Eigene Ideen S-Bahn, Stadtbahn und Straßenbahn.

Um zum Hbf zu kommen existiert ja zum Glück ein Verbindungsgleis, allerdings müsste man eine Weiche einbauen, bisher lässt sich das nicht ohne Sägefahrt befahren.

Allerdings ist glaube ich das viel größere Problem die Anbindung an das Straßen-/S-Bahn-Netz. Die Haltestelle Weinweg ist schon ein ganzes Stück entfernt. Und auch wenn man stattdessen die Personen-Gleise benutzt (auf denen aber kaum Platz im Fahrplan für einen Haltepunkt sein dürfte ohne Viergleisigen Ausbau), dann liegt der Hp zwischen Tullastraße und Weinweg, mit langen Fußwegen.

In direkter Umgebung sind zwar das ein oder andere Ziel, aber nicht genug um die (leider) hohen Kosten dafür in den Augen aktueller Politik zu rechtfertigen. Man müsste also auf die Verknüpfungswirkung setzen, die durch diesen Halt deutlich schnellere Verbindungen zwischen Mannheim und den östlichen Karlsruher Stadtteilen bieten würde. Aber ob das ein Umstieg dort so attraktiv wäre ohne aufwändige Verlegung der Straßenbahnhaltestellen?
 
Für einen solchen Halt "KA Ost" fände ich ja einen Halt am bestehenden PV-Gleis sinnvoller.
Wäre natürlich auch eine Option. Man hat an der Stelle leider auch eine längere Laufstrecke bis zum Weinweg, dazu die Fahrplaneinschränkungen, die Carlsruher schon angesprochen hat. Es müsste dann wohl eine lange Rampe hin, so wie der Brünner Steg am Stuttgarter Nordbahnhof. Mit dem ÖPNV wäre die Lage an beiden Stellen also nicht optimal verknüpft.

Dort soll ja auch ein neues Quartier entstehen. Über eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof beschwert sich bestimmt keiner.

Ausgelöst hat meine Idee vor allem der Gedanke an die Kreuzungsfreiheit beim Wechsel auf die Südseite des Hauptbahnhofs. So könnte man bestehende Infrastruktur nutzen, statt irgendwann größere Überwerfungsbauwerke zu bauen. Gekreuzt wird heute ja hauptsächlich vom Fernverkehr, und der fährt künftig gerade durch in den Rastatter Tunnel. Trotzdem könnte eine Verlängerung der S9 nach Rastatt oder des RE4 irgendwann mal nützlich sein. Oder eben eine ganz neue Verbindung zwischen Rastatt und Mannheim/Germersheim. An TramTrain hatte ich dabei gar nicht gedacht, aber die S31/S32 liegt natürlich auch zukünftig direkt um die Ecke.
 
Eine durchgehende Regio-Linie fände ich grundsätzlich gut. Rastatt-Hagsfeld würde durch diese Streckenführung kreuzungsfrei gehen. Für das besonders schnelle durchqueren der Stadt von Ost nach West wäre eine Linie Durlach-Mühlburg toll.
Aktuell fährt ja leider kein Regio durch den Hbf durch, alles endet dort.

Sinnvoll wäre meiner Meinung nach auch eine Verlängerung von RE2 und RE7 nach Durlach. Vermutlich mangelt es dort an Abstellmöglichkeiten, aber zumindest einzelne Durchbindungen sollten über Gleis 9 machbar sein.
 
Sinnvoll wäre meiner Meinung nach auch eine Verlängerung von RE2 und RE7 nach Durlach. Vermutlich mangelt es dort an Abstellmöglichkeiten, aber zumindest einzelne Durchbindungen sollten über Gleis 9 machbar sein.
Naja ab Dezember fährt ja die RB45 dann Achern - Rastatt - Malsch - Hbf - Durlach - Bretten - Heilbronn, sodass die Süddurchbindung nach Durlach besteht.
 
Stimmt, zumindest auf dieser Relation kann man dann durchfahren. Von Offenburg aus muss man aber leider weiterhin umsteigen und von Mühlburg aus ebenfalls.
Es wäre sinnvoll, die RB 45 nach Offenburg z verlängern. Offenburg ist ein bedeutender Bahnknoten und kein kleines Städtchen. Da gibt es viele Pendler, für die die Verbindung nach Norden sehr bescheiden ist. Wenn wenigstens die S-Bahn von Ottenhöfen weiter nach Offenburg fahren würde, statt in Achern zu verenden.
Mühlburg? Da fehlt ein Halt beim Entenfang. Der Bahnhof Mühlburg liegt eher suboptimal.
 
Man wird immer irgendwo Umstiege haben, man kann nicht von jeder Richtung in jede Richtung eine Direktverbindung bieten und ellenlange Linienläufe sollte man auch möglichst vermeiden
Das ist insofern eine seltsame Anmerkung, weil es selbstverständlich nicht das Ziel ist, alle Umstiege zu vermeiden. Direktverbindungen dort anzubieten, wo sie stark nachgefragt sind, ist doch aber sinnvoll. Und alle RB, RE stur im Karlsruher Hbf enden zu lassen, ist ja wohl nicht sinnvoll.
 
Es wäre sinnvoll, die RB 45 nach Offenburg z verlängern. Offenburg ist ein bedeutender Bahnknoten und kein kleines Städtchen. Da gibt es viele Pendler, für die die Verbindung nach Norden sehr bescheiden ist. Wenn wenigstens die S-Bahn von Ottenhöfen weiter nach Offenburg fahren würde, statt in Achern zu verenden.
Mühlburg? Da fehlt ein Halt beim Entenfang. Der Bahnhof Mühlburg liegt eher suboptimal.
Langfristig ist es geplant den RE2 von Konstanz komment in Offenburg enden zu lassen. Und dafür soll der RE5 von Offenburg über Karlsruhe, Stuttgart nach Ulm fahren.
Für den neuen RE2 sollen dann die Talent 2 welche aktuell im Stuttgarter Raum fahren zum Einsatz kommen.
 
Das ist insofern eine seltsame Anmerkung, weil es selbstverständlich nicht das Ziel ist, alle Umstiege zu vermeiden. Direktverbindungen dort anzubieten, wo sie stark nachgefragt sind, ist doch aber sinnvoll. Und alle RB, RE stur im Karlsruher Hbf enden zu lassen, ist ja wohl nicht sinnvoll.
Entscheidend ist aber, dass die Gefäßgröße der Fahrzeuge der Linie und die Betriebshöfe und Personaleinsatzstellen dann auch zu den Durchbindungen passen.
Karlsruhe Hbf ist halt der drittwichtigste Fernverkehrsknoten in Baden-Württemberg.
Natürlich könnte man den RE 2 und den RE 7 aus Richtung Offenburg nach Durlach verlängern. Nur verursacht das mehr Probleme wie es löst. Wenn man in Gleis 9 in Durlach wenden will muss man zwigend im Gegengleis von Karlsruhe Hbf nach Durlach fahren. In Durlach gibt es keine Personaleinsatzstelle von DB Regio, im Gegensatz zu Karlsruhe Hbf und es gibt in Karlsruhe Durlach keine Abstellgleise und keine Möglichkeit das WC zu entsorgen und Frischwasser zu füllen. Also nicht wirklich sinnvoll.

Man könnte den RE 2 aus Konstanz auf den RE 4 Richtung Mainz durchbinden, dann bräuchte man allerdings noch mehr Loks und Doppelstockwagen, mit Triebwagen ist die Fahrradkapazität auf der Schwarzwaldbahn nicht sinnvoll darstellbar.
Zudem ist die Nachfrage zwischen Konstanz und Karlsruhe Hbf eh schon sehr unterschiedlich, gerade zwischen Immendingen und Offenburg ist die Nachfrage oft stark schwankend, von sehr gering, bis nahe an der Kapazitätsgrenze, das Ganze schwankt auch noch je nach Jahreszeit.

Dazu kommt, dass der RE 4 in Rheinland-Pfalz zum Nahverkehrsnetz mit der Bahnsteigzielhöhe von 76cm gehört, während der RE 2 zum Nahverkehrsnetz mit der Bahnsteigzielhöhe von 55 cm gehört. Das Nahverkehrsnetz des Süwex kann man nicht sinnvoll auf 55cm umstellen, da die S-Bahn Rhein-Neckar auf 76cm zementiert ist, das Rhein-Main-Gebiet ebenso.

Das Netz rund um Offenburg kann man nicht sinnvoll auf 76cm umstellen, weil sowohl Frankreich, wie auch die Schweiz auf 55cm Zielbahnsteighöhe setzen.
 
Langfristig ist es geplant den RE2 von Konstanz komment in Offenburg enden zu lassen. Und dafür soll der RE5 von Offenburg über Karlsruhe, Stuttgart nach Ulm fahren.
Es gibt ein Zielkonzept, dass diese Ändeurng vorsieht, das hängt aber von allerlei Faktoren ab ob das umgesetzt wird, unter anderem davon, wann S21 in Betrieb geht und wie sich die Trassenpreise im Nahverkehr wieter entwickeln und wie sich die Regionalisierungsmittel in den nächsten Jahren entwickeln.

Es gibt auch andere Konzepte, die andere Lösungen vorsehen. In den nächsten 4-5 Jahren wird sich am aktuellen Zustand erst mal nichts Grundlegendes ändern.
Für den neuen RE2 sollen dann die Talent 2 welche aktuell im Stuttgarter Raum fahren zum Einsatz kommen.
Das Gerücht gab es mal von verschiedenen Seiten, wird aber nicht umgesetzt werden. Die Talent 2/3 haben für die Schwarzwaldbahn viel zu wenig Fahrradkapazität und zu wenig verbleibende Sitzplätze.
Je nach Finanzlage des Landes Baden-Württemberg sind für die Schwarzwaldbahn entweder Coradia Max oder die Desiro HC com aktuellen RE 7 (Karlsruhe-) Offenburg - Basel vorgesehen. Man braucht für die Schwarzwaldbahn spätestens ab Ende 2028 mit ETCS Level 2 ausgerüstete Züge, da dann der Knoten Offenburg auf ETCS Level 2 umgestellt werden soll.
 
Es gibt ein Zielkonzept, dass diese Ändeurng vorsieht, das hängt aber von allerlei Faktoren ab ob das umgesetzt wird, unter anderem davon, wann S21 in Betrieb geht und wie sich die Trassenpreise im Nahverkehr wieter entwickeln und wie sich die Regionalisierungsmittel in den nächsten Jahren entwickeln.
Mehr Trassen Kilometer wie jetzt kommen da im Vergleich zu jetzt auch nicht dazu.
Aber ja das mit den Trassenpreisen kann noch zu einigen Einsparungen kommen.
Es gibt auch andere Konzepte, die andere Lösungen vorsehen. In den nächsten 4-5 Jahren wird sich am aktuellen Zustand erst mal nichts Grundlegendes ändern.
Erstmal werden die Talente noch in Stuttgart benötigt und können nicht auf die Schwarzwaldbahn wechseln.
Das Gerücht gab es mal von verschiedenen Seiten, wird aber nicht umgesetzt werden. Die Talent 2/3 haben für die Schwarzwaldbahn viel zu wenig Fahrradkapazität und zu wenig verbleibende Sitzplätze.
Je nach Finanzlage des Landes Baden-Württemberg sind für die Schwarzwaldbahn entweder Coradia Max oder die Desiro HC com aktuellen RE 7 (Karlsruhe-) Offenburg - Basel vorgesehen. Man braucht für die Schwarzwaldbahn spätestens ab Ende 2028 mit ETCS Level 2 ausgerüstete Züge, da dann der Knoten Offenburg auf ETCS Level 2 umgestellt werden soll.
Die Bahnsteige auf der Schwarzwaldbahn sind alle relativ lang. So das ohne Probleme in Doppeltraktion oder Dreifachtraktion gefahren werden kann.
Somit sind genügend Plätze für Fahrräder und Fahrgäste vorhanden. Ein Vorteil von einstöckigen Fahrzeuge ist auch das es oberhalb der Sitze Gepäckregale gibt. Wo auch wirklich Gepäck rein passt und nicht auf Sitzen wie im Dosto gelagert werden.

Auch bekommen die Talent 2 aktuell ETCS Somit spricht nichts gegen einen Einsatz auf der Schwarzwaldbahn. Und mit 55cm Einstiegshöhe ist auch optimal für die Schwarzwaldbahn.
 
Sinnvoll wäre meiner Meinung nach auch eine Verlängerung von RE2 und RE7 nach Durlach. Vermutlich mangelt es dort an Abstellmöglichkeiten, aber zumindest einzelne Durchbindungen sollten über Gleis 9 machbar sein
Wenn sich nicht massiv etwas am Bahnhof Durlach verändert wird es niemals Durchbindungen vom Hauptbahnhof nach Durlach geben, dazu fehlen schlichtweg die Weichen.

Hätte man den Bahnhof damals nicht so verstümmelt, würde es heute wunderbare relationen geben, auch um den Hbf zu entlasten, dort fehlen im heutigen regelbetrieb auch bei kleinen verspätungen schon die gleise.
 
Das Gerücht gab es mal von verschiedenen Seiten, wird aber nicht umgesetzt werden. Die Talent 2/3 haben für die Schwarzwaldbahn viel zu wenig Fahrradkapazität und zu wenig verbleibende Sitzplätze.
Je nach Finanzlage des Landes Baden-Württemberg sind für die Schwarzwaldbahn entweder Coradia Max oder die Desiro HC com aktuellen RE 7 (Karlsruhe-) Offenburg - Basel vorgesehen. Man braucht für die Schwarzwaldbahn spätestens ab Ende 2028 mit ETCS Level 2 ausgerüstete Züge, da dann der Knoten Offenburg auf ETCS Level 2 umgestellt werden soll.
Offenburg mag ETCS bekommen, zwingend benötigen wird man es aber nicht. Ansonsten würde unter fast allen EVUs große Panik ausbrechen, wenn ich nur an die ganzen Baseline 2 Vectrons denke. Von der Ausbildung fürs Personal ganz zu schweigen, in mancher Dienstleisterbude ist ja selbst LZB ein Fremdwort...
Es wurden auch schon zusätzliche Signalbrücken in Offenburg aufgestellt und nördlich davon werden gerade alle Signale eins zu eins ersetzt.
 
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