Sorry aber ein paar Dinge sollten wir noch klarstellen
Walpershofen/Etzenhofen - Riegelsberg Süd - Siedlerheim - Hauptbahnhof - Römerkastell"
Übrigens enthält Deine Antwort noch einen logischen Fehler, wäre dies eine interne Fahrplantabelle, würde das darauf hindeuten, dass ich internes Wissen über die Saarbahn hätte und dann würde ich auch wohl besser wissen als Du, welche Genehmigung die Saarbahn hat oder nicht hat.
Fazit: Die Saarbahn hat eine Genehmigung nach §62 BOStrab (1) oder (7) und darf somit die Tramtrains zwischen Walpershofen/Etzenhofen und Römerkastell betreiben. Im Augenblick werden sie jedoch a) im Bereich Römerkastell - Riegelsberg Süd für das Ersatzkonzept mit den neuen Fahrern und b) zu weiteren Messfahrten im EBO-Bereich auf der echten Köllertalbahn genutzt - letzteres natürlich OHNE Fahrgäste, die müssen spätestens in Etzenhofen aussteigen, da der folgende Haltepunkt "Walpershofen Mitte" bereits im EBO-Bereich liegt.
In Absatz 1 dieses §62 steht "Neue oder geänderte Betriebsanlagen und Fahrzeuge dürfen außer zur Ermittlung der Gebrauchsfähigkeit nur betrieben werden, wenn die Technische Aufsichtsbehörde die Inbetriebnahme genehmigt hat." Wir wissen, dass die Fahrzeuge 'betrieben werden', ergo hat die Saarbahn die Genehmigung der TAB hierzu bzw nach (7) die Feststellung der Betriebssicherheit und die Zustimmung der TABHi KBS635,
wir müssen das Rad hier doch gar nicht neu erfinden. Du hast nach einer Quelle gefragt: Die Basis für das gesamte Verfahren ist ganz einfach § 62 der BOStrab. Da ist gesetzlich felsenfest geregelt, wie eine Abnahme und Inbetriebnahme abläuft. Die TAB darf überhaupt keine freizügige Serienzulassung erteilen, solange das Hauptverfahren für die gesamte Plattform noch läuft.
Das habe ich auch nicht gesagt, ich habe nur gesagt, dass es 'zweitrangig' ist, ob jede Änderung des Betriebs der TAB mitgeteilt wird / werden muss oder die Genehmigung die Änderung mit einschließt.Und genau deshalb ist die Aufsichtsbehörde im Schienenverkehr auch niemals 'zweitrangig'.
Eben genau deshalb können wir davon ausgehen, dass eine Genehmigung nach §62 (1) (2) oder (7) vorliegt.Kein Betrieb in Deutschland setzt eigenmächtig Vorserienfahrzeuge ohne behördliches Okay in den Fahrgasteinsatz – erst recht nicht im dichten Streik-Chaos, wo das Risiko für Ausfälle viel zu hoch ist.
wir sind im BOStrab-BereichDeine Fahrplan-Tabelle aus dem September beweist im Grunde gar nichts. Auch eine leere Fahrschule oder ein Messzug braucht im Bahnbetrieb...
Überschrift der Fahrplantabelle ist "Probebetrieb mit Fahrgästenlogischerweise eine feste Fahrplantabelle mit Fahrzeiten für jede Haltestelle, damit die Signale richtig gestellt werden und sich die Züge nicht mit dem regulären Ersatzverkehr der S1 in die Quere kommen. Die acht umgeschulten Busfahrer müssen ja die Strecken kennenlernen und das Lichtraumprofil muss getestet werden. Aber ein Schulungszug macht eben keinen fahrplanmäßigen Linienbetrieb für Fahrgäste.
Walpershofen/Etzenhofen - Riegelsberg Süd - Siedlerheim - Hauptbahnhof - Römerkastell"
Übrigens enthält Deine Antwort noch einen logischen Fehler, wäre dies eine interne Fahrplantabelle, würde das darauf hindeuten, dass ich internes Wissen über die Saarbahn hätte und dann würde ich auch wohl besser wissen als Du, welche Genehmigung die Saarbahn hat oder nicht hat.
Google doch mal a) die Kursbuchnummer der Köllertalbahn, vielleicht glaubst Du mir dann, dass der KBS635 sich besser auf der KBS635 auskennt als Du und b) wie es an der Haltestelle Walpershofen/Etzenhofen aussieht. Die Ausfahrt Richtung Saarbrücken wird mit Balkensignalen F0 und F1 geregelt und nicht mit Hp0 / Hp1. Nochmal: Der alte Bahnhof "Etzenhofen" lag AUF der Köllertalbahn, die heutige Haltestelle "Walpershofen/Etzenhofen" liegt VOR der Köllertalbahn.Und zu Etzenhofen: Völlig egal, wo der Bahnsteig heute geografisch liegt – rechtlich unterliegt die Köllertalbahn der EBO. Genau deshalb schreibt die Saarbahn in ihrer eigenen Meldung vom August ja selbst, dass dort strikt ohne Fahrgäste getestet wird.
Gerne, aber Deine Fehler im vorherigen Post sollten doch noch berichtigt werden.Am Ende gibt es hier auch gar kein Wettrennen, wer zuerst fertig ist. Wie Thorsten Erlenkötter von der AVG schon im Juni in den KVV-Meldungen klargestellt hat, hängen alle Projektpartner bei dieser Stadler-Plattform komplett in einem Boot. Es bringt also nichts, die Fakten und die offiziellen Meldungen jetzt so lange zu biegen, bis sie zur eigenen Theorie passen. Lass uns das Thema an der Stelle einfach gut sein lassen und abwarten, bis das Konsortium das Verfahren offiziell durch hat. Dann sieht man die Bahnen auch ganz normal im täglichen Linieneinsatz.
Grüße Citylink Karlsruhe