Fahrgastinformation

Läuft immer noch etwas suboptimal. Gestern gegen 18 Uhr an der Tullastraße, die S2 nach Blankenloch (Planabfahrt 17:54) hatte ca. 10 min Verspätung und wurde deswegen schon auf Reitschulschlag eingekürzt, direkt dahinter war dann fast pünktlich die reguläre S2 um 18:04 nach Spöck.

Resultat an der Anzeige an der Haltestelle – die verspätete S2 wurde (mit ihrer Verspätung) weiterhin mit Ziel Blankenloch angezeigt, die Fahrt nach Spöck hat ganz gefehlt, es wurden als nachfolgende Fahrten nur die nächste reguläre S2 nach Blankenloch um 18:14 und nach Spöck zwanzig Minuten später um 18:24 angezeigt.

Auch im Tunnel haben vor einigen Tagen ab und zu noch Fahrten gefehlt meine ich, und am Gottesauer Platz gab es ein weiteres Phänomen zu beobachten – die Anzeige zählt mit angeblich Echtzeitdaten bis fast auf Sofort herunter und springt dann auf einmal zurück auf "in 3 min" (die dann tatsächlich ungefähr gestimmt haben).
 
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Spannend aktuell im Tunnel am Marktplatz P Richtung Ettlinger Tor: die Anzeige springt im Minutentakt zwischen der scheinbar korrekten Anzeige und "aktuell sind keine Anzeigen möglich"
 

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Wen es beruhigt: ich war letzte Woche in München, dort waren die Anzeigen der U-Bahn auch sehr suboptimal: Minuten Abgaben stimmten nicht, Zug Ziele unterschieden sich in der Listenansicht im Vergleich zu dem was dann eingefahren kam. Gefühlt waren das auch mehr Plan Anzeigen und gut gemeinte Vorschläge als alles andere 🫣 und die haben ihr System ja schon etwas länger als wir unseres
 
Und noch eine Frage: gerade wurde das Ende der Störung in der Bahn von der Leitstelle bekannt gegeben. Ginge sowas auch in den U-Haltestellen bzw wird dies gemacht?
 
Und noch eine Frage: gerade wurde das Ende der Störung in der Bahn von der Leitstelle bekannt gegeben. Ginge sowas auch in den U-Haltestellen bzw wird dies gemacht?
Meinen Informationen nach gibt es zwar die Möglichkeit Durchsagen über die Brandmeldeanlage (man verzeihe mir wenn das anders heißt) zu machen, aber dieses System wird zum einen von einer anderen Stelle bedient als die Durchsagen in den Bahnen, und zum anderen bin ich mir auch nicht sicher ob überhaupt freie Durchsagen möglich sind, oder nur vorgefertigte für Evakuierung usw. möglich sind. Es wäre also sicher irgendwie möglich, aber nur mit organisatorischer und technischer Umstrukturierung.

Aber in der Ausschreibung für das neue Fahrgastinfo-System welche Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, wurden auch Durchsagen im Stadtbahntunnel erwähnt. In Zukunft wird das also vielleicht möglich sein.
 
Meinen Informationen nach gibt es zwar die Möglichkeit Durchsagen über die Brandmeldeanlage (man verzeihe mir wenn das anders heißt) zu machen, aber dieses System wird zum einen von einer anderen Stelle bedient als die Durchsagen in den Bahnen, und zum anderen bin ich mir auch nicht sicher ob überhaupt freie Durchsagen möglich sind, oder nur vorgefertigte für Evakuierung usw. möglich sind. Es wäre also sicher irgendwie möglich, aber nur mit organisatorischer und technischer Umstrukturierung.
Kurzer Exkurs von jemandem der sich rudimentär mit BMAs (Kurz für Brandmeldeanlage) auskennt und nebenbei Kommunikationstechnik bei der Feuerwehr macht:

Normalerweiser greift die BMA beim Räumungsalarm (-> Also das "Gedüdel" und evtl. eine Durchsage) auf eine bestende ELA (Elektroakustische Anlage) zurück. Die ELA ist eigentlich nicht anderes als verteilte Lautsprecher, ein Computer und ein Bedienpult. Über das Bedienpult können sowohl vorgefertigte Durchsagen (z.B. der Räumungsalarm) als auch über ein eingebauten Mikro individuelle Durchsagen gemacht werden. Moderne Systeme dürften sogar die Eingabe von Text-to-Speech über Tastatur (oder aus einer Software-Schnittstelle) erlauben. So funktionieren z.B. auch die Wachalarme bei der Berufsfeuerwehr.
Außerdem geht da mittlerweile viel IP-Basiert (Internet-of-Things, Voice-over-IP und so, kann also auch über 08/15 Netzwerk-Kabel angesteuert werden bzw. braucht kein Extra-Kabel (wie bei alten Telefonen) -> Der Techniker muss weniger Strippen ziehen, der ganz heiße Sch*ß kann sogar Power-over-Ethernet, also das Netzwerkkabel ist gleichzeitig auch Stromversorgung -> Ergo: nur noch ein Kabel pro Endgerät).

Technisch ist es also ziemlich sicher möglich das einzurichten, es braucht nur die Schnittstelle in die VBK-Leitstelle zum Bedienpult (diverse gängige Bedienpulte haben ELA-taugliche Schnittstellen, bzw. wenn's IP-Basiert ist, geht eh fast alles). Bei Modernen Feuerwehr-/Rettungsleitstellen ist das längst Standard, warum sollte das bei Verkehrsunternehmen nicht gehen?
An sich würde ich sogar behaupten dass die Infomonitore an den Tunnelhaltestellen sogar auf eine vorhandene ELA zurückgreifen, und letztere sicher unabhängig von den Monitoren angesteuert werden können.
 
Auch heute lief nicht alles rund auf den DFIs: reihenweise 5er zur Europahalle, die als "entfällt" angezeigt wurden -- die 5 fährt seit gestern wieder zum Rheinhafen --, und zwischendrin immer mal wieder "Bitte Aushangfahrplan beachten".
 
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