Karlsruhe Hbf am Limit?

Ich habe ja nix von BOstrab Strecken geschrieben. Und bewusst auch nicht Hauptbahnen.... Auf BOstrab Strecken gehören sie schließlich hin.
Die S4 ist ja schon Teil zum RE geworden, analog S7 im Murgtal und S8 Richtung Baden-Baden. S9 alt ebenso.
S6 lebt auch nur noch von den kleinen Stummel in Bad Wildbad.

Natürlich könnte man die Brücke in Wintersdorf als straßengebundene Straßenbahnstrecke widmen und dort 500 m BOStrab einrichten. Wie sinnvoll und wirtschaftlicher also EBO das ist, müssen die Experten klären.
Eigentlich ist die S6 eine verlängerte S5/S51, die auch vor Eröffnung damals als S51 geplant war, man könnte die auch ohne Probleme als S5/S51 beschildern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich ist die S6 eine verlängerte S5/S51, die auch vor Eröffnung damals als S51 geplant war, man könnte die auch ohne Probleme als S5/S51 beschildern.
Wenn ich es richtig im Kopf habe, soll mit dem neuen Fahrplan zu Stuttgart21 (wenn er dann irgendwann kommt) ein richtiger 30 Minuten Takt nach Pforzheim entstehen und alle Fahrten auf die jetzige S6 nach Bad Wildbad durchgebunden werden und damit dann auch als durchgehende Linie bezeichnet werden, oder habe ich da etwas falsch im Kopf? Wobei man sie, wie du es ja auch sagst, auch heute schon als durchgehende S5 bezeichnen könnte. Nur weil nicht alle Fahrten durchgehend sind, heißt das ja nicht dass man es nicht als eine Linie führen kann.
 
Ich habe ja nix von BOstrab Strecken geschrieben. Und bewusst auch nicht Hauptbahnen.... Auf BOstrab Strecken gehören sie schließlich hin.
Die S4 ist ja schon Teil zum RE geworden, analog S7 im Murgtal und S8 Richtung Baden-Baden. S9 alt ebenso.
S6 lebt auch nur noch von den kleinen Stummel in Bad Wildbad.
Die S4 blieb ja weiterhin, sogar der Langläufer. Hätte man das umgesetzt, wie von dir behauptet wurde, hätte die S4 von Karlsruhe in Bretten enden sollen ("Langläufern (..) auf den Vor-Ort-Verkehr zu reduzieren"). Hat man aber nicht, sondern bewusst die Langläufer beibehalten. Selbiges wie schon geschrieben bei der S6/5/51. Man hätte in Söllingen die Verkehre enden können ("Vor-Ort-Verkehre"), hat man aber auch nicht und fährt weiter nach Pforzheim, sogar nach Bad Wildbad.

Die S4-Eilzüge wurden durch einen Regionalexpress und mit einer höheren Kapazität und Fahrkomfort ersetzt. Zudem besteht mit dem direktem Anschluss an dem Nullknoten in Karlsruhe. Der Eilzug hatte diesen auch, man musste allerdings eine Stadtrundfahrt in Kauf nehmen. Der Sprinter fuhr direkt zum Hbf., hatte aber mit seiner Lage den Takt auf der Kraichgaubahn komplett zerschossen und wäre eigentlich eine reine EBO-Fahrt. Die Fahrgaststeigerungen hätte man auch mit den Zweisystemern nur begrenzt reagieren können (Dreifachtraktion scheitert an der BOStrab-Durchfahrt durch Karlsruhe [regelmäßiges An- und Abkuppeln im Bahnhof Durlach verringert die Betriebsqualität und bindet Personal], größere Mehrzweckbereiche, Fahrradstellplätze...)

Die Einkürzung der S8 auf Forbach ging eine große Untersuchung voraus. Nur rund etwa 10% der Fahrgäste fahren aus der Innenstadt über Forbach hinaus. Da macht es schon durchaus Sinn, ein Brechpunkt der S8 dort zu planen und u.a. für Freudenstadt ein stündlich, schnelles Expressangebot (zwischen Forbach und Freudenstadt als RB) nach Karlsruhe einzurichten - also quasi ein MEX ;)
Bei der S7 ist es ähnlich. Je südlicher es geht, desto weniger Leute wollen direkt in die Innenstadt. Daher macht der Brechpunkt in Baden-Baden Sinn (und man hat ggf. noch Hoffnungen auf eine Verlängerung wirklich nach Baden-Baden). Im Gegenzug gibt es dann neu eine RB Karlsruhe - Achern. Hinzu kommt, dass durch die Umstellung von 90/100 km/h auf 160 km/h mehr Kapazität auf einem überlastetem Schienenkorridor entsteht.

So schön und revolutionär das Karlsruher Modell war und auch weiterhin ist, stößt es an seine Grenzen und muss auf die aktuellen Rahmbedingungen angepasst werden - sowohl verkehrlich, nachfragetechnisch als auch vergaberechtlich.

PS: vlt macht es Sinn, dafür ein eigenen Thread zu erstellen? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Einkürzung der S8 auf Forbach ging eine große Untersuchung voraus. Nur rund etwa 10% der Fahrgäste fahren aus der Innenstadt über Forbach hinaus. Da macht es schon durchaus Sinn, ein Brechpunkt der S8 dort zu planen und u.a. für Freudenstadt ein stündlich, schnelles Expressangebot (zwischen Forbach und Freudenstadt als RB) nach Karlsruhe einzurichten - also quasi ein MEX ;)
Bei der S7 ist es ähnlich. Je südlicher es geht, desto weniger Leute wollen direkt in die Innenstadt. Daher macht der Brechpunkt in Baden-Baden Sinn (und man hat ggf. noch Hoffnungen auf eine Verlängerung wirklich nach Baden-Baden). Im Gegenzug gibt es dann neu eine RB Karlsruhe - Achern. Hinzu kommt, dass durch die Umstellung von 90/100 km/h auf 160 km/h mehr Kapazität auf einem überlastetem Schienenkorridor entsteht.
;)
Da gibt es freilich ein gewisses Problem: die verringerte Flexibilität, weil die Vollbahnzüge nicht in die Innenstadt von Karlsruhe fahren können.
Wenn nur ein einziger Fahrzeugtyp auf einer Strecke fährt, kann ein auf einer Linie ausfallendes Fahrzeug durch ein Fahrzeug einer anderen Linie ersetzt werden. Optimal wäre natürlich, wenn man genügend Ersatzfahrzeuge bereit stellt. Ich möchte auch den Geschwindiigkeitsfaktor berücksichtigen und den Platz für Toiletten und Fahrräder. Da können Stadtbahnfahrzeugen nicht mit vollbahnfahrzeugen mithalten.
Ich denke da an das Züricher Modell: An Zwischenstationen stehen Züge in Wartestellung, um nicht zu sagen Lauerstellung. Kommt eine Bahn aus der Peripherie deutlich verspätet, das dürfte nach Schweizer Maßstäben über 5 Minuten sein, fährt ab einer Zwischenstationen die zuvor lauernde Bahn in der korrekten Fahrplanlage. "Pofalla-Wende" ist für die Schweizer ein Alptraum.
 
Da gibt es freilich ein gewisses Problem: die verringerte Flexibilität, weil die Vollbahnzüge nicht in die Innenstadt von Karlsruhe fahren können.
Wenn nur ein einziger Fahrzeugtyp auf einer Strecke fährt, kann ein auf einer Linie ausfallendes Fahrzeug durch ein Fahrzeug einer anderen Linie ersetzt werden. Optimal wäre natürlich, wenn man genügend Ersatzfahrzeuge bereit stellt. Ich möchte auch den Geschwindiigkeitsfaktor berücksichtigen und den Platz für Toiletten und Fahrräder. Da können Stadtbahnfahrzeugen nicht mit vollbahnfahrzeugen mithalten.
Ich denke da an das Züricher Modell: An Zwischenstationen stehen Züge in Wartestellung, um nicht zu sagen Lauerstellung. Kommt eine Bahn aus der Peripherie deutlich verspätet, das dürfte nach Schweizer Maßstäben über 5 Minuten sein, fährt ab einer Zwischenstationen die zuvor lauernde Bahn in der korrekten Fahrplanlage. "Pofalla-Wende" ist für die Schweizer ein Alptraum.
Als Beispiel: Die Profalla-Wende kommt regelmäßig bei folgenden mir bekannten Zugpaaren vor: S8 85653 wendet sehr oft vorzeitig in Eutingen im Gäu auf S8 85666 Problem ist hier meist der TGV 9580
und auf der S5/S6 85071 wendet sehr oft in Calmbach auf S6/S5 85070. Problematisch ist die Profalla-Wende vor allem dann, wenn man bereits eine Anschlussfahrt mit einem Rufauto ab Bad Wildbad Bahnhof nach Aichelberg/Hünerberg/Meistern oder Kaltenbronn gebucht hat, da man durch die Profalla-Wende dann 2 Stunden verliert, da man eine neue Fahrt bestellen muss, da aber die nächste aufgrund der Unterschreitung von einer Stunde nicht mehr buchbar ist, verliert man durch diese Aktion mal mindestens 2 Stunden, da man ja erst die Übernächste Fahrt buchen kann, also eigentlich ist der ÖPNV durch solche Entscheidungen, wie die Profalla-Wende total unbrauchbar.
 
Was machen eigentlich die, die pünktlich 5 min vor Abfahrt am Bahnsteig sind und in einen pofallagewendeten Zug einsteigen wollten?
 
der S5/S6 85071 wendet sehr oft in Calmbach auf S6/S5 85070.
Sehr oft ist bei genau einmal in den letzten 30 Tagen schon etwas überspitzt - die Kiste hat Bad Wildbad sonst jeden Tag bis auf eine Ausnahme wegen OL-Störung immer erreicht.
S8 85653 wendet sehr oft vorzeitig in Eutingen im Gäu auf S8 85666 Problem ist hier meist der TGV 9580
Hier lasse ich es schon eher gelten, denn der große gelbe Wagen ist in den letzten 30 Tagen 4x nicht nach Bondorf gekommen allerdings wurde der davon 2x bereits in Freudenstadt aus dem Rennen gezogen. Bondorf wurde aber teilweise auch noch mit +13/14 angefahren bei nur 5 min Wendezeit.
 
Um aufs eigentliche Thema zurückzukommen: Karlsruhe Gbf hat derzeit nach Norden (Hagsfeld, Durlach) keinen Strom. Alle Güterzüge, die eigentlich über den Gbf fahren würden, fahren über den Hbf, daher ist die Kapazitätsgrenze in letzter Zeit mehr als erreicht. Rekord sind 6(!) Güterzüge im Blockabstand stehend vorm Hauptbahnhof.
 
Die S4 blieb ja weiterhin, sogar der Langläufer. Hätte man das umgesetzt, wie von dir behauptet wurde, hätte die S4 von Karlsruhe in Bretten enden sollen ("Langläufern (..) auf den Vor-Ort-Verkehr zu reduzieren"). Hat man aber nicht, sondern bewusst die Langläufer beibehalten. Selbiges wie schon geschrieben bei der S6/5/51. Man hätte in Söllingen die Verkehre enden können ("Vor-Ort-Verkehre"), hat man aber auch nicht und fährt weiter nach Pforzheim, sogar nach Bad Wildbad.

Die S4-Eilzüge wurden durch einen Regionalexpress und mit einer höheren Kapazität und Fahrkomfort ersetzt. Zudem besteht mit dem direktem Anschluss an dem Nullknoten in Karlsruhe. Der Eilzug hatte diesen auch, man musste allerdings eine Stadtrundfahrt in Kauf nehmen. Der Sprinter fuhr direkt zum Hbf., hatte aber mit seiner Lage den Takt auf der Kraichgaubahn komplett zerschossen und wäre eigentlich eine reine EBO-Fahrt. Die Fahrgaststeigerungen hätte man auch mit den Zweisystemern nur begrenzt reagieren können (Dreifachtraktion scheitert an der BOStrab-Durchfahrt durch Karlsruhe [regelmäßiges An- und Abkuppeln im Bahnhof Durlach verringert die Betriebsqualität und bindet Personal], größere Mehrzweckbereiche, Fahrradstellplätze...)
Aaalso, damals, in der guten alten Zeit, bevor die S4/S41 in Karlsruhe in Ost und West geteilt wurde, fuhr die S4/S41 auf einigen Kursen durchgehend von Weinsberg bis Freudenstadt, die etwas kürzeren von HN bis Freudenstadt. Die Linie war damals Deutschlands längste S-Bahnstrecke.
 
Aaalso, damals, in der guten alten Zeit, fuhr die S4/S41 auf einigen Kursen durchgehend von Weinsberg bis Freudenstadt, die etwas kürzeren von HN bis Freudenstadt.
Es wird aber gute Gründe haben, dass man das nicht mehr tut. Und solange hier viele selbst das Land/DB Regio wahlweise kritisieren, (und auch ich war da mal kritisch) dass bei der kommenden RE Verbindung Achern-Heilbronn nur 2-4 Minuten in Karlsruhe eingeplant sind, sollte man sich m.M.n. keine früheren Megalangläufer zurückwünschen. Das wirkt sich leider recht negativ auf die Pünktlichkeit aus.
 
Es wird aber gute Gründe haben, dass man das nicht mehr tut. Und solange hier viele selbst das Land/DB Regio wahlweise kritisieren, (und auch ich war da mal kritisch) dass bei der kommenden RE Verbindung Achern-Heilbronn nur 2-4 Minuten in Karlsruhe eingeplant sind, sollte man sich m.M.n. keine früheren Megalangläufer zurückwünschen. Das wirkt sich leider recht negativ auf die Pünktlichkeit aus.
Och du, ich bin damit täglich unterwegs gewesen. War jetzt nicht so das Thema mit Verspätungen usw.

Mit dem fertig gestellten Ausbau wird es mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2028 bestimmt wieder so, wie früher.

Und dann wird wahrscheinlich diskutiert, ob man den RE 45 nicht nach Nürnberg durchbinden könnte, sofern der letzte kleine Abschnitt vor Schwäbisch Hall dann auch elektrifiziert ist.

Auf der S4 hast du dann den 15-Minutetakt und hier gibt es dann massive Ausfälle wegen Personalmangels. Und dann wird sicherlich die Frage gestellt, ob man die Strecke außerhalb der Städte nicht autonomisiert befahren lassen könnte und dann wird auffallen, dass die frisch sanierte Strecke gleich wieder für so eine Idee modernisiert werden müsste.

*Flötflöt* ;-)
 
Zeitweise waren auch die Eilzüge im Murgtal nach Bruchsal/Menzingen/Odenheim durchgebunden
Schopfloch - Bad Wildbad über Freudenstadt, Rastatt, Karlsruhe, Pforzheim. Über die Hügel laufen war da schneller ;)

Aaalso, damals, in der guten alten Zeit, bevor die S4/S41 in Karlsruhe in Ost und West geteilt wurde, fuhr die S4/S41 auf einigen Kursen durchgehend von Weinsberg bis Freudenstadt, die etwas kürzeren von HN bis Freudenstadt. Die Linie war damals Deutschlands längste S-Bahnstrecke.
Was zu Folge hatte, gab es bspw. in Heilbronn ein Verkehrsunfall (damals am Neckaturm kam das häufig vor), fiel die komplette Fahrt bis Freudenstadt aus. Kann man als Reisenden von bspw. Forbach nach Freudenstadt nicht nachvollziehen.

Nur weil es früher mal gegeben hatte, heißt es lange nicht, dass es in die heutige Zeit passt - nicht nur auf die Stadtbahnen betroffen. Das Verkehrsauskommen (sowohl Personenverkehr als auch Güterverkehr) ist bei nahezu gleicher Infrastruktur deutlich gestiegen. Zuverlässige, lange Zugläufe sind da nicht mehr gegeben Man schaue sich nur die betriebsqualität der heutigen ICEs an, welche quer durchs land fahren und Verspätung mitschleppen.
Und dann wird wahrscheinlich diskutiert, ob man den RE 45 nicht nach Nürnberg durchbinden könnte, sofern der letzte kleine Abschnitt vor Schwäbisch Hall dann auch elektrifiziert ist.

Wenn die Oberleitung nur wäre, hätte man noch mehr anstellen können (Stadtbahn bis Schwäbisch Hall mit neuen Stationen, RE von Karlsruhe weiter nach Nürnberg und wirklich als RE geführt [wird sicherlich gut nachgefragt gewesen] - träumen darf man mal)
Aber hätte, hätte, Fahrradkette... ;)


Aber um halbwegs auf das Thema zurück zu kommen:
Und solange hier viele selbst das Land/DB Regio wahlweise kritisieren, (und auch ich war da mal kritisch) dass bei der kommenden RE Verbindung Achern-Heilbronn nur 2-4 Minuten in Karlsruhe eingeplant sind, sollte man sich m.M.n. keine früheren Megalangläufer zurückwünschen.
Die Durchbindung trägt dazu bei, dass der Karlsruher Hauptbahnhof zum Vollknoten ein Gleis mehr zur Verfügung steht und Rangierfahrten zum Gleis freimachen entfallen. Und somit ist eine kleine Entlastung da.
Wie gut das funktionieren wird, werden wir aber erst in den ersten Tagen sehen.
 
Schopfloch - Bad Wildbad über Freudenstadt, Rastatt, Karlsruhe, Pforzheim. Über die Hügel laufen war da schneller ;)


Was zu Folge hatte, gab es bspw. in Heilbronn ein Verkehrsunfall (damals am Neckaturm kam das häufig vor), fiel die komplette Fahrt bis Freudenstadt aus. Kann man als Reisenden von bspw. Forbach nach Freudenstadt nicht nachvollziehen.

Nur weil es früher mal gegeben hatte, heißt es lange nicht, dass es in die heutige Zeit passt - nicht nur auf die Stadtbahnen betroffen. Das Verkehrsauskommen (sowohl Personenverkehr als auch Güterverkehr) ist bei nahezu gleicher Infrastruktur deutlich gestiegen. Zuverlässige, lange Zugläufe sind da nicht mehr gegeben Man schaue sich nur die betriebsqualität der heutigen ICEs an, welche quer durchs land fahren und Verspätung mitschleppen.


Wenn die Oberleitung nur wäre, hätte man noch mehr anstellen können (Stadtbahn bis Schwäbisch Hall mit neuen Stationen, RE von Karlsruhe weiter nach Nürnberg und wirklich als RE geführt [wird sicherlich gut nachgefragt gewesen] - träumen darf man mal)
Aber hätte, hätte, Fahrradkette... ;)


Aber um halbwegs auf das Thema zurück zu kommen:

Die Durchbindung trägt dazu bei, dass der Karlsruher Hauptbahnhof zum Vollknoten ein Gleis mehr zur Verfügung steht und Rangierfahrten zum Gleis freimachen entfallen. Und somit ist eine kleine Entlastung da.
Wie gut das funktionieren wird, werden wir aber erst in den ersten Tagen sehen.
Tatsächlich, Durchbindungen sorgen dafür, dass weniger Bahnsteiggleise benötigt werden, nicht umgestiegen werden muss bzw. Anschlüsse, die mit umsteigen, weil es planmäßig zu knapp wäre nicht möglich sind, klappen ohne Umstiege meist. Ein schlechtes Beispiel für lange Gleisbelegungen ist der Hamburger Hauptbahnhof. Gäbe es dort Durchbindungen im Regionalverkehr, wären viele Gleise nicht so lange belegt, dazu kommt noch ,dass in ein teilweise besetztes Gleis auch nur mit 20km/h eingefahren werden darf und man dadurch sehr lange Fahrstraßenbelegungszeiten produziert.
 
Was zu Folge hatte, gab es bspw. in Heilbronn ein Verkehrsunfall (damals am Neckaturm kam das häufig vor), fiel die komplette Fahrt bis Freudenstadt aus. Kann man als Reisenden von bspw. Forbach nach Freudenstadt nicht nachvollziehen.
Gab es damals aber nicht auch ein paar Reservefahrer/-fahrzeuge, die man ab der Tullastraße oder Forbach hätte einsetzen können?

Wenn die Oberleitung nur wäre, hätte man noch mehr anstellen können (Stadtbahn bis Schwäbisch Hall mit neuen Stationen, RE von Karlsruhe weiter nach Nürnberg und wirklich als RE geführt [wird sicherlich gut nachgefragt gewesen] - träumen darf man mal)
Aber hätte, hätte, Fahrradkette... ;)
Kleiner Spaßfakt: Deswegen gab es auch mal in den Rollbändern der Zweisystemer das Ziel Waldenburg (zwischen Schwäbisch-Hall und Öhringen).

Aber um halbwegs auf das Thema zurück zu kommen:
Die Durchbindung trägt dazu bei, dass der Karlsruher Hauptbahnhof zum Vollknoten ein Gleis mehr zur Verfügung steht und Rangierfahrten zum Gleis freimachen entfallen. Und somit ist eine kleine Entlastung da.
Wie gut das funktionieren wird, werden wir aber erst in den ersten Tagen sehen.
Wenn das zuverlässig funktioniert - und das denke ich mittlerweile auch, dann wäre das eine Entlastung :)
Jetzt wäre es nur noch mein Wunsch, den letzten verbliebenen 38cm Bahnsteig auf 55cm zu erhöhen, damit er passend zu allen Stadtbahnen und Coradias, sowie den meisten DoSto und Talent wäre. Am Pfälzer Bahnhof hat man es auch hinbekommen :D
 
Wenn die Oberleitung nur wäre, hätte man noch mehr anstellen können (Stadtbahn bis Schwäbisch Hall mit neuen Stationen, RE von Karlsruhe weiter nach Nürnberg und wirklich als RE geführt [wird sicherlich gut nachgefragt gewesen] - träumen darf man mal)
Aber hätte, hätte, Fahrradkette... ;)
Ich denke, dass eine Elektrifizierung (zwar in ungewisser Zeit, aber) schon kommen möge. Auch, weil es aktuell mir völlig völlig unwirtschaftlich scheint, mit Dieselzügen über eine Strecke zu fahren, die einen großen Teil sowie an Anfang- und Endpunkten elektrifiziert ist, also sind alle Hoffnungen noch nicht verloren, vielleicht tut sich da ja was bei der nächsten Ausschreibung. Ist zufällig bekannt, wann die ist?
 
Ich denke, dass eine Elektrifizierung (zwar in ungewisser Zeit, aber) schon kommen möge. Auch, weil es aktuell mir völlig völlig unwirtschaftlich scheint, mit Dieselzügen über eine Strecke zu fahren, die einen großen Teil sowie an Anfang- und Endpunkten elektrifiziert ist, also sind alle Hoffnungen noch nicht verloren, vielleicht tut sich da ja was bei der nächsten Ausschreibung. Ist zufällig bekannt, wann die ist?
In so einem Fall greift man heutzutage sehr sehr gerne lieber auf Akkuzüge zurück. 😉
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
 
Zurück
Oben