Ich möchte ganz kurz auf diesen Punkt eingehen. Ich bin der Meinung, dass die S5 so ein Konzept hatte. Ich bin seit fast 10 Jahren S5-Pendler udn früher konnte ich dir im Schlaf runterbeten, wann ein Zug in Knielingen fährt. Aktuell schaue ich jedes mal vorher nach. Und nein, die Ausfälle sind nicht der Grund. Ich hatte es in der Vergangenheit einfach zu oft, dass ich an der Haltestelle stand und kein Zug kam. Der erste Gedanke: ist wohl im Entfall. Der zweite Gang zum Aushangfahrplan: nein, hier ist gerade ein Taktloch.
Im folgenden mal für die Rheinbergstraße in Richtung Stadt als Beispiel:
Montag - Freitag bricht den 10-Minuten-Takt (Auwahl!): 7:12, 7:42, 10:12, 11:12, 13:12. Das ist alles in Lastrichtung, weil in Richtung Innenstadt. Besonders die beiden Fahrten zur Stunde 7 sind wirklich schmerzhaft, wenn man in Richtung Arbeit oder zum Bahnhof muss.
Für Samstag und Sonntag wollte ich erst Dinge aufzählen, aber dann habe ich festgestellt: da gibt es einfach gar kein Muster mehr, dass man sich merken kann (außer auswending lernen). Deswegen mal ein Bild für Samstag (links) und Sonntag/Feiertag (rechts) für Stunde 6 bis 18 ab Rheinbergstraße. Wenn jemand ein Muster findet, darf man es mir gerne erklären, damit ich es mir endlich mal merken kann:
Anhang anzeigen 889
Das die Ausfälle, die teilweise erst 10-20 Minuten früher im Abfahrtsmonitor (mittlerweile ein Favorit in meinem Handybrowser...) auftauchen, das nur schlimmer machen, ist ja klar, aber nicht Kern der Nachricht.
Ich will mich damit übrigens explizit nicht über die Lage beschweren. Es gibt sicherlich zig betriebliche Gründe, den Fahrplan so zu gestalten (vermutlich mal mindestens, um Personalschichten zu sparen). Aber einfach zu merken ist für mich da gar nichts.
Lieber Gruß