Rastatter Tunnel: Testfahrten

Vermutung:
- Stadtbahnen aus dem Albtalbf fahren über "Gleis 3" und ggfs. "4" auf die Altstrecke Durmersheim
- Fernzüge ohne Halt in Rastatt fahren über "Gleis 1 und 2" in den Tunnel
- Regionalbahnen und -expresse fahren über Ettlingen
- Der Güterverkehr verteilt sich auf Ettlingen, Durmersheim und die schnellen leichten nachts auf den Tunnel
Dann gäbe es nicht viel zu überwerfen. Die einzige Frage wäre vermutlich, ob die beiden Gleise von 4214 der Güterbahnhofanbindung jeweils eingleisig im Zweirichtungsverkehr betrieben werden, dann muss gar nicht zwischen Alt- und Neustrecke gewechselt werden, sondern nur höhengleich "innerhalb" der jeweiligen Strecke. Oder man baut 4214-Nordwest zweigleisig aus, dann fallen paar Kleingärten.
Ob das noch reicht wenn die neue Güterzugstrecke aus Mannheim gebaut ist?
Mit dem Hintergrund wäre ein 3. Gleis ggf. mit Stadtbahn-Ausweichabschnitten in den nächsten 25 Jahren noch vorstellbar. Aber ein vollwertiges 4Gleis wirft wohl sehr viel Fragen und Kosten auf, da wird man die nächsten 25 Jahre wohl keine belastbare Planung sehen.
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Also das Land sieht persepktivisch (Zukunftsfahrplan) 4 Stadtbahnen pro Stunde zwischen Karlsruhe und Rastatt vor. Das nur mit Ausweichabschnitten... meh. Dann hätte man sich stadtbahn-seitig vom großen Verspätungsfaktor FV freigeboxt und bekommt dann die eigenen Einschränkungen wieder drauf?
 
Wenn der neue Tiefbahnhof in Stuttgart mit seinen paar Gleisen für das Fahrplankonzept ausreichend dimensioniert ist, dann werden auf dem Stück zwischen KA und Basheide auch vier Stadtbahnen pro Stunde auf ein drittes Gleis passen.

*Sarkasmus aus*: Ich befürchte in Zeiten knapper Kassen wird man sich das so hinrechnen, dass man kein Geld für ein viertes Gleis in die Hand nehmen muss.
 
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Also das Land sieht persepktivisch (Zukunftsfahrplan) 4 Stadtbahnen pro Stunde zwischen Karlsruhe und Rastatt vor. Das nur mit Ausweichabschnitten... meh. Dann hätte man sich stadtbahn-seitig vom großen Verspätungsfaktor FV freigeboxt und bekommt dann die eigenen Einschränkungen wieder drauf?
Wenn man für Appenweier Richtung Straßburg kein vollwertiges Überwerfungsbauwerk als notwendig erachtet kann ich mir hier für die nächsten Jahrzehnte auch nicht mehr als ein angeheftetes drittes Gleis vorstellen.
 
Also das Land sieht persepktivisch (Zukunftsfahrplan) 4 Stadtbahnen pro Stunde zwischen Karlsruhe und Rastatt vor. Das nur mit Ausweichabschnitten... meh. Dann hätte man sich stadtbahn-seitig vom großen Verspätungsfaktor FV freigeboxt und bekommt dann die eigenen Einschränkungen wieder drauf?
Solange die geplante Güterzugstrecke aus Mannheim nicht in Betrieb ist dürfte das auch noch halbwegs funktionieren. Allerdings muss man mit einem dritten Gleis auch das Thema Lärmschutz anfassen was dann die Vorbereitung für ein viertes Gleis auch nicht einfacher macht.
 
Rein platz- und kostenmäßig sehe ich kein wesentliches Problem für ein 4. Gleis. Nur beim m.W.n. denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude Forchheim wird's knifflig ... Es würde gehen, wenn man den "in die Mitte" nimmt, umrundet von einem Mittelbahnsteig. 1 und 2 brauchen dort keine Bahnsteige mehr, wenn man für die 2 die Straßen bissele anknabbert, passst ein 3. südlich des Bahnhofs, ein 4. dann nördlich. Würde man Reisende "einfach" in die Mitte bringen wollen, also höhengleich, müsste das 4. Gleis bis Forchheim wohl BOStrab haben, dann hätte die Stadtbahn beide 2 Gleise, Güterverkehr bis dort nur 1, aber GV findet ja eher nachts statt, wenn nebendran weniger FV ist. Oder halt Aufzüge spendieren, weil höhengleich mit EBO wird wohl knifflig ... Auf Denkmalschutz pfeifen un Bf platt machen, wäre natürlich auch eine Option, ändert aber nix an der Querungsfrage, denn ob Mittelbahnsteig zwischen 3 und 4 oder Seitenbahnsteige an 3 und 4: Für Nr. 3 muss man mindestens irgendwie zwischen Gleise, nur dass dann der obige BOStrab-Trick nicht mehr funktionieren würde, weil das Nr. 3 dann auch bräuchte ...
Mit BOStrab-Trick könnte man auch besser Oberreut bis an die Strecke verlängern mit Zusatzhalt der S4.
 
Rein platz- und kostenmäßig sehe ich kein wesentliches Problem für ein 4. Gleis. Nur beim m.W.n. denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude Forchheim wird's knifflig ... Es würde gehen, wenn man den "in die Mitte" nimmt, umrundet von einem Mittelbahnsteig. 1 und 2 brauchen dort keine Bahnsteige mehr, wenn man für die 2 die Straßen bissele anknabbert, passst ein 3. südlich des Bahnhofs, ein 4. dann nördlich. Würde man Reisende "einfach" in die Mitte bringen wollen, also höhengleich, müsste das 4. Gleis bis Forchheim wohl BOStrab haben, dann hätte die Stadtbahn beide 2 Gleise, Güterverkehr bis dort nur 1, aber GV findet ja eher nachts statt, wenn nebendran weniger FV ist. Oder halt Aufzüge spendieren, weil höhengleich mit EBO wird wohl knifflig ... Auf Denkmalschutz pfeifen un Bf platt machen, wäre natürlich auch eine Option, ändert aber nix an der Querungsfrage, denn ob Mittelbahnsteig zwischen 3 und 4 oder Seitenbahnsteige an 3 und 4: Für Nr. 3 muss man mindestens irgendwie zwischen Gleise, nur dass dann der obige BOStrab-Trick nicht mehr funktionieren würde, weil das Nr. 3 dann auch bräuchte ...
Mit BOStrab-Trick könnte man auch besser Oberreut bis an die Strecke verlängern mit Zusatzhalt der S4.
Das Brückenbauwerk in Forchheim müsste man wahrscheinlich komplett ersetzen da nur für ein 3.Gleis vorbereitet. Für Entflechtung/Querung Weiherfeld Straße kann man auch noch viel Geld versenken. Ja, geht vermutlich auch ohne, aber dann hilft ein durchgängiges 4. Gleis im Verhältnis zum Aufwand Forchheim auch nicht so viel.
 
Naja, zur Not würde es nur an der Brücke eben kurz dreigleisig. Bringt immer noch mehr Flexibilität als sich auf wenige Gleisinseln zu begrenzen.

Wobei ich eh noch nirgendwo im Zusammenhang mit dem 3. Gleis gehört habe, dass der Rest dann für Stadtbahn unbefahrbar werden soll. Um schneller als 160 fahren zu können auf 1 und 2 will man ja gerade Gleis 4.
 
Ich nehme an dass Gleis 1 und 2 (die beiden östlichen) dann mit Lärmschutzwänden umrahmt werden so dass auf diesen >160km/h gefahren werden kann, aber eben keine Stadtbahnen mehr.
 
Wenn man ohne Abriss mit einem 3. Gleis östlich/südlich am Bahnhof vorbei will, muss man die Gleise eh zurechtschieben, dann war's das eh mit der Brückenfrage und es ist egal, ob 3 oder 4. Auch nur ein 3. passt m.E. nur mit Abriss vorbei ...
 
Wenn man ohne Abriss mit einem 3. Gleis östlich/südlich am Bahnhof vorbei will, muss man die Gleise eh zurechtschieben, dann war's das eh mit der Brückenfrage und es ist egal, ob 3 oder 4. Auch nur ein 3. passt m.E. nur mit Abriss vorbei ...
Die Brücke ist bereits für ein 3. Gleis vorbereitet, d.h. die Widerlager dafür sind dafür vorgesehen. Für Gleis 3+ Bahnsteig reicht der Platz natürlich nicht zwischen Bahnhofsgebäude und Gleis 1/2
 
Denkmalschutz wäre bei einem begründeten Interesse Dank des Planungsbeschleunigungsgesetzes und einem überragenden öffentlichen Interesse erstmal nachrangig. Natürlich vorbehaltlich eine Variantenuntersuchung bestätigt die Notwendigkeit von 4 Gleisen.
 
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