49-Euro-Ticket im KVV

Die Kontrollen in DB-Zügen in Sachsen und RP waren bei mir alle nicht erfolgreich. Es wurde kein Code erkannt.
Soviel ich weiß hat der KVV auch keine Chipkarte sondern nur eine Plastikkarte (statt Papierausdruck) mit VDV-KA code.
Ach so mein Fehler ist ja nur ne Plastikkarte; ach der nennt sich VDV-KA.
Ich hab schon KVV; VRN; NRW auslesen können. Sogar teilweise VVS. Ich hab geschrieben das DB Regio nur teilweise auslesen kann; es gibt da wohl noch verschiedene Software oder Geräte.
 
Ich hatte bisher einen Zugbegleiter, der es zumindest versucht hat mit dem Scannen. Sonst blieb es überall bei Sichtkontrollen.

Aus meinen eigenen Tests den Code zu scannen: Es kommt stark darauf an, wie die Beleuchtung ist. Dann hilft etwas hin und her kippen.
Aber bei Reflektion auf der Karte ist recht schnell nichts zu machen.

Ich finde die Idee mit dem Code ja nicht einmal schlecht. Man hätte sich vermutlich aber einen Gefallen damit gemacht, nicht die silberen Karten zu verwenden. Und natürlich den Code größer/besser zu drucken.

Kurzer Selbsttest gerade: eTicketinfo hat den Code bei drei Versuchen jeweils erkannt.
 
Ich habe mich nach zwei erfolglosen Kundenzentrumsbesuchen schlussendlich per Mail an abo@kvv.karlsruhe.de gewendet und anstandslos eine neue Karte zugeschickt bekommen. (Habe extra geschrieben, dass ich einen kostenlosen Austausch erwarte; mal schauen, was die nächste Abbuchung sagt.) Der Code ist erkennbar besser gedruckt und ich kann ihn auch mit KCD eTicketinfo auslesen, kontrolliert wurde ich noch nicht (oder nur als Sichtkontrolle).
 
Ich finde die Idee mit dem Code ja nicht einmal schlecht. Man hätte sich vermutlich aber einen Gefallen damit gemacht, nicht die silberen Karten zu verwenden. Und natürlich den Code größer/besser zu drucken.

Kurzer Selbsttest gerade: eTicketinfo hat den Code bei drei Versuchen jeweils erkannt.
Die Idee finde ich prinzipiell in Kombination mit dem persönlichen Bild auch ziemlich gut.
Nach meinem Verständnis beruht der VDV-KA Code auf einem Aztec Code (ISO 24778). Ich hätte also erwartet, dass QR-Code Scanner, mit denen man Atztec lesen kann, zumindest den Code erkennen auch wenn sie den Bitstrom nicht dekorieren können. Ich habe einige Scanner Apps (inkl. der schon erwähnten Apps mit denen man VDV Codes testen können soll) erfolglos probiert.
Ich habe den KVV nochmal angeschrieben und bin gespannt auf die nächste Antwort.
 
Heute mit der Ersatzkarte mal kontrolliert worden (im RE Heidelberg-Frankfurt). Der Zub kommentierte die hingehaltene KVV-Karte sofort mit "Ah, bestimmt wieder eine nicht lesbare Karte". Er war dann sehr überrascht, als das Scannen des Codes auf Anhieb klappte. "Ein Großteil" (Zitat) der vom KVV ausgegebenen 49-Euro-Tickets sei nicht lesbar.
 
So... Das Kapitel ist für mich jetzt beendet. Ein Austausch meiner Karte und weiteren Karten in meinem Umfeld hat eine Lösung gebracht. Die Karten sind dank größerer und sauber gedruckter Codes jetzt kontrollierbar. Die schon erwähnten Apps erkennen die Codes problemlos.
Über die verschiedenen Erlebnisse auf dem steinigen Weg bis zum Tausch schweige ich lieber.
Die Lösung ist auch nur temporär. Ich habe schon entschieden auf eine alternative echte Chipkarte umzusteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was plant der KVV eigentlich für die Zukunft? Man wird ja nicht jedes Jahr wieder alle Karten austauschen wollen.

Steigt man auf Chipkarten um?
 
Steigt man auf Chipkarten um?
Ab 01.01.2024 dürfen nur noch Chipkarten nach VDV-KA-Standard ausgegeben werden bzw. Online-Tickets - also ja zwangsläufig. Die Übergangsfrist bis 31.12.2023 dient lediglich dazu die Karten + Infrastruktur zu beschaffen und nur so lange dürfen andere Karten auf Papier, etc. ausgegeben werden.
 
Was plant der KVV eigentlich für die Zukunft? Man wird ja nicht jedes Jahr wieder alle Karten austauschen wollen.

Steigt man auf Chipkarten um?
Nach meinem Verständnis gilt die aktuelle Übergangslösung (gedruckter Code auf Plastikkarte) bis zum 31.12., es sei denn da würde noch die Frist verlängert. Danach müsste es entweder App oder Chipkarte sein.

Grundsätzlich wird das Deutschlandticket digital angeboten – also per App oder auf einer Chipkarte. Verkehrsunternehmen, die aktuell noch nicht in der Lage sind, ein solches digitales Ticket bereitzustellen, können übergangsweise ein Papierticket mit QR-Code ausgeben – längstens aber bis zum 31. Dezember 2023.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/deutschlandticket-2134074

In der Originalvereinbarung steht das Wort Papier in Klammern.
 
Heute ist mein neues D-Ticket mit "echtem" Chip in der Post gewesen. Habe es erfolgreich auslesen können. Es gilt ab 01.08. Jetzt ist es mir egal was der KVV mit seinen Tickets macht. Ich hätte mir einen konstruktiveren Dialog und mehr Transparenz gewünscht - dann wäre ich nach Ende Juli wohl auch noch mit meinem Abo vom D-Ticket beim KVV geblieben.
 
Weiß man eigentlich schon wie die KVV mit den Tickets weiterverfahren will? Es ist zwar bis Mai (das aufgedruckte/im Aztec-Code hinterlegte Gültigkeitsende) noch etwas hin, aber eigentlich soll diese Übergangslösung ja nur bis Jahresende zulässig sein.
 
Nach meinem Verständnis und dem was oben geschrieben steht, heißt Übergangslösung in dem Fall, dass gedruckten Karten noch bis 31.12.2023 (mit Gültigkeitsbeginn 1.1.2024) ausgegeben werden dürfen. Eventuell auch nur noch bis 30.11.2023 (mit Gültigkeitsbeginn 1.12.2023), da es ab 1.1.2024 nur noch elektronische Karten sein dürfen - je nachdem ob Ausgabedatum oder Gültigkeitsdatum entscheidend sind. Und diese sollten dann noch ein Jahr gültig sein. Daher schätz ich, dass der Austausch dann auch erst zum Mai geschehen wird.
 
Nachdem ich gestern beim Stadtfest jemanden vor Ort fragen konnte: Tatsächlich plant man, die Tickets mit QR-Code durch solche mit Chip Anfang des nächsten Jahres direkt zu ersetzen. Man darf also gespannt sein.
 
Nachdem ich gestern beim Stadtfest jemanden vor Ort fragen konnte: Tatsächlich plant man, die Tickets mit QR-Code durch solche mit Chip Anfang des nächsten Jahres direkt zu ersetzen. Man darf also gespannt sein.
Anscheinend soll das ganze noch schneller passieren und zwar noch vor dem Jahreswechsel:


"Die neue Chipkarte wird im Zeitraum zwischen November und Dezember 2023 per Brief zugestellt."

Bin mal gespannt ob das klappt, denn mit dem QR Code ist es ja leider ein Chaos, die erste Karte war gar nicht scannbar, der Ersatz mit meiner App dann ja, durchs Personal wiederum nicht. Kann ja nur besser werden.
 
Auf die Chipkarte wird kein Foto mehr gedruckt. Sie ist also nur noch in Verbindung mit einem Personalausweis gültig.
 
Auf der Chipkarte soll dann ja kein QR-Code mehr drauf sein. Lässt sich diese dann überhaupt noch digitalisieren, also als Handy-Ticket verwenden? Bisher konnte man ja den QR-Code auch über ein Handy anzeigen lassen.
 
Nein, Sinn der Chipkarte ist ja unter anderem gerade, dass sie sich nicht so einfach kopieren lässt.

Laut KVV-FAQ soll man Abos irgendwann mal auch nachträglich auf Handyticket umstellen können, aber aktuell geht das wohl nur über kündigen und neu bestellen.
 
Zukünftig wird es nur noch Chipkarte oder eben Handyticket geben; Papiertickets und normale Plastikkarten mit nem Code sind beim D Ticket ab dem 01.01.2024 nicht mehr zulässig.

Wer das Ticket digital aufm Handy will muss sich für die Handyversion entscheiden, alle anderen bekommen die Chipkarte.

Frage bleibt nur noch was mit digitalisieren gemeint ist. Den Code einfach abfotografieren oder auslesen und auf nem Handy anzeigen oder der Kauf der digitalen Variante. Weil abfotografieren und dann vorzeigen ist bereits jetzt nicht zulässig.
 
Auf Facebook haben KVV-Kunden ihre Erlebnisse veröffentlicht. Während ein Fahrgast in München lediglich den Kommentar "Ach ja, der KVV" zu hören bekommen haben soll, wurde laut dem Post in Berlin aufgeschrieben. Darf man dem Post glauben, hatte der KVV nebenbei auch noch das Problem, die Gültigkeit des Tickets schriftlich zu bestätigen.
 
Sind die neuen Chipkarten eigentlich schon verschickt worden? Ich habe bis gestern nämlich noch keine bekommen und werde über die Tage nur vereinzelt in Karlsruhe sein.
 
Zurück
Oben