AVG Das vsl letzte Jahr der S8 bis Bondorf/Freudenstadt und der S7 bis Achern hat begonnen

Das bedeutet einen Stundentakt für kleine Halte südlich von Baden-Baden. . Zuwenig für eine Ballungsraum.
Wie sieht es eigentlich mit Reserven aus für den Fall, dass eine Linie Probleme hat? Kann dann eine andere Linie mit anderen Fahrzeugen aushelfen?
Mit Tunnel Eröffnung in Rastatt soll auch der RE7 stündlich fahren.
Dadurch erhält Bühl ein 30 Minuten Takt durch die RE Linien + RB Linie Karlsruhe Achern.
Und die restlichen Bahnhöfe südlich von Achern haben dann auch ein 30 Minuten Takt.
Nur Sinzheim behält seinen Stundentakt. Hat aber zusätzlich noch mehrere Buslinien von und nach Baden Baden.
 
Das bedeutet einen Stundentakt für kleine Halte südlich von Baden-Baden. . Zuwenig für eine Ballungsraum.
Wie sieht es eigentlich mit Reserven aus für den Fall, dass eine Linie Probleme hat? Kann dann eine andere Linie mit anderen Fahrzeugen aushelfen?
Wieso ist ein Stundentakt zu wenig für die 3 Halte? Zumal die beiden Halte Sinzheim Nord und Sinzheim über die Buslinie 207 Mo-Sa Tagsüber stündlich an Baden-Baden angebunden sind.

Den RE/RB 45 könnte man theoretisch auch mit einem 425 mit Trittkästen, eine Talent 2 oder eine FLIRT fahren, aber das ist im Verkehrsvertrag nicht vorgesehen und kostet entsprechend Pönale.
 
Wieso ist ein Stundentakt zu wenig für die 3 Halte?
Weil sich Fahrgäste des öfteren an bestimmten Terminen orientieren., z.B. Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Termin bei Behörden usw.
So 10-20 Minuten Puffer ist akzeptable, aber 50 Minuten früher ankommen, weil nur jede Stunde was fährt? Da kommen pro Woche schnell mehrere Stunden verlorene Zeit zusammen.
Zumal die beiden Halte Sinzheim Nord und Sinzheim über die Buslinie 207 Mo-Sa Tagsüber stündlich an Baden-Baden angebunden sind.
Zusätzliches Umsteigen erforderlich. Das ist keine Alternative.
 
RB45 fährt Heilbronn - Eppingen - Bretten - Karlsruhe - Malsch - Rastatt - Baden-Baden - Bühl - Achern (- Kehl), stündlich Heilbronn - Achern, im Abschnitt Heilbronn - Karlsruhe analog RE45 im Status Quo, bildet im Abschnitt Karlsruhe - Malsch - Rastatt zusammen mit RB41 nen 30er-Takt. Sa+So jeweils zwei Fahrtenpaare ab/bis Kehl (Vormittag + Nachmittag).
Die AVG hatte seinerzeit die Durchbindung der S4 (Eilzug) von Heilbronn nach Achern aufgegeben, um keine betrieblichen Störungen von der einen in die andere Strecke zu übertragen.
Jetzt kommt also wieder die Rolle rückwärts. Für die Pünktlichkeit auf der Kraichgaubahn wird das nicht gut sein.
 
Zumal die RB45 in KA nur 1 bzw. 2 min Aufenthalt im Fahrplan haben wird... d.h. die sowieso schon instabilen Strecken Rheintal und Kraichgau ziehen dann gegenseitig Blutspuren durch den Tag. Aber immerhin sind in Achern > 50 min Wendezeit. Das reduziert die Gefahr vorzeitiger Wenden in Baden-Baden :ROFLMAO:
 
Die AVG hatte seinerzeit die Durchbindung der S4 (Eilzug) von Heilbronn nach Achern aufgegeben, um keine betrieblichen Störungen von der einen in die andere Strecke zu übertragen.
Jetzt kommt also wieder die Rolle rückwärts. Für die Pünktlichkeit auf der Kraichgaubahn wird das nicht gut sein.
Ja genau. Wieso macht man das jetzt mit der RB, was vorher mit der Stadtbahn schon nicht geklappt hat?
Die RB als Heilsbringer für alle Probleme und die ach so schnelle Beschleunigung?
 
Eventuell ist das Wissen bei denen die das gemacht haben (also DB Regio) so nicht vorhanden gewesen als man das Angebot abgegeben hatte...
 
2 min Aufenthalt in Karlsruhe? Das ist ja lächerlich und reicht nicht mal, wenn der Zug pünktlich ankommt. Ich genieße es eigentlich, dass der RE45 immer schon lange vor Abfahrt im Bahnhof steht.
 
Die AVG hatte seinerzeit die Durchbindung der S4 (Eilzug) von Heilbronn nach Achern aufgegeben, um keine betrieblichen Störungen von der einen in die andere Strecke zu übertragen.
Jetzt kommt also wieder die Rolle rückwärts. Für die Pünktlichkeit auf der Kraichgaubahn wird das nicht gut sein.
Die goldene Regel beim Kreuzen in Bauerbach - egal wieviel Verspätung du mit der S4 hast, der RE hat mehr 🫣
 
Fahrpläne werden nicht vom EVU gemacht, sondern vom Besteller.
Lustig, das hat uns 2015 der Prof in der Vorlesung auch so erzählt... Das Praxissemester ein halbes Jahr später beim EVU war dann auch eine nette Erfahrung, diese beiden haben sich aber nicht unbedingt gedeckt.

Aber alte Zeiten beiseite, die Umlaufverknüpfung zwischen den Fahrten obliegt tatsächlich dem EVU. Ausgeschrieben waren die Linien getrennt, aber es war den Bietern wohl nicht verboten die per Durchbindung zusammenzuführen, sonst wäre es ja kein valides Angebot gewesen.
 
Lustig, das hat uns 2015 der Prof in der Vorlesung auch so erzählt... Das Praxissemester ein halbes Jahr später beim EVU war dann auch eine nette Erfahrung, diese beiden haben sich aber nicht unbedingt gedeckt.

Aber alte Zeiten beiseite, die Umlaufverknüpfung zwischen den Fahrten obliegt tatsächlich dem EVU. Ausgeschrieben waren die Linien getrennt, aber es war den Bietern wohl nicht verboten die per Durchbindung zusammenzuführen, sonst wäre es ja kein valides Angebot gewesen.
Umlaufverknüpfungen kann der Besteller durchaus vorgeben. Und wenn da es künftig keine zwei Linien mehr sein werden, sondern eine klingt das doch sehr nach einer Vorgabe des Bestellers. Was im übrigen auch nach der Ausschreibung geschehen kann und regelmässig auch geschieht.

Wäre es eine Eigeninitiative des EVU zur Umlaufoptimierung gäbe es zumindest einen Wechsel der Liniennummer.
 
Wäre es eine Eigeninitiative des EVU zur Umlaufoptimierung gäbe es zumindest einen Wechsel der Liniennummer.
Wieso sollte man darauf schließen können? Die Liniennummer ist doch primär erstmal Sache der Fahrgastinformation. Seit Juni 2025 fahren auch alle Durchbinder Eppingen <> Mosbach als S41 unter einer Zugnummer auf ganzem Laufweg, obwohl diese Fahrt sogar in zwei verschiedenen Verkehrsverträgen abgerechnet wird mit Wechsel des Vertrags in Heilbronn Hbf.

Gibt ja die Ebenen Abrechnung, Betrieb, Fahrgastinfo.
Man muss die nur stark genug trennen und sich nicht gegenseitig beeinflussen lassen...
 
Wieso sollte man darauf schließen können? Die Liniennummer ist doch primär erstmal Sache der Fahrgastinformation.
Weil die Liniennummern vom Besteller vorgegeben werden und nicht vom EVU in Eigeninitiative nach belieben ausgesucht werden.

Seit Juni 2025 fahren auch alle Durchbinder Eppingen <> Mosbach als S41 unter einer Zugnummer auf ganzem Laufweg, obwohl diese Fahrt sogar in zwei verschiedenen Verkehrsverträgen abgerechnet wird mit Wechsel des Vertrags in Heilbronn Hbf.
Und wo ist jetzt der Widerspruch zu meiner Aussage. Besteller ist in beiden Fällen der selbe. Auch wenn es "formell" zwei verschiedene Verträge sind.

Gibt ja die Ebenen Abrechnung, Betrieb, Fahrgastinfo.
Man muss die nur stark genug trennen und sich nicht gegenseitig beeinflussen lassen...
Und dennoch ist die Fahrgastinfo zum in Teilen vom Besteller vorgegeben. Da legt das Land Baden-Württemberg sehr großen Wert darauf.
 
Seit Juni 2025 fahren auch alle Durchbinder Eppingen <> Mosbach als S41 unter einer Zugnummer auf ganzem Laufweg, obwohl diese Fahrt sogar in zwei verschiedenen Verkehrsverträgen abgerechnet wird mit Wechsel des Vertrags in Heilbronn Hbf.
Die Zugnummer war tatsächlich davor schon eine einheitliche, es gab ja zuvor schon Durchbindungen der S41 bis Schwaigern West, damals noch weniger Fahrten und mit Linienwechsel von/zur S4, statt durchgängig als eine Linie. Die Zugnummer war trotzdem die gleiche, selbiges auch bei anderen Durchbindungen bspw morgens von der S7 oder der S5 auf die S4, oder von der S4 auf die S42
 
Weil die Liniennummern vom Besteller vorgegeben werden und nicht vom EVU in Eigeninitiative nach belieben ausgesucht werden.
Solange der Besteller zustimmt darf die Initiative von beiden kommen. Es ist in der Praxis schon eher ein Dialog und kein Diktat wie du es dir vielleicht aus der Theorie ausmalst.
Das gilt sowohl für die Liniennummern als auch für den Fahrplan.
 
Solange der Besteller zustimmt darf die Initiative von beiden kommen. Es ist in der Praxis schon eher ein Dialog und kein Diktat wie du es dir vielleicht aus der Theorie ausmalst.
Das gilt sowohl für die Liniennummern als auch für den Fahrplan.
Wie bereits geschrieben, meine Erfahrung mit dem Land Baden-Württemberg ist eine andere. Das mag vielleicht bei anderen Bestellern anders aussehen, um die geht es hier aber nicht.

Und wenn das Land aus der Erfahrung mit der S4 eine Durchbindung hätte vermeiden wollen, wäre es ein leichtes gewesen dies in der Ausschreibung auch so vorzugeben. Von daher klingt dies nach wie vor so, als sei die Durchbindung vom Land auch entsprechend gewünscht um möglichst Kostengünstig zu produzieren.
 
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