Ab Oktober Akku-Triebwagen KA - Neustadt



... und ich meine, irgendwo stand, dass sich die Nachtbaustelle verzögert hat ... Find's bloß nicht ...
 
In der Rheinpfalz Online steht im Zusammenhang mit den Schrankenschließzeiten in Kandel u.a., dass das ESTW Kandel ab November 2027 in Betrieb gehen soll.
Ich gehe davon aus, dass bis November 2027 die Bahnstrecke Wörth/Kandel-Landau gesperrt wird.
Weiß jemand, wann die Sperre in 2027 beginnt?
Hoffentlich pendeln die Bemus dann von Neustadt nach Landau und von Karlsruhe nach Wörth/Kandel. Das Dieseldesaster 643 aus dem Sommer 2026 muss ein Ende haben.
 
Da bräuchte man eine reaktivierte Strecke Landau - Germersheim
Oder endlich einen längeren S3-Betrieb am Abend. Dann können die Neustädter die Alternativstrecke ab Karlsruhe mit S3 bis Schifferstadt und dann weiter mit S2 am Abend länger nutzen (z.B. ab Karlsruhe Hbf um 20:11 und 21:11 Uhr).
Die Landauer (vor allem Mörlheimer und Queichheimer) könnten über Rheinzabern und danach mit der Buslinie 555 nach Hause fahren.
Landau-Germersheim wird die Kür aber sicherlich nicht vor 2035.
 
Wenns um die reine Inbetriebnahme geht, dürfte das nur wenige Tage dauern.
So wie ich das mitbekommen habe waren die Hauptbauarbeiten Teil der letzten Sperrphase. Die Signale müssten also eigentlich schon stehen und der wesentliche Kabeltiefbau sollte durch sein.
 
So wie ich das mitbekommen habe waren die Hauptbauarbeiten Teil der letzten Sperrphase. Die Signale müssten also eigentlich schon stehen und der wesentliche Kabeltiefbau sollte durch sein.
So wie ich das mitbekommen habe, geht Kandel nicht ohne Winden in Betrieb, weil der Signalbauer sich beim Thema Blockschnittstelle zwischen ESTW und mechanischem Stellwerk anstellt, als würde man das zum ersten Mal machen.
Und in Winden ist der Kabeltiefbau massiv lückenhaft, weil an diversen Stellen die alten Drahtzüge des mechanischen Stellwerks im Weg sind. Ohne Inbetriebnahme des ESTW müssen die auch funktional gehalten werden. Und auf vielfachen Wunsch mehrerer Einzelner (Bund, weil kostet Geld und ZSPNV, weil verlängert die Sperrung) wurde das durch großzügiges Nicht-Anfassen gewährleistet.
Der Kabeltiefbau ist also alles andere als durch, und es gibt auch praktisch keine Kabelwege, in die man jetzt schon Kabel einziehen könnte.
In Winden geht es also erst richtig los, wenn die Formsignale gefallen sind - und dann wird erst wieder gefahren, wenn die neuen Signale abgenommen wurden. Und dazu müssen zwischendurch im Zweifelsfall durch noch nicht vorhandene Kabelkanäle in Winden Kabel von Wörth bis Landau für den Streckenblock verlegt werden...

Nochmal: wann beginnt die Streckensperrung Wörth/Kandel nach Landau in 2027?
Zeitweise hieß es, das würde angeblich auch von der Naturschutzbehörde bei der SGD in Neustadt abhängen, weil man sich in dieser Sperrung gleich noch mit ein paar Dachsbauten im Bereich Winden befassen wollte. Wobei ich davon ausgehe, dass das nicht mehr 2027 passieren wird, sondern die nächste Sperrung in 2028 oder 2029 verursachen dürfte - sofern der Dachs nicht noch beim Buddeln einen Zahn zulegt...
 
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So wie ich das mitbekommen habe, geht Kandel nicht ohne Winden in Betrieb, weil der Signalbauer sich beim Thema Blockschnittstelle zwischen ESTW und mechanischem Stellwerk anstellt, als würde man das zum ersten Mal machen.
Und in Winden ist der Kabeltiefbau massiv lückenhaft, weil an diversen Stellen die alten Drahtzüge des mechanischen Stellwerks im Weg sind. Ohne Inbetriebnahme des ESTW müssen die auch funktional gehalten werden. Und auf vielfachen Wunsch mehrerer Einzelner (Bund, weil kostet Geld und ZSPNV, weil verlängert die Sperrung) wurde das durch großzügiges Nicht-Anfassen gewährleistet.
Der Kabeltiefbau ist also alles andere als durch, und es gibt auch praktisch keine Kabelwege, in die man jetzt schon Kabel einziehen könnte.
In Winden geht es also erst richtig los, wenn die Formsignale gefallen sind - und dann wird erst wieder gefahren, wenn die neuen Signale abgenommen wurden. Und dazu müssen zwischendurch im Zweifelsfall durch noch nicht vorhandene Kabelkanäle in Winden Kabel von Wörth bis Landau für den Streckenblock verlegt werden...
Was zum Himmel?
Man hat für einen lückenhaften Kabeltiefbau drei Monate gebraucht!? Und die anderen Sachen hätten doch bei einer vernünftigen Planung sicherlich parallel passieren können? Und man hätte bei all den Jahren Verschiebung doch längst bemerken können dass da Sachen nicht zusammenpassen bzw. Zwangspunkte bestehen.
Abgesehen davon kann ich die Position des ZSNPV sehr gut nachvollziehen. Bei gescheiter Planung wäre das alles in den drei Monaten durchaus realistisch machbar gewesen.

Aber irgendwie alles mal wieder typisch, der ganze Bockmist sollte ja auch schon seit mindestens fünf Jahren in Betrieb sein...
(Da freut man sich an der Germersheimer Linie zu wohnen)

Weitere Sperrungen dürften in Winden und Landau sowieso kommen, die Oberleitungsinselanlagen stehen ziemlich sicher auch noch nicht.
 
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Wenn ich mich richtig erinnere, will man noch die Bahnsteigshöhe in Insheim und Rohrbach (bei Landau) auf 55cm anpassen.
Die Fahrgäste laufen davon.
 
@renntier: (An der Germersheimer Linie fehlen ab Germersheim Bf um 18:14 Uhr die S-Bahnen S3 nach Karlsruhe Hbf. Die Taktung von Landau nach Karlsruhe ist am Abend länger dichter.)
 
Was zum Himmel?
Man hat für einen lückenhaften Kabeltiefbau drei Monate gebraucht!?
Wenn der Bagger wie der Storch im Salat zwischen den Drahtzügen herumturnt, geht das nicht besonders schnell. Und vor allem kann man unter Drahtzügen keine Kabelschächte für Gleisquerungen bauen...

Abgesehen davon kann ich die Position des ZSNPV sehr gut nachvollziehen. Bei gescheiter Planung wäre das alles in den drei Monaten durchaus realistisch machbar gewesen.
Wie viele Chinesen kannst du denn auftun?

Alleine die Streckenkabel für den Streckenblock (Landau - Winden - Kandel - Wörth plus Stichstreckenblock Winden - Bergzabern) sind 54 Kilometer... Und schon die brauchen teilweise neue Kabelkanäle. In Winden und Kandel hast du dank der mechanischen Alttechnik exakt Null brauchbare Kabelkanäle für Signale, Weichenantriebe oder Achszähler - was da schon an Kabel liegt, wurde von der Bundesbahn praktisch alles erdverlegt. Auch für das Blockkabel nach Wissembourg gibt es auch keinen Kabelkanal.
Überschlägig braucht es für Kabeltiefbau und Signalgründungen bei zwei Bahnhöfen dieser Größenordnung 500 Schichten à 8 Stunden netto (also mit Vorbereitungs- und Rüstzeiten rund 9 Stunden brutto) Das sind 250 Maschinentage im Zweischichtbetrieb. Dreischichtbetrieb betrachten wir nicht, wir wollen ja realistisch bleiben - soviele Fahrer hat kein Bauunternehmen. Mit je zwei Baggern pro Bahnhof (und das ist die Obergrenze von Realismus) sind das 7 Dekaden (Personaleinsätze im 10+4-Rhytmus) - alternativ 14 Arbeitswochen à 5 Tage (7-Tage-Woche machen, gibt hierzulande bei vielen Bauunternehmen keine Personaldecke her).

Und damit wären die 3 Monate vorbei, ohne dass in den letzten Kabelschacht ein Kabel eingezogen ist, dieses Kabel angeschlossen und die angeschlossene Anlage abgenommen ist.
Und da sprechen wir noch nicht von einer zweiten Baumaßnahme im Baufeld, bei der man gescheiterweise Puffer einplant, weil man damit rechnet, dass sich die Baufirmen gegenseitig die Behinderungsgründe für Nachtragsanmeldungen zuschanzen.
 
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der Tage mal zum ersten Mal mitgefahren zwischen Landau und Neustadt. Wie alle Stadler wie RE Mannheim-Klautern grundsätzlich angenehmen Fahrzeuge ... außer das die Lautsprecher brüllen, die blöden Türpiepser nerven und diese Sitzlandschaft hinter dem, Führerstand ist jetzt nicht so der Brüller ...

Vielleicht wurde da schon nachjustiert; als ich heute gefahren bin, waren die Ansagen normal laut und das Türpiepsen sehr dezent (nach dem Beitrag hätte ich Alstom-Coradia-ähnliche Lautstärken erwartet, davon ist es weit entfernt).

Verwirrenderweise kam die Ansage des nächsten Halts mit Ausstiegsseite direkt nach Abfahrt am vorigen.

Es kamen extra Ansagen zum Probebetrieb ("Mit Ihrer Mitfahrt unterstützen Sie die Entwicklung der Fahrzeuge" oder so).

Das Fahrgefühl ist OK, über den Drehgestellen in der Mitte ist es ziemlich unangenehm und das nervige Bremsenzischen hört man dort sehr deutlich.

Witzigerweise ist genau wie beim 628 ein Wagen angetrieben und der andere (der mit der 1. Klasse) antriebslos. Nachdem ich schon immer lieber 928 als 628 fahre, muss ich mich da also kaum umgewöhnen :)
 
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