13.9.2026 ab 19:15 Störung in Baden-Baden
Ein alkoholisierte, psychisch kranke junge Frau randaliert an Gleis 1. Gegen 19:20 steigt sie auf Gleis 1, überquert Gleis 1 und 2 und klettert auf den Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3. Dort schreit sie weiter. Der Bahnsteig ist voll, und zwar voller Gaffer. Ich rufe die Polizei. Dort versteht man sofort was Sache ist und schickt 4 Leute los. 19:30 kommt der RE aus Karlsruhe. Der Schaffner rafft sofort, was los ist, verständigt den Lokführer und sorgt dafür, dass der Zug aus Offenburg nicht einfährt, bis die Frau von der Polizei abgeholt worden ist. Die Frau wird von den Polizisten mit Vornamen angesprochen - offenbar "polizeibekannt" - und mitgenommen. Erst dann fährt der RE Richtung Konstanz weiter, mit ca. 15 Minuten Verspätung. Kurz darauf darf auch der RE nach Karlsruhe einfahren. Die Verspätung mittlerweile 20 Minuten. Wie üblich überfüllt mit vielen stehenden Reisenden. Diese sind durch das Zugpersonal informiert worden.
Fazit: Bahner und Polizei haben schnell, unbürokratisch und professionell gehandelt, und sie haben so einen "Personenschaden" verhindert.
Im schlimmen Falle eines Falles - so hat mir ein Bestatter erzählt - wird die Strecke gesperrt, bis alle Körperteile gefunden worden sind. Jemand vom Fach kann am Zustand eines "Personenschadens" erkennen, ob es eine Lok, ein ICE oder ein Nahverkehrs-Triebwagen war.