Fahrplanwechsel Dezember 2026

Ob die Obertsroter schon gemerkt haben, dass ihr Halt auch in der Hauptverkehrszeit nur noch Stündlich bedient wird? Weil laut Netzgrafik fällt bei der RB 41 ein Halt zwischen Gernsbach und Forbach weg und das ist laut meiner Info aus einer anderen Quelle Obertsrot.
 
Ob die Obertsroter schon gemerkt haben, dass ihr Halt auch in der Hauptverkehrszeit nur noch Stündlich bedient wird? Weil laut Netzgrafik fällt bei der RB 41 ein Halt zwischen Gernsbach und Forbach weg und das ist laut meiner Info aus einer anderen Quelle Obertsrot.
So korrekt das ist Obertsrot. Morgens hält die RB41 überwiegend noch da wird es keiner merken aber aufm Heimweg muss man dann schon bewusst die S8 nehmen sonst wirds ein etwas längerer Heimweg von Hilpertsau.
 
S3 (38384) kommt zukünftig in Germersheim eine Mimute früher um 7:10 Uhr an. Dadurch soll die umsteigefreie Folgefahrt zu den Schulzentren in Rülzheim, Rheinzabern und Wörth pünktlicher werden. Mal schauen, ob es gelingt.
 
Mit solchen Argumenten kommt man nicht weiter. Wenigstens ein Bedarfshalt sollte drin sein, sonst fahren die Leute dort weiter Auto.
Ein Bedarfshalt muss so gerechnet werden als würde man anhalten, sonst macht man Verspätung wenn man anhält. Die Zeitersparnis ist damit 0.
Obertsrot hat 1000 Einwohner. Ein Halt pro Stunde ist doch daher absolut ausreichend.
Ausreichend ja, aber nunmal trotzdem eine Verschlechterung des Angebots. Und das ist im Murgtal nicht die einzige Verschlechterung des Angebots, das neue Konzept ist allgemein für einige eine Verbesserung und für einige eine Verschlechterung, weshalb ich kein großer Freund des neuen Fahrplans bin (auch wenn es mich selbst nicht betrifft).
 
Mit solchen Argumenten kommt man nicht weiter. Wenigstens ein Bedarfshalt sollte drin sein, sonst fahren die Leute dort weiter Auto.
Wobei das zum Teil auch nicht vergnügungssteuerpflichtig ist. Gerade der Murgtal-Highway ist eigentlich ganztägig im Zulauf auf den Knoten Rastatt Nord (B462/A5) ein echts Nadelöhr. Da steht man selbst um 10:30 Uhr als bis zur Auffahrt Kuppenheim/Muggensturm im Stau. Soll aber definitiv kein Argument für die Haltausfälle in Obertsrot sein - ich will damit nur sagen, dass ich mir persönlich das auch nicht täglich antun wollen würde.
 
Mit solchen Argumenten kommt man nicht weiter. Wenigstens ein Bedarfshalt sollte drin sein, sonst fahren die Leute dort weiter Auto.
Genau so ist es.
Ein anderes Beispiel:
Unter diesem Aspekt dürfte auf der Regiobuslinie X78 der Ort Sprollenhaus auch nicht bedient werden, weil da wohnen auch nur so 400 Leute oder man fährt zum Beispiel auf der Stadtbahnlinie S6 am Haltepunkt Rotenbach ohne Halt durch, weil da wohnen auch nur so 50 Leute. Das Argument kann nur von jemandem kommen, der in einem großen Ort wohnt, wo alles vorhanden ist. Wo das hinführt sieht man an den Orten auf der Enz-Nagold-Platte, weil dort hat so gut wie jeder ein Auto und nutzt es auch, weil Busfahren oder Rufbus fahren viel zu kompliziert ist und wer mal im Auto sitzt, der fährt mit diesem durch bis zum Endziel, da hat so gut wie keiner ein Deutschlandticket, weil es eh nicht genutzt werden kann.
 
Genau so ist es.
Ein anderes Beispiel:
Unter diesem Aspekt dürfte auf der Regiobuslinie X78 der Ort Sprollenhaus auch nicht bedient werden, weil da wohnen auch nur so 400 Leute oder man fährt zum Beispiel auf der Stadtbahnlinie S6 am Haltepunkt Rotenbach ohne Halt durch, weil da wohnen auch nur so 50 Leute. Das Argument kann nur von jemandem kommen, der in einem großen. Ort wohnt, wo alles vorhanden ist. Wo das hinführt sieht man an den Orten auf der Enz-Nagold-Platte, weil dort hat so gut wie jeder ein Auto und nutzt es auch, weil Busfahren oder Rufbus fahren viel zu kompliziert ist und wer mal im Auto sitzt, der fährt mit diesem durch bis zum Endziel, da hat so gut wie keiner ein Deutschlandticket, weil es eh nicht genutzt werden kann.
Ich habe nirgends geschrieben, dass an manchen Haltestellen gar nichts halten soll, im Gegenteil, es gibt an fast jeder Bahnstrecke noch Ortschaften, wo nichts hält, das finde ich inakzeptabel. Aber es muss auch nicht alles überall halten. Es braucht eine gute Mischung aus schnellen Zügen, die nicht überall halten und Zügen, die überall halten, weil wenn die Züge zu lange brauchen, benutzen die Leute auch eher das Auto. Und bei Orten mit unter 100 oder 200 Einwohnern sollte man sich schon überlegen, ob da ein Halt sinnvoll ist oder eben an jedem kleinen Ort einen Halt errichten und nicht nur an einer kleinen Auswahl.
 
Ein Herr Dr. Ludwig hat das anders gesehen als du. Nur deswegen existieren Rötenbach oder auch Kirschbaumwasen
Ich habe meine Sichtweise gar nicht erwähnt. Ich habe versucht, einen Interessenkonflikt zu schildern, wovon ich die ideale Lösung nicht kenne. Man schaue sich mal die Situation außerhalb von AVG-Strecken an. Es gibt sehr viele Orte, wo die Bahn einfach durchfährt und einige Bahnen würden deutlich langsamer, wenn an an jedem Weiler halten ließ. Das Eilzug-Konzept von Ludwig hat sich ja leider auch nicht wirklich durchgesetzt. Wie viele Leute benutzen denn die Halte Kirschbaumwasen oder Rötenbach überhaupt?
 
Im März und Mai kommt der Freizeitexpress "Schwarzwald" von der SVG betrieben kurze Zeit auf die Schwarzwaldbahn.

Der FEX "Schwarzwald" fährt von Karlsruhe über Offenburg- Hausach - Donaueschingen- Singen nach Konstanz und zurück.

Der Zug wird mit der eigenen 145 der SVG womöglich betrieben, die Anfahrt aus Stuttgart war erst über das Neckartal geplant, wird aber vielleicht doch über Pforzheim gekürzt.
 
Also im Mai wird es unmöglich über Pforzheim in den Schwarzwald zu fahren.

Vor dem 14.5. 21 Uhr ist Mühlacker - Karlsruhe dicht, danach nahtlos anschließend Ettlingen bis Appenweier
 
Interessant ist auch, dass der RE7 gegen 19 Uhr in Baden-Baden Rebland, Sinzheim, Sinzheim Nord und Haueneberstein hält. Allerdings nur am Wochenende und an Feiertagen und auch nur in Fahrtrichtung Karlsruhe.
 
Ich habe meine Sichtweise gar nicht erwähnt. Ich habe versucht, einen Interessenkonflikt zu schildern, wovon ich die ideale Lösung nicht kenne. Man schaue sich mal die Situation außerhalb von AVG-Strecken an. Es gibt sehr viele Orte, wo die Bahn einfach durchfährt und einige Bahnen würden deutlich langsamer, wenn an an jedem Weiler halten ließ. Das Eilzug-Konzept von Ludwig hat sich ja leider auch nicht wirklich durchgesetzt. Wie viele Leute benutzen denn die Halte Kirschbaumwasen oder Rötenbach überhaupt?
Bestes Beispiel: Nagoldtalbahn, da fährt man an einigen Fahrgastpotenzialen vorbei, wo es bei der AVG schon lange Halte geben würde z.B.
Pforzheim-Dillstein : Hp am Bahnübergang neben der Brücke wäre in der Nähe der Ortsmitte
Dennjächt: Hp wäre so wie in Kirschbaumwasen an der Brücke ne gute Sache
Kleinwildbad: Hier ist sie Liebenzeller Sprudelfabrik und auch eine Brücke über die Nagold
Ernstmühl: Da fährt der Zug mitten durch den Ort
Kentheim: Auch hier wäre ein Hp in Ortsnähe möglich
Talmühle: Hier gibt es auch einige Häuser
Wildberg Süd: Da wäre ein Hp nach dem Tunnel sinnvoll
Emmingen: Hp an der alten Stelle
Gündringen: Hp in der Ortsmitte irgend wo
Schietingen: Hp am alten Bahnhof Gündringen
Eutingen Süd: Ein weiterer Halt an der Strecke Stuttgart - Horb würde auch dort für viele den Weg zum Zug verkürzen
Mühlen: Hp in der Nähe des Tunnels wäre auch für Pendler nach Stuttgart ne Erleichterung.
Man müsste halt im Nagoldtal abwechselnd ein langsames und ein schnelles Angebot einsetzen, so dass niemand durch die neuen Haltepunkte benachteiligt wird und neue Kreuzungsbahnhöfe sind auch vonnöten.

Was machen aktuell die Leute, der Orte, die nicht angebunden sind: Richtig, die nutzen das Auto und fahren dadurch bis in die Stadt ans Ziel, weil wer mal im Auto sitzt, der fährt mit diesem auch durch bis zum Ziel.
Dadurch dass die Züge bei Bedarf auch in so kleinen Orten, wie Rotenbach oder Kirschbaumwasen halten, spart man sich den Busparalellverkehr, den es auf der Nagoltalbahn außer zwischen Unterreichenbach und Pforzheim entlang der ganzen Strecke gibt, was ja auch sinnvoll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bestes Beispiel: Nagoldtalbahn, da fährt man an einigen Fahrgastpotenzialen vorbei, wo es bei der AVG schon lange Halte geben würde z.B.
Pforzheim-Dillstein : Hp am Bahnübergang neben der Brücke wäre in der Nähe der Ortsmitte
Dennjächt: Hp wäre so wie in Kirschbaumwasen an der Brücke ne gute Sache
Kleinwildbad: Hier ist sie Liebenzeller Sprudelfabrik und auch eine Brücke über die Nagold
Ernstmühl: Da fährt der Zug mitten durch den Ort
Kentheim: Auch hier wäre ein Hp in Ortsnähe möglich
Talmühle: Hier gibt es auch einige Häuser
Wildberg Süd: Da wäre ein Hp nach dem Tunnel sinnvoll
Emmingen: Hp an der alten Stelle
Gündringen: Hp in der Ortsmitte irgend wo
Schietingen: Hp am alten Bahnhof Gündringen
Eutingen Süd: Ein weiterer Halt an der Strecke Stuttgart - Horb würde auch dort für viele den Weg zum Zug verkürzen
Mühlen: Hp in der Nähe des Tunnels wäre auch für Pendler nach Stuttgart ne Erleichterung.
Man müsste halt im Nagoldtal abwechselnd ein langsames und ein schnelles Angebot einsetzen, so dass niemand durch die neuen Haltepunkte benachteiligt wird und neue Kreuzungsbahnhöfe sind auch vonnöten.

Was machen aktuell die Leute, der Orte, die nicht angebunden sind: Richtig, die nutzen das Auto und fahren dadurch bis in die Stadt ans Ziel, weil wer mal im Auto sitzt, der fährt mit diesem auch durch bis zum Ziel.
Dadurch dass die Züge bei Bedarf auch in so kleinen Orten, wie Rotenbach oder Kirschbaumwasen halten, spart man sich den Busparalellverkehr, den es auf der Nagoltalbahn außer zwischen Unterreichenbach und Pforzheim entlang der ganzen Strecke gibt, was ja auch sinnvoll ist.
Genau, wer mal im Auto sitzt fährt auch durch bis zum Ziel und halten nicht an jedem 50-Einwohner-Weiler an. Ich bin sehr dafür, alle Orte an den ÖPNV anzubinden, aber es wäre nicht sinnvoll, wenn alle Züge überall halten. Denn jeder Halt bedeutet Fahrzeitverlängerung und zu lange Fahrzeiten bedeutet auch, dass die Leute eher das Auto nehmen. Gerade deswegen ist es VIELLEICHT doch keine gute Sache, wenn die Nagoldtalbahn auch in Talmühle hält, wenn da nur 10 Leute am Tag in den Zug steigen, wenn dann viele Leute sagen, dass ihr die Bahn zu langsam ist und das Auto nehmen, hat man Fahrgäste verloren. Vielleicht wären 3 Züge pro Strecke sinnvoll. Einer, der nur an großen Orten mit sagen wir mehr als 5000 Einwohner hält, ein zweiter der an Orten mit 1000 Einwohnern hält und ein weiterer der überall hält; dazu muss die Strecke aber entsprechend ausgebaut sein und die Betreiber müssen bereit sein, drei Züge zu bezahlen.
Denn es ist ein wichtiger Aspekt ist, dass man auch überlegen muss, ob die Leute, die in den 100-Einwohner-Orten wohnen, den Haltepunkt überhaupt nutzen würden, denn nur weil da ein Haltepunkt ist, heißt das nicht automatisch, dass er genutzt wird. Deswegen meine Frage, wie viele Leute denn in Kirschbaumwasen ein- und aussteigen, oder ob der Haltepunkt schlicht verlorene Fahrzeit ist.
Das Argument „Busparallelverkehr“ mag ich gar nicht. Der Bus fährt oft nicht wirklich parallel, weil er die Ortschaften oft besser/mittiger erschließt und kann für Leute, die schlecht zu Fuß sind (oder nicht ewig zum Bahnhof am Ortsrand laufen möchten) eine Ergänzung sein.
 
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