KVV Begegnungsverbote an Weichen im Tunnel?

Das heißt es könnten theoretisch mehrere Bahnen hintereinander über den S-Magnet fahren und würden alle hintereinander eine Fahrstraße eingestellt bekommen? Weil ohne Weichenvorrücksignal kann das ja passieren. Und bei einer normalen Kreuzung darf ja immer nur eine Bahn in diesem Bereich stehen, oder?

Was ist mit unabhängige Anlagen gemeint? Sind nicht alle diese Stellen mit Zugsicherung in sich unabhängig?

Der sogenannte Weichensperrkreis darf trotzdem nur von einem Zug befahren werden. Nur dass man hier nicht gesondert durch ein halt zeigendes Signal darauf hingewiesen wird, sondern selber gucken muss. In Heilbronn ist das an der Harmonie aus allen 3 Richtungen so
 
Der sogenannte Weichensperrkreis darf trotzdem nur von einem Zug befahren werden. Nur dass man hier nicht gesondert durch ein halt zeigendes Signal darauf hingewiesen wird, sondern selber gucken muss. In Heilbronn ist das an der Harmonie aus allen 3 Richtungen so
Wie sieht der Tf das? Erkennbar ist das ganze nur an dem S-Magnet im Gleis und zudem liegt es in einer Kurve? Gibt es einen bestimmten Grund warum es kein Weichenvorrücksignal gibt, der das ganze anzeigt?
 
Wie sieht der Tf das? Erkennbar ist das ganze nur an dem S-Magnet im Gleis und zudem liegt es in einer Kurve? Gibt es einen bestimmten Grund warum es kein Weichenvorrücksignal gibt, der das ganze anzeigt?
Der TF oder Straßenbahnfahrer erlangt das durch die Streckenkunde bzw. in der Fahrschule.
Hier wird auch gelernt wie man sich verhalten muss und wie man erkennt ob man weiter fahren darf oder nicht.
 
Sinn und Zweck der Weichenvorrücksignale besteht ja darin, dass bei einer normalen Weiche keine Speicherung von Folgeanforderungen stattfindet und mit dem System aus Endlagenprüfung und der dazugehörige Fahrsperre Nachfahren auch gar nicht sinnvoll abbildbar ist (in der Anfangszeit der IMU gab es mal was, aber das ist schon längst Vergangenheit). Daher darf sich immer nur ein Zug gleichzeitig zwischen Weiche und Stellkontakt befinden, und zur zusätzlichen Verdeutlichung gibt es dann insbesondere bei größeren Stellentfernungen das Vorrücksignal (bei Neuanlagen inzwischen vermutlich fast flächendeckend, bei Altanlagen noch sparsamer).

Wenn dagegen die Fahrsignalanlage für die Ansteuerung der Weiche verantwortlich ist und das erste Fahrsignal im (Zwangs)Bremsabstand zur Weiche steht, ist das Einspeichern von Folgeanforderungen kein Problem, und statt dem Weichenvorrücksignal wird ganz einfach durch die Fahrsignalanlage sichergestellt, dass sich nur ein Fahrzeug zwischen Fahrsignal und Weiche befinden darf.

Der sogenannte Weichensperrkreis darf trotzdem nur von einem Zug befahren werden. Nur dass man hier nicht gesondert durch ein halt zeigendes Signal darauf hingewiesen wird, sondern selber gucken muss. In Heilbronn ist das an der Harmonie aus allen 3 Richtungen so
?? Der eigentliche Weichensperrkreis umfasst aber nur den unmittelbaren Bereich der Weichenzungen. Was du meinst, ist die gesamte Strecke zwischen Weichenstellkontakt und Weiche, die bei Einzelweichensteuerungen freizuhalten ist.
 
Ich habe die Dinger planungstechnisch beim Gleisbau am Hals, und da (bzw. auch in der zuarbeitenden LST-Planung) meint der Weichensperrkreis immer nur das eigentliche Bauteil, also den Belegungsdetektor/die Gleisfreimeldung um die Zungen herum.
 
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Ich habe die Dinger planungstechnisch beim Gleisbau am Hals, und da (bzw. auch in der zuarbeitenden LST-Planung) meint der Weichensperrkreis immer nur das eigentliche Bauteil, also den Belegungsdetektor/die Gleisfreimeldung um die Zungen herum.
Genauso ist es ja auch, alles davor sperrt die Weiche ja auch nicht gegen ein Nachfahren. Der Bremsmagnet schaltet erst scharf, wenn der erste Belegungsdetektor eine Belegung registriert.
 
Ich habe die Dinger planungstechnisch beim Gleisbau am Hals, und da (bzw. auch in der zuarbeitenden LST-Planung) meint der Weichensperrkreis immer nur das eigentliche Bauteil, also den Belegungsdetektor/die Gleisfreimeldung um die Zungen herum.
Ah ok, danke für die Info. Uns wurde es in der Ausbildung beigebracht dass der Weichensperrkreis belegt wird sobald man sich am Weichenstellkontakt einsteuert. Vllt ist das einfach eine vereinfachte Darstellung
 
Ah ok, danke für die Info. Uns wurde es in der Ausbildung beigebracht dass der Weichensperrkreis belegt wird sobald man sich am Weichenstellkontakt einsteuert. Vllt ist das einfach eine vereinfachte Darstellung
Wenn das so wäre, dann würde jeder Zug am noch zu befahrenden Bremsmagneten eine Zwangsbremsung bekommen.
 
Genauso ist es ja auch, alles davor sperrt die Weiche ja auch nicht gegen ein Nachfahren. Der Bremsmagnet schaltet erst scharf, wenn der erste Belegungsdetektor eine Belegung registriert.
Wenn das so wäre, dann würde jeder Zug am noch zu befahrenden Bremsmagneten eine Zwangsbremsung bekommen.
Das eine hat ja nichts mit dem anderen zu tun? Der Bremsmagnet hat ja allgemein nichts mit Nachfahren zu tun, also inwiefern hat das etwas mit der Definition wann der Weichensperrkreis beginnt zu tun?
 
Ich habe kürzlich an der Landesbausparkasse zwei aufeinanderfolgende Bahnen beobachtet, die erste ist über den Bypass gefahren, die zweite geradeaus in Richtung Sophienstraße. Die erste stand bereits in der Bypass-Haltestelle, die Weiche war also freigefahren, aber die zweite hat erst Fahrt bekommen als die erste den Bypass komplett verlassen hatte.

Gleichzeitig habe ich es aber auch schon beachtet, dass im Bypass eine Bahn Richtung Oberreut stand und trotzdem noch eine Bahn von der Landesbausparkasse in Richtung Sophienstraße fahren durfte.

An einer Gleisfreimeldeanlage für die komplette Strecke kann es also aufgrund des zweiten Beispiels nicht liegen, aber warum ist dann Fall 1 so aufgetreten?
 
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