Umfahrung Hagsfeld

Aktueller Stand ist jetzt, dass sich die Variantenauswahl nur noch auf die Frage aufgeständert (lange Brücke, also nicht nur unmittelbar über der Bahnlinie, um so mehr Querungsmöglichkeiten unterhalb der Straße zu schaffen, soll 55 Mio. € kosten) vs. Trog unterhalb der Bahnlinie und zwei kleinere Brücken für die Rintheimer Hauptstraße und den Weg entlang der alten Bach (70 Mio. €).
Neben den etwas niedrigeren Kosten schneidet die Brücke auch bezüglich Zerschneidungswirkung von Wegebeziehungen (insbesondere auch für die Tierwelt, und damit insgesamt naturschutztechnisch) deutlich besser ab, dafür hat sie es bezüglich optischem Eindruck und zumindest gefühltem Lärmschutz (Brücke mit Lärmschutzwand auf der Südseite und Trogvariante ohne zusätzlichen Lärmschutz im ebenerdigen Teil der Trasse [1] sollen laut Schallberechnung gleiche Ergebnisse liefern, aber es waren einige Zweifler zu hören) schwerer.

An der Haid-und-Neu-Straße hat man sich hingegen von der alten Nordtangentenplanung verabschiedet und es soll nur noch eine normale, ebenerdige Kreuzung werden, wobei dann nur die Zufahrt zum Technologiepark die Straßenbahn quert.
Anders als bei den alten Planungen wird die Straßenbahn ansonsten also nicht mehr angefasst (geplant waren ja mal eine Verschwenkung nach Westen und der Abzweig der S2 nur noch mit 30 km/h befahrbar), stattdessen wird die Haid-und-Neu-Straße leicht Richtung Osten verschoben, um mehr Aufstelllänge zwischen Querung der S2 und der neuen Kreuzung zu schaffen.
Auch an der Elfmorgenbruchstraße wird es auf eine normale Kreuzung hinauslaufen.

[1] Bei beiden Varianten soll außerdem noch eine Lärmschutzwand oder -wall an der Haid-und-Neu-Straße im Bereich unmittelbar südlich der Kreuzung kommen.
 
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