Karlsruhe Hbf am Limit?

Ich denke, dass eine Elektrifizierung (zwar in ungewisser Zeit, aber) schon kommen möge. Auch, weil es aktuell mir völlig völlig unwirtschaftlich scheint, mit Dieselzügen über eine Strecke zu fahren, die einen großen Teil sowie an Anfang- und Endpunkten elektrifiziert ist, also sind alle Hoffnungen noch nicht verloren, vielleicht tut sich da ja was bei der nächsten Ausschreibung. Ist zufällig bekannt, wann die ist?
Zumindest läuft der Vertrag noch bis Ende 2031.
Bei DB InfraGO dauert es bekanntlich lange und kostet entsprechend viel Geld. Insofern sollte bis einer Inbetriebnahme 2031 die Finanzierung und damit schnell die Schaufeln in die Hand genommen werden.

In so einem Fall greift man heutzutage sehr sehr gerne lieber auf Akkuzüge zurück. 😉
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Wenn der Anschaffung und Betrieb günstiger ist als die Oberleitung & Co zu errichten, vermutlich ja. Zumindest könnte das heutige Netz 11 dann mit Akkus weiterhin in ein Vergabenetz betrieben werden. Die Tauberbahn bekommt vermutlich auch keine komplette Oberleitung und neue Dieselfahrzeuge anzuschaffen, ist momentan out.

Allerdings kann die Strecke auch für Güterzüge eine interessante Abkürzung sein, momentan findet auf der Hohenlohebahn allerdings so gut wie garkein Güterverkehr statt, zum Teil sicherlich auch der Elektrifizierungslücke geschuldet.
Vermute mal, das ist der Hauptgrund, weshalb die Strippe nicht gezogen wurde. Man befürchtet deutlich, steigenden (Güter)Züge, welche als laut, störend und nächtliche Schlaflosigkeit bekundet werden. Hat man an anderer Stelle ähnlich (auch bei Neubaustrecken, siehe NBS Mannheim-Karlsruhe). :rolleyes:
 
Schopfloch - Bad Wildbad über Freudenstadt, Rastatt, Karlsruhe, Pforzheim. Über die Hügel laufen war da schneller ;)


Was zu Folge hatte, gab es bspw. in Heilbronn ein Verkehrsunfall (damals am Neckaturm kam das häufig vor), fiel die komplette Fahrt bis Freudenstadt aus. Kann man als Reisenden von bspw. Forbach nach Freudenstadt nicht nachvollziehen.

Nur weil es früher mal gegeben hatte, heißt es lange nicht, dass es in die heutige Zeit passt - nicht nur auf die Stadtbahnen betroffen. Das Verkehrsauskommen (sowohl Personenverkehr als auch Güterverkehr) ist bei nahezu gleicher Infrastruktur deutlich gestiegen. Zuverlässige, lange Zugläufe sind da nicht mehr gegeben Man schaue sich nur die betriebsqualität der heutigen ICEs an, welche quer durchs land fahren und Verspätung mitschleppen.


Wenn die Oberleitung nur wäre, hätte man noch mehr anstellen können (Stadtbahn bis Schwäbisch Hall mit neuen Stationen, RE von Karlsruhe weiter nach Nürnberg und wirklich als RE geführt [wird sicherlich gut nachgefragt gewesen] - träumen darf man mal)
Aber hätte, hätte, Fahrradkette... ;)


Aber um halbwegs auf das Thema zurück zu kommen:

Die Durchbindung trägt dazu bei, dass der Karlsruher Hauptbahnhof zum Vollknoten ein Gleis mehr zur Verfügung steht und Rangierfahrten zum Gleis freimachen entfallen. Und somit ist eine kleine Entlastung da.
Wie gut das funktionieren wird, werden wir aber erst in den ersten Tagen sehen.
In Mannheim Hbf hat man die RN-S6 und -S9 ab 12/2025 durchgebunden.
An anderer Stelle haben wir die Durchbindung des RE60 aus Frankfurt/Darmstadt in Mannheim andiskutiert. Endstation wäre dann der "verwaiste" Hbf in Ludwigshafen. M.E. sind die Durchbindungen einen einfache Lösung, wenn es zeitlich möglich ist.

Mir machen drei BEMUs und ein Regiolis und eine S3 pro Stunde mehr Kummer im Hbf Karlsruhe.
Mit dem RN-S-Bahn-Linientausch kann man keine dieser Bahnen durchbinden.
 
In Mannheim Hbf hat man die RN-S6 und -S9 ab 12/2025 durchgebunden.
An anderer Stelle haben wir die Durchbindung des RE60 aus Frankfurt/Darmstadt in Mannheim andiskutiert. Endstation wäre dann der "verwaiste" Hbf in Ludwigshafen. M.E. sind die Durchbindungen einen einfache Lösung, wenn es zeitlich möglich ist.

Mir machen drei BEMUs und ein Regiolis und eine S3 pro Stunde mehr Kummer im Hbf Karlsruhe.
Mit dem RN-S-Bahn-Linientausch kann man keine dieser Bahnen durchbinden.
Der Unterschied zwischen den RE 60 nach Ludwigshafen und der Verknüpfung S6/S9 hat ein entscheidenden Unterschied. Der Verkehrsvertrag vom RE 60 (Main-Neckar-Ried) hat keine Pfälzer Beteiligung, während bei der S6/S9 es in einem Verkehrsvertrag (S-Bahn Rhein-Neckar Los 2) betrieben wird. Zudem werden beide endenden Linien (S6 stündlich aus Mainz und S9 stündlich aus Karlsruhe/Graben-Neudorf) miteinander verknüpft.
Die Fahrten der anderen Stunde gehen auch über Mannheim hinaus, die S5 von Mainz nach Bensheim (wie ein U) und die S9 von Karlsruhe nach Groß-Rohrheim.
Ähnlich wie bei der RE 45 (aus Heilbronn) und RB 44 (aus Achern) in Karlsruhe ab Dezember.
 
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