VBK Baustellen und Umleitungen (Allgemein) im VBK-Netz

Die BOStrab-Regelung ist erstmal nur eine "Soll"-Vorschrift, sodass die Frage wäre, wie streng die tatsächlich ausgelegt wird. (Wobei ich auch meine, dass es Gegenden gibt, wo man diese Regel so eng interpretiert, dass man lieber planmäßig eine Mini-Stufe nach oben hinnimmt, als dass stattdessen im Verschleißgrenzwert der Wagenboden auch nur einen Millimeter zu tief liegen würde…)

Momentan ist das größere Hindernis aber rein technisch – mit den Bestandsfahrzeugen kann man die Schiebetritte nicht an 55 cm-Bahnsteigen nutzen, und ohne nutzbare Schiebetritte wird man garantiert nichts planmäßig probieren wollen. Der VDV-TramTrain soll ja stattdessen variabel weit ausfahrende Schiebetritte haben, damit ginge es dann zumindest rein technisch – ob man dann für Umleitungen tatsächlich eine Ausnahme zulässt, bleibt zu sehen…

Nur das "Soll"-Vorschriften in Deutschland, egal ob TAB oder EBA, so gut wie immer als zwingend angesehen und daher angewendet werden müssen. Eine Genehmigung muss dann oftmals sehr plausible technische Gründe haben. Wirtschaftliche zählen z.B. nicht mehr.
 
Die Frage die sich aber stellt wie geht man zukünftig damit um, dass es keine 6-Achser mehr gibt? 8-Achser-DT wird man vermutlich außer auf der S2 auch nicht fahren... :unsure:
Bin da in Zukunft auch Mal gespannt wie das Konzept für die 1 ist, wenn die GT6N ausgemustert werden.
Für den seltenen Umleitungsfall der 1 runter zum Bahnhof, jetzt wo dort Aufzug usw hinkommen, wäre es ja wirklich verschreckt, wenn man keine Ausnahme machen könnte, dass gerade die 1 dann unten nicht mehr halten dürfte.
 
Nur das "Soll"-Vorschriften in Deutschland, egal ob TAB oder EBA, so gut wie immer als zwingend angesehen und daher angewendet werden müssen. Eine Genehmigung muss dann oftmals sehr plausible technische Gründe haben. Wirtschaftliche zählen z.B. nicht mehr.
Wobei man ja durchaus argumentieren kann, dass dort planmäßig gar keine Doppeltraktionen Niederflurfahrzeuge halten sollen, sondern nur in Ausnahmefällen.
 
Das täuscht, wenn man mal in den Plan schaut ...
Ausgehend von der neuen ebenerdigen Querung, deren Lage auf die Verhältnisse in der Untermühlsiedlung angepasst ist, braucht's erst mal eine Rampe auf 55 cm hoch (9+x), dann den 2 Bahnen langen 55er (72 m), Rampe 55/34 (3,5 m), dann den 1 Bahn langen 34er (36 m), dann ist es weniger als 1 Bahn weit bis zum BÜ des Betriebsweges.
Für 2 Bahnen langen 34er hätte man also entweder den BÜ oder die neue Querung in die Siedlung verschieben müssen. Wäre wohl beides nicht so prickelnd gewesen ...?
 
Das täuscht, wenn man mal in den Plan schaut ...
Ausgehend von der neuen ebenerdigen Querung, deren Lage auf die Verhältnisse in der Untermühlsiedlung angepasst ist, braucht's erst mal eine Rampe auf 55 cm hoch (9+x), dann den 2 Bahnen langen 55er (72 m), Rampe 55/34 (3,5 m), dann den 1 Bahn langen 34er (36 m), dann ist es weniger als 1 Bahn weit bis zum BÜ des Betriebsweges.
Für 2 Bahnen langen 34er hätte man also entweder den BÜ oder die neue Querung in die Siedlung verschieben müssen. Wäre wohl beides nicht so prickelnd gewesen ...?
Das Verschieben der Querung ist vermutlich durch einige Zwangspunkte nicht so trivial: Falls man Richtung Durlacher Allee verschieben würde, so kommt relativ bald die Rampe. Auf der Straße ist der Überweg baulich auch bereits angelegt. Und auf der Siedlungsseite der Straße geht relativ bald der Platz aus, weil dort die Untermühlstraße direkt an die Lärmschutzwand schwenkt.

Ich habe mal Satellit und Plan überlagert, so sieht man deutlich besser die Restriktionen:

Überlab.jpg
Quelle: Google Maps / Ausschreibungsunterlagen
 
Naja, man könnte es ja auch einfach so bauen, dass jeweils nur das erste Fahrzeug am 55‑cm-Bahnsteig hält. Also wie im Tunnel, aber mit den ersten 4 statt 2 Türen ebenerdig …
 
Das Verschieben der Querung ist vermutlich durch einige Zwangspunkte nicht so trivial: Falls man Richtung Durlacher Allee verschieben würde, so kommt relativ bald die Rampe. Auf der Straße ist der Überweg baulich auch bereits angelegt.
Überlab.jpg
Was man, finde ich machen könnte, wäre, den Überweg zu verschieben, dass er ebenbündig (rot) oder weiter versetzt ist (blau/gelb). (Um potentielle Gleisläufer zu verhindern, würde ich vielleicht auch über einen Zaun nachdenken.)
Dann könnte man den Bahnsteig stadtauswärts eigentlich bis zum Bü verlängern. Aussteigen sollte man bei einer Doppeltraktion können, einsteigen werden dort, denke ich, nicht so viele Menschen, sodass man stadteinwärts nur den ersten Wagen freigeben könnte.
So ist ein dauerhafter Einstieg auf 55cm für die Stadtbahnen und ein Ausstieg auf 34cm bei Umleitungen am Sinnvollsten umsetzbar.
 
Anhang anzeigen 1313
Was man, finde ich machen könnte, wäre, den Überweg zu verschieben, dass er ebenbündig (rot) oder weiter versetzt ist (blau/gelb). (Um potentielle Gleisläufer zu verhindern, würde ich vielleicht auch über einen Zaun nachdenken.)
Ehrlich gesagt, braucht es diesen Überweg? Ich habe da noch nie jemanden laufen sehen und wüsste auch nicht wem er etwas bringen würde. Die meisten kommen ohnehin aus der Unterführung und wer vom Parkplatz kommt, nimmt die nähere Unterführung, oder läuft aus Faulheit schon vorne ohne Überweg über die Gleise
 
Ehrlich gesagt, braucht es diesen Überweg? Ich habe da noch nie jemanden laufen sehen und wüsste auch nicht wem er etwas bringen würde. Die meisten kommen ohnehin aus der Unterführung und wer vom Parkplatz kommt, nimmt die nähere Unterführung, oder läuft aus Faulheit schon vorne ohne Überweg über die Gleise
Momentan ist er auch nur ca. 80 cm breit und als Dienstweg beschildert insofern sollte da auch eigentlich keiner laufen.
 
Ehrlich gesagt, braucht es diesen Überweg? Ich habe da noch nie jemanden laufen sehen und wüsste auch nicht wem er etwas bringen würde. Die meisten kommen ohnehin aus der Unterführung und wer vom Parkplatz kommt, nimmt die nähere Unterführung, oder läuft aus Faulheit schon vorne ohne Überweg über die Gleise
Wie schon jemand anders geschrieben ist es aktuell nur ein Dienstweg.

Sollte aber ei Aufzug nicht zur Verfügung stehen, kann so über den anderen Aufzug die Barrierefreiheit weiterhin gewährleistet werden.
Der Überweg über die Straße dient auch zur barrierefreien Anbindung der Untermühlsiedlung an den Bahnhof Durlach. Da auf der anderen Straßenseite weder Aufzug noch existieren und auch nichts geplant ist.
So haben die Fahrgäste aus der Untermühlsiedlung einen komplett ebenerdigen Zugang und müssen nicht die steilen Rampen an der Haltestelle Untermühlstraße nutzen oder sind auf Aufzüge angewiesen.
 
Ehrlich gesagt, braucht es diesen Überweg? Ich habe da noch nie jemanden laufen sehen und wüsste auch nicht wem er etwas bringen würde. Die meisten kommen ohnehin aus der Unterführung und wer vom Parkplatz kommt, nimmt die nähere Unterführung, oder läuft aus Faulheit schon vorne ohne Überweg über die Gleise
Das habe ich mich zwischendrin auch schon gefragt, aber wenn man ja durch den oberirdischen Überweg in Zukunft die Stadtbahn/Tram barrierefrei erreichen kann, werden das bestimmt mehr Leute nutzen.

Gerade auch nachts ist es deutlich angenehmer, nicht durch eine Unterführung laufen zu müssen.
 
Ehrlich gesagt, braucht es diesen Überweg? Ich habe da noch nie jemanden laufen sehen
Momentan ist er auch nur ca. 80 cm breit und als Dienstweg beschildert
Ihr meint die Gleisquerung am Westende der Bahnsteige?
Der hat mit dem geplanten Übergang eher wenig zu tun.
Als Dienstweg beschildert?
Auf einem Bild vom März sehe ich nix von einem Schild.
aber wenn man ja durch den oberirdischen Überweg in Zukunft die Stadtbahn/Tram barrierefrei erreichen kann, werden das bestimmt mehr Leute nutzen.
Eben darum geht es. Die "Bauvorleistung" in Form einer Lücke in der Insel ist derzeit noch nicht wirklich nutzbar, weil man auf der anderen Seite nur an die Lärmschutzwand der Untermühlsiedlung dotzt ... Soll sich aber ja ändern aus den genannten Gründen ...
 
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