Da hätte man auch gleich das Gebäude auf der Brücke und die Treppen (ein Überbleibsel der Träume von der autogerechten Stadt) auf die Bahnsteige abreisen können. Gastronomie geht dort eh nicht mehr. Und Zugänge zur Haltestelle ohne Treppensteigen sind besser.
Also mit Verlaub, aber das ist überhaupt nicht sinnvoll. Würde man die Treppen abreißen könnte man vom Kronenplatz und von der Zähringerstraße aus nicht mehr ohne Umwege auf den Bahnsteig, denn ein Fußgängerüberweg direkt vor der Ampel wird dort sicherlich nicht installiert.
Die Treppen stören doch niemanden, sie helfen nur.
Ich bin auch kein Fan der autogerechten Stadt, aber hier macht es wirklich Sinn. Brücken für Fußgänger und Radfahrer sind, wenn sie gut gemacht sind sinnvoll um die Stadt kreuzungsfrei zu durchqueren.
Ich vermisse bspw. die Brücken über die Kriegsstraße sehr. Natürlich sind die höhengleichen Kreuzungsstellen aus Sicht der Barrierefreiheit wichtig, die sollte es auch geben. Aber in meinen (noch) jungen Jahren würde ich immer die Brücke der Ampel vorziehen.
Ganz so weit würde ich persönlich nicht gehen, je nach Situation präferiere ich mal Brücke, mal Ampel. Viele von den 60er Brücken sind leider mit steilen Rampen ausgestattet, die zumindest für den Radverkehr unpraktisch sind. In vielen Fällen muss man auch leider einen Umweg laufen/fahren um auf die Brücke zu kommen.
Wenn jedoch die Rampen nicht zu steil sind (oder sogar kaum vorhanden wenn es das Gelände hergibt), und sie gut in die Wegeführung einfügt sind und man keine Umwege laufen/fahren muss, dann stimme ich dir zu.
Insbesondere, wenn, wie beim Kronenplatz, ohne Brücke eine Querung gar nicht möglich wäre.
Das was gerne als "autogerechte Stadt" verteufelt wird hat durchaus auch Vorteile für Fußgänger/Radfahrer sich unabhängig von Autos bewegen zu können.
Stimmt, aber man müsste noch hinzufügen, dass (wie oben gesagt), diese Vorteile damals nicht beachtet wurden und daher bspw. zu steile Rampen, schlechte Wegeführung, zu lange Querungszeiten, zu schmale Wege, usw. herauskamen die alles andere als Fuß-/Fahrradfreundlich sind. Das die autogerechte Stadt eine schreckliche Zielsetzung war ist fachlich unumstritten.