Naja, auf der anderen Seite kann man so z.B. in Rheinstetten vor einigen Jahren ein Konzept mit 12X (Entenfang - Rheinstetten), 12 (Entenfang - Rheinstrandsiedlung - Rheinstetten), und 14 (Entenfang - Rheinstrandsiedlung) umsetzen, das finde ich schon recht sinnvoll so. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob EV S2 und EV S2X (oder sogar nur im Zielschild ein „direkt“ bzw. „ohne Rheinstrandsiedlung“) da wirklich griffiger wären, insbesondere weil die betroffenen Linien teilweise etwa zur selben Zeit an unterschiedlichen Steigen am Entenfang abgefahren sind.
Ich habe jetzt natürlich auch ein besonders schlecht mit „EV x“ zu lösendes Beispiel rausgepickt, aber grundsätzlich finde ich die Lösung „1x“, sobald eine Bahnlinie durch mehrere Buslinien ersetzt wird oder eine Buslinie mehrere Bahnlinien ersetzt, angenehmer. Man könnte vielleicht überlegen, statt 10, 11, … die Linien E1, E2, … oder so zu nennen, dann hat man eine klarere Abgrenzung zu regulären Buslinien (denn dem Durchschnittskunden ist sehr wahrscheinlich nicht klar, dass es keine Buslinien der Nummer 1x im VBK-Netz gibt).
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Ich finde die Bezeichnung wie in anderen Städten entweder mit (S)EV + Liniennummer oder die Liniennummer+E für einen Ersatzverkehr deutlich logischer und schneller verständlich wie das was die VBK bei Ersatzverkehren regelmäßig betreibt. Es gibt ja in Karlsruhe durchaus auch Touristen und Wenignutzer, bzw Fahrgäste von außerhalb. Wenn dann Linien- und/oder Zielbezeichnungen auftauchen die sich nicht im Liniennetzplan an den Haltestellen und in den Fahrzeugen wieder finden ist die Verwirrung und das Chaos groß.
Ein Expressbus soll übrigens nach der nationalen und internationalen Bezeichnungslogik mit einem vorangestellten "X" bezeichnet werden, nicht mit einem nachgestellten "X". Die Regiobuslinie X34 zwischen Rastatt und Bühl hat nicht ohne Grund das "X" vor der Liniennummer, bei der Regiobuslinie X45 zwsichen Baden-Baden und Nationalparkzentrum Ruhestein ist das ebefalls so.
Bei der Generalsanierung der Riedbahn gab es ebenfalls eine Linien "XEV" die nicht alle Haltstellen bedient hat.
Wenn mehrere Linien ersetzt werden dann macht entweder die "Sammelbezeichnung" (S) EV und "Ziel" Sinn oder man zeigt alle Linien an, was mit der heutigen LED Technik in den Zielanzeigen der Busse kein Problem mehr ist.
Was in der Gleisinfrastruktur der VBK halt ein großes Prolem ist, dass es kaum "Zwischenwendescleifen" bzw Wendedreiecke gibt, die nicht für den Regelbetrieb gebraucht werden. Man vergleiche das Gleisnetz von Karlsruhe
https://www.gleisplanweb.eu/show.ph...ght=2775&Width=2670&Title=Stadtbahn Karlsruhe mal mit Freiburg (Breisgau)
https://www.gleisplanweb.eu/show.ph...ht=1221&Width=1401&Title=Straßenbahn Freiburg und München
https://www.gleisplanweb.eu/show.ph...&Width=2064&Title=Straßen- und U-Bahn München und zähle mal in Freiburg und München je Linie die "Zwischenwendeschleifen" und die Wendedreiecke in München.
In Karlsruhe gibt es: Tivoli, Kaiserplatz, Neureuter Straße, Hirtenweg, Jägerhaus, Rheinbergstraße und Auer Straße. Bei der S1/S11 der AVG gibt es noch Haus Bethlehem, Battstraße und die Häuserblockschleife am Albtalbahnhof. Das finde ich für die Größe des Liniennetz zu wenig.
Zu Mal Freiburg den großen Vorteil hat das auf den Linien 2 und 5 nur Zweirichtungsfahrzeuge eingesetzt werden können, da die Linie 5 nur an der Endhaltestelle Rieselfeld eine Wendeschleife hat, während am Europaplatz nur eine Stumpfendstelle besteht genau wie der Linie 2 die auch nur an der Endhaltestelle Zähringen bzw Brühl eine Wendeschleife hat während es an der Endhaltestelle Güntertal nur eine Stumpfendstelle gibt. Freiburg hat aber auch bis auf die zur Ausmusterung anstehenden Düwag Gt8N nur noch Zweirchtungsfahrzeuge beschafft und im Einsatz auch wenn die für die Linien 1,3 und 4 eigentlich nicht benötigt werden. Aber so kann man in Freiburg bei Bauarbeiten mit den Zweirichtungswagen an jedem Gleiswechsel die Linie enden lassen und von den Gleiswechseln gibt es Einige auf den Strecken.