VBK Streik

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Am morgigen 25. September soll ab 10 Uhr die VBK von der ver.di bestreikt werden. Folglich fallen die Bahnen der Linie 1 - 6 und S2 aus. Wie es im Busbereich bezüglich Ersatzkonzept aussieht, weiß ich nicht.
 
Am 29.09.2020 wird schon wieder gestreikt. Damit es auch mal die Schüler betrifft, sogar den ganzen Tag. Kann ich auch nachvollziehen, denn die Schüler tragen zu sehr sehr großen Teilen dazu bei, dass die Tarife so schlecht sind🤬. Erst Corona, dann die schrecklichen Baustellen und jetzt permanente Warnstreiks. Und dann wundern sich alle wieder warum der Klimawandel so rasant zunimmt. UNFASSBAR.
Und ganz nebenbei: Bei Fragen rund um den Streik bitte nicht an der Hotline anrufen. Nach einer Stunde Wartezeit bekommt man nur Antworten darüber, wie wenig Information die Mitarbeiter am Hörer haben. Bei kritischer Nachfrage wurde von KVV - Seite einfach aufgelegt. Auf Nachfrage meinerseits ob der SEV fährt, wurde verneint. Dieser ist trotzdem gefahren. Ahnung? Fehlanzeige
 

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Am 29.09.2020 wird schon wieder gestreikt. Damit es auch mal die Schüler betrifft, sogar den ganzen Tag. Kann ich auch nachvollziehen, denn die Schüler tragen zu sehr sehr großen Teilen dazu bei, dass die Tarife so schlecht sind🤬. Erst Corona, dann die schrecklichen Baustellen und jetzt permanente Warnstreiks. Und dann wundern sich alle wieder warum der Klimawandel so rasant zunimmt. UNFASSBAR.
Und ganz nebenbei: Bei Fragen rund um den Streik bitte nicht an der Hotline anrufen. Nach einer Stunde Wartezeit bekommt man nur Antworten darüber, wie wenig Information die Mitarbeiter am Hörer haben. Bei kritischer Nachfrage wurde von KVV - Seite einfach aufgelegt. Auf Nachfrage meinerseits ob der SEV fährt, wurde verneint. Dieser ist trotzdem gefahren. Ahnung? Fehlanzeige
Das hat nix damit zu tun, dass man die Schüler verärgern möchte, sondern, dass man sich keine 8% weniger Lohn bieten lassen möchte, was ja auch verständlich ist. Der Streik ist in sämtlichen Branchen ein Druckmittel, so bei der ver.di gegen die VKA.
Unterwegs sind die Linien 12, 22, 32, 44 (bis auf zwei Fahrten), 52, 71 (bis auf zwei Fahrten), 72, 74/75 als vollständige und die Linien 21/23, 27, 31/42, 31X, 47 (Kurzwender), 60 (morgens), 62/70 (ab mittag), 73 (nachts) als vereinzelte Subunternehmerleistungen.
 

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Am 8. Oktober soll in Heilbronn und Stuttgart gestreikt werden, insofern hat das in Karlsruhe Auswirkung bis zur Tullastraße aus Richtung Heilbronn. Wie es im Rahmen der VBK aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
 
Auch wenn mehrere Radiostationen heute beim Thema Streik nur Stuttgart und Heilbronn erwähnten, wird morgen auch die VBK bestreikt. Für die Fahrgäste ist es zum dritten Mal eine Zumutung, für die Beschäftigten jedoch die einzige Möglichkeit, da von Seiten der Arbeitgeber scheinbar keine Einigung in Sicht ist. Ersatzkonzept ist meines Wissens nach ähnlich dem vom 29.09.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zutreffend ist, dass „die VBK gezwungen (sind), den Trambahnverkehr (Linien 1-6 und S2) und den Busbetrieb komplett einzustellen“, wie auf der KVV-Webseite behauptet wird. Ver.di sagt, dass aufgrund der Notdienstvereinbarung gefahren werden könnte. Kann das jemand einschätzen?
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zutreffend ist, dass „die VBK gezwungen (sind), den Trambahnverkehr (Linien 1-6 und S2) und den Busbetrieb komplett einzustellen“, wie auf der KVV-Webseite behauptet wird. Ver.di sagt, dass aufgrund der Notdienstvereinbarung gefahren werden könnte. Kann das jemand einschätzen?
Sind sie meines Erachtens nach auch nicht. Denn in der Stellungnahme von Verdi steht eindeutig drin, dass die VBK ihre Fahrer freigestellt hat. Ich finde es einfach nur noch unverschämt
 

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Sind sie meines Erachtens nach auch nicht. Denn in der Stellungnahme von Verdi steht eindeutig drin, dass die VBK ihre Fahrer freigestellt hat. Ich finde es einfach nur noch unverschämt
Mit einer Notbesetzung von einem Mitarbeiter in der Leitstelle kann kein vollständiger Verkehr gewährleistet werden, man kann sich froh schätzen, dass die AVG ihren Verkehr durchführen kann. Die Leitstelle ist das Herz des Betriebes und ohne die ist die Hölle los. Kannst dich an letzte Woche Dienstag erinnern, was da los war? Da war die Leitstelle wenigstens noch über ein Handy erreichbar, stell dir das ganze doch mit einem Komplettausfall vor...
 
Mit einer Notbesetzung von einem Mitarbeiter in der Leitstelle kann kein vollständiger Verkehr gewährleistet werden, man kann sich froh schätzen, dass die AVG ihren Verkehr durchführen kann. Die Leitstelle ist das Herz des Betriebes und ohne die ist die Hölle los. Kannst dich an letzte Woche Dienstag erinnern, was da los war? Da war die Leitstelle wenigstens noch über ein Handy erreichbar, stell dir das ganze doch mit einem Komplettausfall vor...
Also wenn die Gewerkschaft die Notbesetzung schon um eine Person erweitert hat, sind es auf jeden Fall mindestens zwei Mitarbeiter in der Leitstelle. Und wenn zutrifft, dass die Notdienstvereinbarung (mit Betonung auf Vereinbarung) keinen sicheren Verkehr gewährleistet, wäre die VBK schon längst in der Pflicht gewesen, dies anzumerken, und nicht erst heute morgen. Was wäre das sonst für eine Vereinbarung? Und das ist doch bestimmt nicht der erste Streik der Leitstelle, oder?
 
Man muss aber auch beachten, dass ohne Betriebsaufsicht beispielsweise auch niemand zu einem Unfall rausfahren könnte um eine runtergerissene Oberleitung zu erden, etc. Weiter ist ein Fahrbetrieb ohne Werkstatt auch nicht ewig möglich, da Fahrzeuge zur regelmäßigen Revision müssen, etc. zumal derzeit der Fahrzeugbestand eh nicht gerade besonders üppig ist. Da spielt schon ein bisschen mehr rein als einfach zu sagen "ha die Fahrer können ja einfach fahren" und eine zwölfarmige Krake in der Leitstelle wuppt das dann schon.

Ich denke die ganze Sache hat zwei Seiten und ist inzwischen ziemlich festgefahren, sodass jeder für sich selbst von beiden Seiten den halbwegs realistischen Teil filtern sollte.
 
Man muss aber auch beachten, dass ohne Betriebsaufsicht beispielsweise auch niemand zu einem Unfall rausfahren könnte um eine runtergerissene Oberleitung zu erden, etc. Weiter ist ein Fahrbetrieb ohne Werkstatt auch nicht ewig möglich, da Fahrzeuge zur regelmäßigen Revision müssen, etc. zumal derzeit der Fahrzeugbestand eh nicht gerade besonders üppig ist.
Deine Anmerkungen mögen ja stimmen, aber wie gesagt – weil du darauf gar nicht eingegangen bist – wenn das so ist, müsste doch die Vereinbarung eine andere sein oder von den VBK schon längst angekreidet. (Vereinbarung heißt ja, dass die VBK dass so akzeptiert haben.) Dass ihnen dies „zufällig jetzt“ erst „auffällt“, dass das nicht funktioniere, finde ich ein starkes Indiz dafür, dass es mehr eine Ausrede ist, weil das eigentlich nicht sein kann.
 

Marc

aus Knielingen
"Nach intensiven Gesprächen hat ver.di den VBK zugesichert, dass die Gewerkschaft das Verkehrsunternehmen bei zukünftigen Warnstreiks hierüber früher in Kenntnis setzt, als dies am Donnerstag, 22. Oktober. Auch am Donnerstag war es nach einem Streikaufruf von ver.di zu Arbeitsniederlegungen bei den VBK in den oben genannten betriebsrelevanten Bereichen gekommen. Über den Warnstreik hatte ver.di die VBK allerdings erst am Morgen gegen kurz nach fünf Uhr informiert. Eine bestehende Notdienstvereinbarung zur Aufrechterhaltung des Betriebs konnte aufgrund dieser kurzfristigen Streik-Ankündigung dann nicht mehr umgesetzt werden, so dass sich die VBK gezwungen sahen, den Bus- und Bahnbetrieb im Laufe des Donnerstagvormittages komplett einzustellen."

So in einer News des KVV: https://www.kvv.de/unternehmen/kvv-news/detail/busse-und-bahnen-bei-den-vbk-rollen-wieder.html
 
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