Karlsruhe Hbf am Limit?

Achtung, Tirade ;)

Der Karlsruher Hbf scheint wirklich nahe der Belastungsgrenze zu sein, sodass man auf keines der 14+2 Bahnsteiggleise verzichten kann.* Anders kann ich es mir nicht erklären, warum eine vollbesetzte S3 auf Gleis 5 ausgekippt wird und sich die komplette Meute auf halber Bahnsteigbreite nach hinten zum Ostausgang schleppen muss; selbstverständlich müssen Kinderwagen, Rollkoffer und Fahrräder die Treppe heruntergewuchtet werden. Hat man werktags abends um halb neun wirklich kein anderes freies Gleis mehr finden können?

Ich hätte ja gedacht, dass man aus o.g. Gründen Gleis 5 nur noch als Notfallreserve nutzt, aber tatsächlich hatte ich neulich schon einen kurzfristigen (Zug war schon am Einfahren) Gleiswechsel hin zu Gleis 5. Da kam wirklich Freude auf ...

Vielleicht kann ja jemand mit Verstand erklären, warum das genau so sein muss. Der Fahrplan (auch der für Zugmeldestellen) ist wahrscheinlich Gesetz?!

* Wie soll das dann erst bei S21 werden?
 
Wenn der Hbf überlastet ist, werden ja auch manchmal zwei Züge an das selbe Gleis gestellt, wie z. B. der RE2 und die RB44 hintereinander.
 
Man könnte den Pfälzer Bahnhof wieder auf 3 Gleise erweitern und statt des ehem. Postbahnhofs einen Kurpfälzer Bahnhof bauen ... ;)
Und wenn wir schon beim Kurpfälzer Bahnhof sind: Abgänge von allen Bahnsteigen direkt runter zur Ettlinger Straße wären super, mit breitem Gehweg auf der Westseite der Straße. So werden auch die Wege zum, vom und innerhalb des Hbfs einfacher. Bei der irgendwann anstehenden Brückensanierung ließe sich das bestimmt gut mit erledigen 😁
 
Abgänge von allen Bahnsteigen direkt runter zur Ettlinger Straße wären super,
Wir hätten da doch noch den Posttunnel in eigentlich passender Lage, müsste man nur fürs gemeine Volk öffnen ... Ist dessen Rampenneigung zufällig rolligeeignet? Wie wird der denn heute genutzt? Und hat der Posttunnel wirklich keine Rampe zum Kurpfälzer\Post/bahnhof?
mit breitem Gehweg auf der Westseite der Straße. [...] Bei der irgendwann anstehenden Brückensanierung
... müssen wir über den suboptimalen Querschnitt reden, ja ...
 
Wir hätten da doch noch den Posttunnel in eigentlich passender Lage, müsste man nur fürs gemeine Volk öffnen ... Ist dessen Rampenneigung zufällig rolligeeignet? Wie wird der denn heute genutzt? Und hat der Posttunnel wirklich keine Rampe zum Kurpfälzer\Post/bahnhof?

... müssen wir über den suboptimalen Querschnitt reden, ja ...
Nach der Karte des HBFs auf bahnhof.de sind die Rampen für Rollstuhlfahrer vorgesehen: https://www.bahnhof.de/karlsruhe-hbf/karte
 
Man könnte den Pfälzer Bahnhof wieder auf 3 Gleise erweitern und statt des ehem. Postbahnhofs einen Kurpfälzer Bahnhof bauen ... ;)
Im Pfälzer Bahnhof halten schon RB51/RE6 und die S3. Ab Januar 2027 soll lt Rheinpfalz vom 09.05.2026 die Regiolis verkehren (lt Werner Schreiner Staatskanzlei RLP).
Mal schauen, wie der Fahrplan ist. Hoffentlich zerstören diese Frankreich Züge nicht den S52-Fahrplan.
 
Ab Januar 2027 soll lt Rheinpfalz vom 09.05.2026 die Regiolis verkehren (lt Werner Schreiner Staatskanzlei RLP).
Mal schauen, wie der Fahrplan ist. Hoffentlich zerstören diese Frankreich Züge nicht den S52-Fahrplan.
Der Fahrplan wird wohl sehr französisch ausfallen, d.h. keine einheitliche Abfahrtsminute, kein Takt, kein Verkehr während der vorgezogenen Mittagspause (analog deutschem IH-Container aber halt täglich), stark lastrichtungsbezogen. Wird sicherlich für den Fahrplan der RB52 ein "Gewinn". Kann mir nicht vorstellen, dass die NVBW und der ZSPNV die manifestierten Muster dort drüben mal eben aufbrechen können.
Die "heilige S52" wird der Frankreich-Verkehr sicher nicht stören, da der ja ohne Umbau in Wörth (Rhein) vorerst gar nicht oder wenn nur rudimentär in den absoluten Randzeiten ins Badische kommen soll.
 
Ohne nähere Infos zu haben, das Auffüllen auf den deutschen Standard an Zügen pro Stunde, dann eben nur auf deutscher Seite bis Lauterburg als Kurzläufer, wird ja wohl kaum die SNCF verhindern können oder wollen, machen sie heute ja auch nicht.
 
Der Fahrplan wird wohl sehr französisch ausfallen, d.h. keine einheitliche Abfahrtsminute, kein Takt, kein Verkehr während der vorgezogenen Mittagspause (analog deutschem IH-Container aber halt täglich), stark lastrichtungsbezogen. Wird sicherlich für den Fahrplan der RB52 ein "Gewinn". Kann mir nicht vorstellen, dass die NVBW und der ZSPNV die manifestierten Muster dort drüben mal eben aufbrechen können.
Die "heilige S52" wird der Frankreich-Verkehr sicher nicht stören, da der ja ohne Umbau in Wörth (Rhein) vorerst gar nicht oder wenn nur rudimentär in den absoluten Randzeiten ins Badische kommen soll.
Hallo,

die neuen Regiolis "ersetzen" ab Dezember 2027 die RB 52 zwischen Wörth (Rhein) und Lauterbourg und der Fahrplan wird auf einen "sauberen Stundentakt" angepasst, einzelne Ausnahmen in der Morgen HVZ bleiben. Die RB 52 wird im Stundentakt bis Karlsruhe Hbf durchgebunden mit Bedienung der Zwischenhalte. Außerhalb der "Zone blanche" in Frankreich soll die RB 52 dann bis Strasbourg durchgebunden werden.

Siehe auch hier https://vm.baden-wuerttemberg.de/de...emberg/netz-51-grenzueberschreitende-verkehre

Der Umbau des Bahnhof Wörth (Rhein) mit Versetzung der Deckungssignale, bzw deren Nachrüstung ist vorerst mal kein Thema mehr. Auch der ZSPNV Süd muss "sparen"...

Gruß
 
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Hallo,

die neuen Regiolis "ersetzen" ab Dezember 2026 die RB 52 zwischen Wörth (Rhein) und Lauterbourg und der Fahrplan wird auf einen "sauberen Stundentakt" angepasst, einzelne Ausnahmen in der Morgen HVZ bleiben. Die RB 52 wird im Stundentakt bis Karlsruhe Hbf durchgebunden mit Bedienung der Zwischenhalte. Außerhalb der "Zone blanche" in Frankreich soll die RB 52 dann bis Strasbourg durchgebunden werden.

Siehe auch hier https://vm.baden-wuerttemberg.de/de...emberg/netz-51-grenzueberschreitende-verkehre

Gruß
Das mag zwar den von The Länd gewünschten Zielzustand darstellen aber im Dezember 2026 sehe ich das so noch nicht kommen.
 
Hallo,

die neuen Regiolis "ersetzen" ab Dezember 2027 die RB 52 zwischen Wörth (Rhein) und Lauterbourg und der Fahrplan wird auf einen "sauberen Stundentakt" angepasst, einzelne Ausnahmen in der Morgen HVZ bleiben. Die RB 52 wird im Stundentakt bis Karlsruhe Hbf durchgebunden mit Bedienung der Zwischenhalte. Außerhalb der "Zone blanche" in Frankreich soll die RB 52 dann bis Strasbourg durchgebunden werden.

Siehe auch hier https://vm.baden-wuerttemberg.de/de...emberg/netz-51-grenzueberschreitende-verkehre

Der Umbau des Bahnhof Wörth (Rhein) mit Versetzung der Deckungssignale, bzw deren Nachrüstung ist vorerst mal kein Thema mehr. Auch der ZSPNV Süd muss "sparen"...

Gruß
Neu für mich ist, die Bedienung der Zwischenhalte, z.B. West-Bahnhof.

Mein Thema ist der Fahrplan:
1. Bei einem Regiolis-Knoten zur vollen Stunde in Lauterburg, wäre bei einer RB52-Ankunft zur Minute 15 in Wörth ein Umstieg auf die S3 mit Abfahrt ab Wörth zur Minute 20 in Richtung LU/MA möglich.
Bei einer Abfahrt des Regiolis in Wörth zur Minute 45 in Richtung Strasbourg, wäre auch ein Umstieg theoretisch denkbar, wenn die S3 aus MA/LU zur Minute 40 ankommt.
Das waren meine Gedanken.

2. Muss der S52-Fahrplan geändert werden?
 
Das mag zwar den von The Länd gewünschten Zielzustand darstellen aber im Dezember 2026 sehe ich das so noch nicht kommen.
Bei der Erstellung von Papieren über Ziele sehe ich mehr Aktivität als im tatsächlichen Ausbau des elektrischen ÖPNV.
Die Linie über Wörth nach Straßburg finde ich gut. Besser wäre zusätzlich eine Reaktivierung von Rastatt über Wintersdorf nach Röchwoog. Das die kürzeste Strecke von KA nach Straßburg. Und meines Erachtens ist Rastatt bedeutender als Wörth.
Und wenn ganz viel Geld da wäre, könnte man auch Rastatt - Söllingen - Schwarzach - Lichtenau - Kehl reaktivieren, dieses Mal mit Regelspur und nicht in Schmalspur wie in den alten Zeiten der Straßburger Straßenbahn und der Mittelbadischen Eisenbahn.
Nimmt man die Strecke KA - Rastatt - Baden-Baden - Appenweier - Kehl hinzu, auf der es vereinzelte Fahrten gibt, hätte man 4 Strecken von KA Richtung Straßburg/Kehl.
 
Wir hätten da doch noch den Posttunnel in eigentlich passender Lage, [...,] Und hat der Posttunnel wirklich keine Rampe zum Kurpfälzer\Post/bahnhof?
Doch, hat er, ist ein Fehler in OSM ...
War der Tunnel mal was anderes als ein "Posttunnel" zu den Bahnsteigen? Wenn man in die historischen Luftbilder auf'm Geoportal BW schaut, gab es vor dem Umbau mit +4 Gleisen hinten und Tiefgarage darunter nur oberirdische Zugänge zu den Bahnsteigen UND direkt daneben einen Tunnel für was auch immer, erkennbar in den Luftbildern an den Öffnungen zwischen den Gleisen. Erst mit dem Umbau kamen wohl die Rampen samt Dächern darüber.
 
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