AVG Baustellen und Umleitungen (Allgemein) im AVG-Netz

Der Radius lässt es glaub ich schon zu, da nachts dort meines Wissens nach auch die S5 von Wörth mit Fahrziel Karlsruhe-Durlach über die Schleife wendet
Die Zweisystemer können theoretisch alle VBK-Wendeschleifen befahren. Nur sind z. B. im Albtal die Radien so nah an der maximal befahrbaren Grenze, sodass es zu übermäßigem Verschleiß am Fahrzeug und Gleis kommt.
 
Oberausstraße (tief) unterstützt keine wendenden Züge, das Signalsystem gibt das nicht her.
Aber in Flehingen hat es doch auch funktioniert, man hat im gegengleis geendet obwohl das Signalsystem es nicht hergab. Ich bin da damals mal mitgefahren und die sind dann ein Stück vom Bahnsteig weg, ist mittendrauf stehen geblieben. Und haben dann grad das Signal neu angefahren damit das System registriert dass er "von" Eppingen kommt
 
Aber in Flehingen hat es doch auch funktioniert, man hat im gegengleis geendet obwohl das Signalsystem es nicht hergab. Ich bin da damals mal mitgefahren und die sind dann ein Stück vom Bahnsteig weg, ist mittendrauf stehen geblieben. Und haben dann grad das Signal neu angefahren damit das System registriert dass er "von" Eppingen kommt
In einem Bahnhof gibt es kein Gegengleis.
In Flehingen gibt das Signalsystem auch endende Züge her.
 
Meines Wissens nach ist das System aber nur auf das Gleis Richtung Heilbronn ausgelegt oder?
Nochmal. In einem Bahnhof gibt es kein Gegengleis. Was soll also das Gleis ,,Richtung Heilbronn" sein?
Der planmäßige durchgehende Zugverkehr findet ohne Kreuzung über Gleis 1 statt, in beide Richtungen. Auf Gleis 2 wendet die S4 knapp 40 Minuten.
 
Man sieht es doch auch in den Signalübersichtsplänen – in Flehingen haben beide Gleise in beiden Richtungen Signale. Gemmingen ist dagegen so ein Fall, wo nur ein Gleis in beide Richtungen befahrbar ist, und Stetten am Heuchelberg ist dann komplett auf Richtungsbetrieb ausgelegt, und zum Wenden müsste man auf das andere Gleis umrangieren.

Du kannst die Schleife nicht einfach rückwärts befahren, da fehlt es am Flankenschutz gegenüber Zügen von der Hubstrasse kommend.
Wie zwingend ist dieser Faktor, nachdem wir uns dort im BOStrab-Bereich befinden? Auf der nördlichen S2 hat man die Wendeschleifen durchaus auch schon rückwärts genutzt, wenn auch tatsächlich eher nur bei Betriebsstörungen oder kürzeren Bauarbeiten (einen Abend oder maximal ein Wochenende), nicht unbedingt die ganzen Sommerferien lang (was dort aber auch wegen Inselbetrieb problematisch wäre).
 
Wie zwingend ist dieser Faktor, nachdem wir uns dort im BOStrab-Bereich befinden? Auf der nördlichen S2 hat man die Wendeschleifen durchaus auch schon rückwärts genutzt, wenn auch tatsächlich eher nur bei Betriebsstörungen oder kürzeren Bauarbeiten (einen Abend oder maximal ein Wochenende), nicht unbedingt die ganzen Sommerferien lang (was dort aber auch wegen Inselbetrieb problematisch wäre).
Zum einen ist dann ja sichergestellt, dass aus einer Richtung kein Zug kommen kann, sonst wäre ja nicht gesperrt Ri. Karlsruhe.

Und zum anderen haben wir in Durlach eine Schleife nach links. Das heißt, ein Zug kreuzt bei der Ausfahrt aus der Schleife zuerst das Gleis von Hubstraße kommend, die Sicht ist da durch das Toilettenhäuschen quasi nicht gegeben.
In Blankenloch Nord kreuzt man beim rückwärts einfahren zuerst das Gleis nach Spöck, nachdem man dort erst parallel zueinander fuhr. Das heißt, das Gefahrenpotential von "plötzlichem Auftauchen" einer anderen Bahn ist sehr viel geringer. Beim Ausfahren aus der Schleife wird nur "eingefädelt". Dasselbe gilt für Reitschulschlag, auch wenn die Schleife andersrum befahren wird, sie geht trotzdem nach rechts von der Hauptstrecke aus.
 
Du kannst die Schleife nicht einfach rückwärts befahren, da fehlt es am Flankenschutz gegenüber Zügen von der Hubstrasse kommend.
In Durlach AVG wird doch BOStrab auf Sicht gefahren. Ich kenn mich zwar eher in EBO-Sachen aus, aber Flankenschutz gibts da doch nicht oder?
Probleme könnte die Einfahrt sein. Weiß jemand ob die südliche Wendeschleifenweiche eine Rückfallweiche ist?

Das Umrangieren/Sägen von Gleis 12 auf 11 könnte möglich sein, wenn Personal vor Ort ist um schnell auf den Anderen Führerstand zu gehen. (Wurde meines Wissens so Ähnlich bei einer Umleitung während Fasching o.Ä. am Gleiskreuz Baumeister-/Rüppurrer Straße gemacht, als die Verbindung Süd<>Ost noch nicht vorhanden war, um die Bahnen Rückwärts durchs Gleiskreuz zu rangieren)
Problem in Durlach ist wie schon angesprochen die Taktlagen von S4 und S5.
S4 kommt um xx:02 und xx:22 und fährt ab um xx:35 und xx:55. Heist zwischen xx:22 und xx:35 stehen zwei Fahrzeuge in Durlach.
S5 kommt alle 10 min xx:x6 und fährt ab um xx:x2. (Pforzheim an xx:26 und xx:46, ab xx:12 und xx:32)
Beide Linien bekommt man nicht komplett unter, auch mit Umlaufverknüpfungen von S4 und S5.
Man könnte alle S4er und S5 langläufer wie folgt fahren lassen:
  • xx:02 S4 von Flehingen; umsetzen oder Abfahrt von Gleis 12 für S5 nach Pforzheim ab xx:12
  • xx:22 S4 von Öhringen; umsetzen nach Gleis 11; wird S4 nach Öhringen xx:35
  • xx:26 S5 von Pforzheim; bleibt auf Gleis 12; wird S5 nach Pforzheim xx:32
  • xx:46 S5 von Pforzheim; umsetzen oder Abfahrt von Gleis 12 für S4 nach Flehingen ab xx:55
Die S5 kurzläufer da noch reinzuquetschen wird sehr störanfällig, also eher SEV.
Außerhalb vom Takt könnts noch an anderen Stellen klemmen.
Zwischen xx:22 und xx:26 könnts auch etwas knapp werden bei minimalen Verspätungen.
Wie viel ist von der Rampe auf die Durlacher Alle eigentlich noch befahrbar? Theoretisch könnte man ja Gleis 12 auch Freifahren, indem man die Rampe ein Stück hochfährt. Dann könnte die S4 xx:22 nach Ankunft den Bahnsteig freimachen für die Kurzwende S5 xx:26 und danach wieder an den Bahnsteig für die Abfahrt.
 
In Durlach AVG wird doch BOStrab auf Sicht gefahren. Ich kenn mich zwar eher in EBO-Sachen aus, aber Flankenschutz gibts da doch nicht oder?
Probleme könnte die Einfahrt sein. Weiß jemand ob die südliche Wendeschleifenweiche eine Rückfallweiche ist?

Das Umrangieren/Sägen von Gleis 12 auf 11 könnte möglich sein, wenn Personal vor Ort ist um schnell auf den Anderen Führerstand zu gehen. (Wurde meines Wissens so Ähnlich bei einer Umleitung während Fasching o.Ä. am Gleiskreuz Baumeister-/Rüppurrer Straße gemacht, als die Verbindung Süd<>Ost noch nicht vorhanden war, um die Bahnen Rückwärts durchs Gleiskreuz zu rangieren)
Problem in Durlach ist wie schon angesprochen die Taktlagen von S4 und S5.
S4 kommt um xx:02 und xx:22 und fährt ab um xx:35 und xx:55. Heist zwischen xx:22 und xx:35 stehen zwei Fahrzeuge in Durlach.
S5 kommt alle 10 min xx:x6 und fährt ab um xx:x2. (Pforzheim an xx:26 und xx:46, ab xx:12 und xx:32)
Beide Linien bekommt man nicht komplett unter, auch mit Umlaufverknüpfungen von S4 und S5.
Man könnte alle S4er und S5 langläufer wie folgt fahren lassen:
  • xx:02 S4 von Flehingen; umsetzen oder Abfahrt von Gleis 12 für S5 nach Pforzheim ab xx:12
  • xx:22 S4 von Öhringen; umsetzen nach Gleis 11; wird S4 nach Öhringen xx:35
  • xx:26 S5 von Pforzheim; bleibt auf Gleis 12; wird S5 nach Pforzheim xx:32
  • xx:46 S5 von Pforzheim; umsetzen oder Abfahrt von Gleis 12 für S4 nach Flehingen ab xx:55
Die S5 kurzläufer da noch reinzuquetschen wird sehr störanfällig, also eher SEV.
Außerhalb vom Takt könnts noch an anderen Stellen klemmen.
Zwischen xx:22 und xx:26 könnts auch etwas knapp werden bei minimalen Verspätungen.
Wie viel ist von der Rampe auf die Durlacher Alle eigentlich noch befahrbar? Theoretisch könnte man ja Gleis 12 auch Freifahren, indem man die Rampe ein Stück hochfährt. Dann könnte die S4 xx:22 nach Ankunft den Bahnsteig freimachen für die Kurzwende S5 xx:26 und danach wieder an den Bahnsteig für die Abfahrt.
Man könnte doch die S5 kurzläufer zwischen Söllingen und Krappmühlenweg pendeln lassen. Am Krappmühlenweg müsste dass auch am Ausweichgleis von der Signaltechnik her funktionieren. Ich weiß aber dass im 20/40 Takt beide von/nach Pforzheim sich am Krappmühlenweg begegnen. Dann kann man sagen man lässt die Pforzheimer Umläufe 10 Minuten später als normal Abfahrten. Dann muss auch am Krappmühlenweg keine Begegnung stattfinden wenn die Zeiten von Pforzheim kommend gleich bleiben.
 
Ja ich weiß, kommt halt drauf an was um die abgeänderte Zeit dann zwischen RSL und TPH fährt. Weil meines Wissens nach kommen da dann nur Güterzüge, da der RE ja immer vor der S5 auf den Abschnitt fährt
"nur Güterzüge" ist auch nicht so unproblematisch. Güterzüge haben auch eigene Fahrplantrassen, die man dann umkonstruieren muss. Güterzüge werden zwar oft auf dem Überholgleis planmäßig oder unplanmäßig stehen gelassen, aber gerade bei langlaufenden Güterzugleistungen wird das Verschieben der Trasse Auswirkungen auf ziemlich viele weitere Strecken haben.
 
In Durlach AVG wird doch BOStrab auf Sicht gefahren. Ich kenn mich zwar eher in EBO-Sachen aus, aber Flankenschutz gibts da doch nicht oder?
Probleme könnte die Einfahrt sein. Weiß jemand ob die südliche Wendeschleifenweiche eine Rückfallweiche ist?
Die Weiche in der Ausfahrt aus der Schleife ist eine normale Handweiche, wenn man sie rückwärts befährt wird man also auch kurz anhalten und aussteigen müssen um sie zu stellen. Die Weiche in der Einfahrt in die Schleife wird man ebenfalls von Hand stellen müssen wenn man rückwärts durch die Schleife fährt, da man die E-Weichen nicht auffahren darf
 
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