Beim Lesen von
diesem Artikel bei umwelt&verkehr kam mir eine Idee. Dort steht, dass die Bedeutung der bestehenden Güterstrecke im Osten nachlassen dürfte – da wird also Infrastruktur frei.
Genauer steht in der Unterlage zur Raumverträglichkeitsprüfung, dass die neue Güterbahn allen Nord-Süd-Güterverkehr übernehmen soll, d.h. für die N-S-Altstrecken bleibt nix mehr übrig, insb. nicht für die Strecke über Graben (während auf der Bruchsaler evtl. noch was in/aus Richtung Osten bleiben könnte?), weswegen anderswo im MA-KA-Dokumentenmoloch was von nur ebenerdiger Einfädelung steht, während die Bruchsal/Pforzheimer Strecke höhenfrei eingefädelt werden soll.
Das "Fell des Bären" habe ich aber schon verteilt!
Zur Rettung der Kleingärten habe ich vorgeschlagen, mit dem Tempo auf der Altstrecke von 80 auf 60 runterzugehen, damit man sie in engeren Bogen auf das Gelände des Gleisbauhofs zu verdrängen. Dann tangiert die ebenfalls nach Westen verschobene NBS bei 120 und mit leichter S-Kurve die Kleingärten nur noch am Rande statt mittendurch ...
Dabei gehe ich aber davon aus, dass die Brücke der PV-Strecken über die GV-Strecken eh abgängig ist und daher breiter und etwas verlegt neu gebaut werden kann.
Die Reduzierung auf 60 würde aber auch dorthin gelegten PV treffen ...
Warum die nicht für den Personenverkehr nutzen? Von Norden kommend könnte man darüber das Gleisvorfeld kreuzungsfrei queren und käme auf der Südseite des Hauptbahnhofs an. Und unterwegs, zwischen Durlach-Center und XXXLutz, wäre Platz für einen zusätzlichen Halt, der das Gewerbegebiet anbindet – neben Karlsruhe West fehlt ja auch ein „Karlsruhe Ost".
Für einen solchen Halt "KA Ost" fände ich ja einen Halt am bestehenden PV-Gleis sinnvoller.
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www.openstreetmap.org
Das ist schon rund 200 m lang, fehlen noch 10 m an der dort üblichen Bahnsteiglänge.
Ein Stahlkonstrukt oder so in den Damm rein gegründet und noch um 10 m an einer der beiden, auch eh abgängigen Brücken bei Neubau drangeflanscht und man hat den Haltepunkt. Aufzüge und/oder lange Rampen und fertig.
Sollte einfacher gehen als ein passender Bahnsteig zwischen den beiden Straßenbrücken, dem wenige Meter mehr fehlen, also Eingriffe in eine der beiden jüngeren Straßenbrücken erfordert. Plus das Problemchen:
Trivial ist das nicht: Am Ende müsste man aus dem Güterbereich wieder auf den Bahndamm zum Hauptbahnhof hoch und dabei irgendwie am Güterbahnhof vorbei. Aber wo ein Wille ist…
Die Güter-NBS soll ja nominell als Mischverkehrsstrecke konzipiert werden. Das macht eig. auch nur Sinn, wenn es eine Verbindung zwischen Gbf und Pbf gibt. Die heutige Verbindung, die vor Bau des Containerterminals noch etwas großzügigere Bögen hatte, hat heute als kleinsten Radius um die 180 m und kann nur mit 40 beschlichen werden ...
Man müsste also Nördlich des auf Google Maps als "Emons Spedition" bezeichneten Gebäudes vorbei. Wobei es doch sehr eng wird und man das dort liegende ?anschlussgleis? Wohl aufgeben müsste.
Das wäre eine Alternative. Für das bisschen Ladegleis, im Prinzip nur eine Kante mit Asphalt daneben, fände man sicher eine andere Stelle. Ob man am Gebäude mit wesentlich größereren Radien und damit nennenswert höherer Geschwindigkeit vorbei käme, müsste ich mal schauen ...
Was soll da denn fahren? S9 verlegen? Oder "was neues"? Wenn das: richtige Eisenbahn oder Stadtbahn?