36 Höhe Rheinstetten saniert, da sollte zusätzlich vermeidbare Sperrungen auch vermieden werden.


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Finden die Hochtastfahrten nur in diesem Zeitraum statt? Ich dachte immer sowas dauert mehrere Monate mit mehreren Hundert Testfahrten um alles ins kleinste Detail zu prüfen? Oder beschränkt sich das auf den Tunnelbereich? Im Bereich des BÜ soll doch eigentlich eh auch in Zukunft nur 160 gefahren werden, oder liege ich da falsch?
 
So wohl der Plan. Setzt natürlich voraus, dass es keine Abweichungen an der Strecke gibt die größere Nacharbeiten erfordern. Dann würde erstmal abgebrochen werden bis die Nacharbeiten erledigt sind.
Solange der BÜ in Betrieb ist darf dort nicht mehr als 160km/h gefahren werden. Die Strecke selbst ist aber dort auf 200km/h ausgelegt und wird entsprechend geprüft. Ein Zeitplan wann der Bü wegfallen soll wurde bisher nie belastbar kommuniziert. Die Bahn muss ihn beseitigen und finanzieren wenn ein 3./4.Gleis gebaut wird. Soll er vorher weg kommen muss sich das Land (Landesstraße) darum kümmern. Das Land will aber keine Brücke für vorsorglich 4 Gleise finanzieren - oder für 2Gleise die dann zeitnah vielleicht doch durch eine 4gleisige ersetzt werden muss.
So darf der Fernverkehr ab Tunnelöffnung dann zumindest nach dem Bü auf 200km/h beschleunigen bis er auf der Neubaustrecke ist und auf 250km/h aufdrehen darf. Dürfte gerade so klappen in dem verbleibenden Abschnitt. Ist der BÜ weg kann er schon direkt nach Bahnhof Forchheim auf 200km/beschleunigen.
 
So darf der Fernverkehr ab Tunnelöffnung dann zumindest nach dem Bü auf 200km/h beschleunigen bis er auf der Neubaustrecke ist und auf 250km/h aufdrehen darf. Dürfte gerade so klappen in dem verbleibenden Abschnitt. Ist der BÜ weg kann er schon direkt nach Bahnhof Forchheim auf 200km/beschleunigen.

Solange da Stadtbahnen im Mischbetrieb fahren, sollte ab/bis Bashaide bei 160 km/h Schluss sein (LNT-Richtlinie).
 
Solange da Stadtbahnen im Mischbetrieb fahren, sollte ab/bis Bashaide bei 160 km/h Schluss sein (LNT-Richtlinie).Stimmt, das hatte ich verdrängt.
Stimmt, das hatte ich verdrängt.
Eigentlich könnte man das ja pragmatisch lösen: Wenn da Stadtbahnen unterwegs sind fahren da meist keine ICEs etc. -> Detektierung rein ob eine Stadtbahn im Abschnitt ist und entsprechend die Geschwindigkeit signalisieren.
 
Es geht dabei aber auch um Begegnungsgeschwindigkeiten (#Druckfestigkeit), d.h. du müsstest es dann auch im Gegengleis ausschließen und der Aufwand lohnt sich dann im Hinblick auf den überschaubaren Nutzen dann doch kaum.
 
Eigentlich könnte man das ja pragmatisch lösen: Wenn da Stadtbahnen unterwegs sind fahren da meist keine ICEs etc.

Dort begegnet man mit der Stadtbahn ziemlich regelmäßig ICE, TGV, ECE etc. In Zukunft eher noch mehr, weil ja alles über Forchheim muss.

-> Detektierung rein ob eine Stadtbahn im Abschnitt ist und entsprechend die Geschwindigkeit signalisieren.

Nachdem ein signaltechnisch sicheres Tunnelbegegnungsverbot Reise-/Güterzüge auf der VDE 8 (wo man zwingend ETCS hat) Jahre gebraucht hat, bin ich vorsichtig pessimistisch, was die Realisierung von so was angeht :)
 
Und das tun sie bis ein 3./4. Gleis da ist ...
Ich möchte doch hoffen das tun sie bis ein viertes Gleis da ist.

Bei Realisierung nur eines dritten Gleises würden ja doch wohl selbstverständlich alle Gleise frei genutzt werden.

Eine Einschränkung der Stadtbahn auf einen quasi eingleisigen Abschnitt wäre nicht hinnehmbar.
 
Es geht dabei aber auch um Begegnungsgeschwindigkeiten (#Druckfestigkeit), d.h. du müsstest es dann auch im Gegengleis ausschließen und der Aufwand lohnt sich dann im Hinblick auf den überschaubaren Nutzen dann doch kaum.
Das hatte ich auch so gemeint. Die Stadbahnen begegnen sich nach meiner Wahrnehmung meist im Bereich zwischen Forchheim und Durmersheim. Zu dem Zeitpunkt sind dann dort keine ICEs unterwegs.
 
Ich möchte doch hoffen das tun sie bis ein viertes Gleis da ist.

Bei Realisierung nur eines dritten Gleises würden ja doch wohl selbstverständlich alle Gleise frei genutzt werden.

Eine Einschränkung der Stadtbahn auf einen quasi eingleisigen Abschnitt wäre nicht hinnehmbar.
Die Einschränkungen gegenüber heute dürften ehr geringer ausfallen da nicht auf den Fernverkehr gewartet werden muss.
 
Naja aber die Fahrplangestaltung der Stadtbahn untereinander? Das Land hat immerhin nach Zukunftsfahrplan einen 15 Minuten-Takt langfristig geplant. Da sollte eine zweigleisige Stadtbahnstrecke schon vorhanden sein um fahrplanerische Freiheiten zu haben
 
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Solange der BÜ in Betrieb ist darf dort nicht mehr als 160km/h gefahren werden. Die Strecke selbst ist aber dort auf 200km/h ausgelegt und wird entsprechend geprüft.
Die Strecke zwischen Abzweig Dammerstock und Abzweig Bashaide ist nach wie vor nur für 160 km/h Höchstgeschwindigkeit trassiert und auch die Weichen am Abzweig Bashaide lassen in Richtung Tunnel Rastatt nur 160 km/h zu ( unter anderem fehlende bewegliche Herzstücke, aber auch falscher Bogenradius), auch ist zwischen Abzweig Bashaide und Bahnhof Forchheim der Gleismittenabstand nicht verändert worden, damit sind dort über 160 km/h neu nicht mehr zulässig.
Ein Zeitplan wann der Bü wegfallen soll wurde bisher nie belastbar kommuniziert. Die Bahn muss ihn beseitigen und finanzieren wenn ein 3./4.Gleis gebaut wird.
Die Bahn, sprich die DB InfraGO AG, muss eine BÜ Beseitigung nie alleine finanzieren, siehe dazu §13 Absatz 2 Eisenbahnkreuzungsgesetz https://www.gesetze-im-internet.de/ebkrg/__13.html In dem von dir genannten Fall würde der Bund 50% der Kosten tragen, die DB InfraGO AG 1/3 der Kosten, das Land Baden-Württemberg 1/6 der Kosten. Den Rest muss die Gemeinde bzw der Landkreis finanzieren, es gibt allerdings in Baden-Württemberg entsprechende Förderprogramme wo das Land noch mal bis zu 75% der Kosten der Gemeinde bzw des Landkreises übernimmt. Siehe zudem §3 Eisenbahnkreuzungsgesetz, wer wann den Anstoß geben muss https://www.gesetze-im-internet.de/ebkrg/__3.html
Soll er vorher weg kommen muss sich das Land (Landesstraße) darum kümmern. Das Land will aber keine Brücke für vorsorglich 4 Gleise finanzieren - oder für 2Gleise die dann zeitnah vielleicht doch durch eine 4gleisige ersetzt werden muss.
Quatsch, siehe oben.
So darf der Fernverkehr ab Tunnelöffnung dann zumindest nach dem Bü auf 200km/h beschleunigen bis er auf der Neubaustrecke ist und auf 250km/h aufdrehen darf. Dürfte gerade so klappen in dem verbleibenden Abschnitt. Ist der BÜ weg kann er schon direkt nach Bahnhof Forchheim auf 200km/beschleunigen.
Die Züge werden auch mit ETCS Level 2 bis zum Abzweig Bashaide weiterhin nur 160 km/h fahren dürfen, auch wenn zwischen Abzweig Bashaide und Abzweig Dammerstock mal irgendwann ein 3. und 4. Gleis gebaut werden sollte. Das würde bedingen dass das Landesdenkmalamt dem Abriß des Denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes von Forhheim zustimmt, nachdem die ehemalige Druckerei samt Gelände am Siberlstreifen inzwischen von DB Kommunikationstechnik GmbH verkauft wurde.

Der Bahnübergang wird gesperrt, weil die Hochtastfahrten für eine erfolgreiche Streckenabnahme schon am Abzweig Bashaide die 275 km/h (250 km/h Streckenhöchstgeschwindigkeit +10% Überschreitung) erreichen müssen, dafür ist ein entsprechender Beschelunigungsweg erforderlich.
 
Die Testfahrten finden allerdings nur nachts statt (Streckensperrung Mo–Fr je 23:30–04:30). S-Bahnen werden durch Busse ersetzt.
Nein, Hochtastfahrten sind nur Tagsüber bei sichtigem Wetter erlaubt. Die Streckensperrungs Nachts ist für Bauarbeiten.

Für die Hochtastfahrten muss dann der sonstige Bahnverkehr entsprechend "zurückstecken", sprich die Züge müssen umgeleitet werden oder bekommen entsprechende Verspätung.
 
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