Mal schauen, ob sich dieser eingestaubte Thread wiederbeleben lässt.
Nachdem ich
hier bereits einen Stadtbahnausbau Richtung Pfalz vorgeschlagen habe, folgen hier noch ein paar weitere Ideen für die anderen Strecken.
Wie man an den Strecken Richtung Söllingen, Spöck, Mörsch, Wörth oder Hochstetten sieht, gibt es auch in etwas weiterer Entfernung zum Stadtzentrum eine teils sehr hohe Nachfrage, wenn es ein attraktives Angebot gibt.
Dieses Erfolgsrezept sollte man auch auf weitere Strecken ausdehnen.
Rheintal-/Murgtalbahn:
Infrastrukturell:
- Achtgleisiger Ausbau Karlsruhe Rastatt, die im Vergleich zum aktuell sechsgleisigen Ausbau zusätzlichen 2 Gleise sollen für den Regional- und Güterverkehr sein.
- Innenstadtstrecke Baden-Baden
- Zweigleisiger Ausbau Rastatt-Forbach
- Überwerfungsbauwerk zur Einfädelung der Strecke nach Mörsch zum Albtalbahnhof
Betriebskonzept:
- S7 im 20-Minuten-Takt (nachfolgend T20 genannt) bis Baden-Baden-Zentrum, in der HVZ auf ganzer Strecke im T10.
- S8 im T20 bis Forbach, allerdings nicht mehr über Durmersheim, sondern über Malsch. In der HVZ ist ein T10 bis mindestens Rastatt möglich.
- RE im T30 Karlsruhe-Offenburg (ohne Halt in Renchen)
- RB im T30 Karlsruhe-Offenburg (alle Halte Offenburg-Baden-Baden, weiter bis Karlsruhe nur Halt in Rastatt)
- T20 RE/RB Karlsruhe-Freudenstadt. Bis Forbach Halt nur in Rastatt, Gaggenau und Gernsbach, danach 2x/h RB mit allen Halten bis Freudenstadt und 1x/h RE nur mit Halt in Baiersbronn
Residenzbahn:
- Schnellfahrstrecke Karlsruhe-Pforzheim entlang Südtangente, A5 und A8, weiter als Ausbaustrecke nach Vaihingen.
- ICE/TGV via Pforzheim statt Bruchsal
- RE1 im T15 (in langfristigen Konzepten der NVBW/Verkehrsministerium so vorgesehen in bis zu Vierfachtraktionen Coradia Max)
- S5 im T10 bis Söllingen
- S5 Eilzug im T20 bis Pforzheim, Durchbindung auf S6
Kraichgaubahn:
- Zweigleisiger Ausbau
- RE nach Heilbronn im T30
- S4 im T30, Verdichtung bis Bretten in HVZ auf T10
Rheintalbahn/Rheinbahn:
- Neue Schnellfahrstrecke als Abzweig von Mannheim-Stuttgart nach Karlsruhe parallel zur geplanten Güter-Neubaustrecke mit Verbindungsstrecke nach Bruchsal (Relation Karlsruhe-Bruchsal)
- Führung der S31/S32 in die Innenstadt
- S31/S32 jeweils im T20, allerdings ohne Flügelzugkonzept -> gemeinsamer T10 bis Ubstadt Ort
- Auf beiden Strecken nach Mannheim jeweils ein T30 der S-Bahn und ein T30 eines RE, im Mannheimer Vorortverkehr Verdichtung der S-Bahn zum T15 bis Schwetzingen und Wiesloch-Walldorf
Durch all diese Maßnahmen wird das Umland in alle Himmelsrichtungen in einem attraktiven, zeitgemäßen Takt angebunden.
Niemand soll mehr sagen können, er müsse mit dem Auto ins Karlsruher Zentrum fahren, da der ÖPNV zu schlecht sei.
Natürlich kann bei den dann im dichteren Takt und auf eigener Strecke fahrenden Stadtbahnlinien auch noch der ein oder andere zusätzliche Halt errichtet werden, um die zusätzlichen Neubaugebiete der vergangenen und teils auch nächsten Jahre besser anzubinden.
Kandidaten für neue Halte wären beispielsweise Bietigheim-Süd, Weingarten-Süd oder Untergrombach Baggersee.
Was sagt ihr zu diesen Ideen? Haltet ihr die für dringend nötig, übertrieben, oder sehr ihr noch weitere Potentiale?