Wenn man eins weiß, dann dass Infrastruktur(nachbesserungen) von DB InfraGO erstens teuer ist und zweitens lange dauern ...
Der RE 9 zwängt sich auf einer hochbelasteten Strecke, welche "nur" zweigleisig ist (östlich von Augsburg mal ausgenommen) und eine weitere Entlastungsstrecke zwischen Ulm und Augsburg momentan in der Planung ist.
Im Rheintal (hier explizit der Abschnitt Offenburg - Karlsruhe) hat man das "Glück", bereits weiter zu sein und (mit dem Rastatter Tunnel) eine fast-Trennung FV(+GV) und NV+GV (GV = Güterverkehr) vorhanden ist. Überholungen hat man hier zum Glück nicht.
Was man aber hat sind viele NV+GV-Züge. Die RB 44 verschieben zugunsten einer besseren Standzeit in Karlsruhe würde sicherlich funktionieren, spätestens in Bühl laufen dabei mehrere Züge (ich meine es war in der Planung mindestens der RE 2) auf, der durch die wenigen Halte schneller als die RB 44 ist.
Eine Überholung wollte man vermeiden, ebenso die Verschiebung des RE 2 (hätte Auswirkungen bis in den Schwarzwald).
In der anderen Richtung zum RE 45 ist es Großteils Eingleisig und hat Zwänge durch den übrigen Verkehr. Also nicht ganz einfach zu schieben.
Glücklicherweise haben die Züge im Netz 7b mehr Türen als so manch andere (bspw. beim RE1-Flirt oder die "Zwilling-Coradias" rund um Freiburg), sodass die Zeit zum Fahrgastwechsel nicht so hoch ausfällt.