Bahnhofsgebäude Kleinsteinbach abgebrannt

Der Bahnübergang ist nicht sicher und sollte daher geschlossen werden. Für Radfahrer und Fußgänger kann man eine provisorische Überführung bauen. Für PKWs und kleine LKWs aus dem Nordosten von Kleinsteinbach kann man die Wege und Straßen Richtung Söllingen behelfsmäßig ausbauen. Die Gemeinde Pfinztal hat ein paar Jahrzehnte Zeit gehabt, eine andere Lösung zu finden.
 
Der Bahnübergang ist nicht sicher und sollte daher geschlossen werden. Für Radfahrer und Fußgänger kann man eine provisorische Überführung bauen. Für PKWs und kleine LKWs aus dem Nordosten von Kleinsteinbach kann man die Wege und Straßen Richtung Söllingen behelfsmäßig ausbauen. Die Gemeinde Pfinztal hat ein paar Jahrzehnte Zeit gehabt, eine andere Lösung zu finden.
Was bringt dich zur Annahme dass der Bahnübertragung nicht sicher sei?
 
Was bringt dich zur Annahme dass der Bahnübertragung nicht sicher sei?
Soweit ich mich erinnere gibt es da schon seit Jahrzehnten eine Langsamfahrstelle.
Es gab vor einigen Jahren etwas vergleichbares auf der Strecke Mannheim - Frankfurt. An einem kaputten Bahnübergang ist der ICE im Fußgänger-Tempo bis an den Übergang vorgefahren. Der Lokführer hat nach rechts und links geschaut und ist dann weitergefahren. Das wurde den Fahrgästen detailliert mitgeteilt.
Der "kleine" Unterschied: Das Problem in Hessen wurde umgehend beseitigt und nicht jahrzehntelang verbummelt.
 
Was bringt dich zur Annahme dass der Bahnübertragung nicht sicher sei?
Vor dem BÜ sieht man halt nicht den Lkw, der von rechts kommt und einem in der dafür oft zu engen Kurve den Weg blockiert.
Ohne Lösungen wie BÜ-Verlegung sind auch künftig Probleme dieser Art wie beim Unfall damals eben nicht auszuschließen.
Außer La gäbe es sicher auch noch anderes, bspw. eine mit dem BÜ verbundene Ampel, damit immer nur eine Richtung fahren kann. Aber das will wohl auch keiner ...
 
Ich verstehe den Sinn der La als Interimslösung, nichtsdestotrotz ist es einfach unverständlich, dass man sich so auf der Nase von einer Gemeinde rumtanzen lässt. Was da über die Jahre an Fahrgästen ausgebremst wurde und unnötig Energie in die Beschleunigung investiert wurde - von der aufsummierten Fahrzeitverlängerung mal ganz zu schweigen. Wenn da jeder Fahrgast eine Entschädigung von 0,01 EUR kriegen würde pro abgebremster Durchfahrt aufgrund der Sturheit dieser Gemeinde, wäre diese Gemeinde finanziell schon längst ruiniert oder die dauerhafte Lösung längst gebaut.. - verzeiht mir den Sarkasmus, aber anders versteht man dieses Tauziehen einfach nicht.

Und ich habe auch keine Hoffnung, dass sich am Zustand (also La und aktueller Bahnübergang) etwas ändert. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich da in den letzten Jahren überhaupt etwas getan hat. Ob der Brand nun dazu beiträgt? Das wird sicher davon abhängen, ob das Gebäude erhalten werden kann oder statisch so geschwächt ist, dass es im Zweifel abgerissen werden muss.
 
Ich verstehe den Sinn der La als Interimslösung, nichtsdestotrotz ist es einfach unverständlich, dass man sich so auf der Nase von einer Gemeinde rumtanzen lässt.
Für die Gemeinde Pfinztal ist das eine willkommenen Dauerlösung, die den Geräuschpegel der Eisenbahnstrecke durch extrem reduzierte Geschwindigkeit ein paar Jahrzehnte lang erheblich reduziert.
Und ich habe auch keine Hoffnung, dass sich am Zustand (also La und aktueller Bahnübergang) etwas ändert. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sich da in den letzten Jahren überhaupt etwas getan hat.
Man stelle sich vor, auf der A8 gäbe es 20 Jahre lang eine Langsamfahrstelle, auf der die LKWs, Busse und PKWs auf 1 km Länge nur mit 10 km/h fahren dürften.
Wird niemals kommen, weil der öffentliche Druck zu groß würde.
Das Eisenbahnbundesamt sollte den Bahnübergang für immer zusperren. Die Gemeinde Pfinztal hat lange genug herumgedödelt.
Eine Behelfsbrücke für Fußgänge ist schnell gebaut. Alle anderen dürfen sich beim Gemeinderat bedanken.
 
Man stelle sich vor, auf der A8 gäbe es 20 Jahre lang eine Langsamfahrstelle, auf der die LKWs, Busse und PKWs auf 1 km Länge nur mit 10 km/h fahren dürften.
Wird niemals kommen, weil der öffentliche Druck zu groß würde.
Sooooooo unrealistisch ist das gar nicht: Vor der Leverkusener Rheinbrücke (A1) galt in beide Richtungen von 2016 bis 2024 Tempo 40, da man Waagen und Schranken verbaut hat, die LKW nicht über die Brücke lassen.
Offiziell galten die Tempo 40 nur für wenige hundert Meter, praktisch vor allem im Berufsverkehr mehrere Kilometer.

Auf der Neuenkamper Brücke (A40 Duisburg) gab selbiges von 2018 bis 2023.

Kurz vor der Vollsperrung der Bonner Nordbrücke (A565) gab es das dort ebenfalls, da die Brücke aber wenige Monate später komplett gesperrt wurde, kam die Waage zu spät.

Die Fleher Brücke (A46 Düsseldorf) pfeift auch aus dem letzten Loch, noch allerdings ohne LKW-Verbot und Waage.
 
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