Linienbündel Ettlingen I

War (leider) zu erwarten, dass der Trend, unter dem Deckmantel der FMO mit deutlich schlechteren Tarifverträgen, die Preise zu drücken anhält. Aber die Qualität ist meistens auch entsprechend.
Hallo,
DB Regiobus Baden-Württemberg tritt mittlerweile einheitlich auf und gibt auch nur ein Angebot ab, ob dann wirklich FMO-Bus selber fährt, oder ob Südwestbus im Auftrag weiter fährt wird sich zeigen. Auf der Linie 245 zB findet man quasi keinen FMO-Bus, sondern entweder Subunternehmen oder Fahrzeuge von Südwestbus. Dass sich die Löhne der Tarifverträge von Südwestbus, Südbadenbus und Regiobus Stuttgart bei Ausschreibungen nicht erwirtschaften lassen, bzw man damit bei einer Ausschreibung keine Chance hat ist keine neue Erkenntnis. Ein Busfahrer bei FMO verdient so viel wie ein Busfahrer bei NVW, oder der SWEG, da wird überall WBO-Tarif bezahlt. Ich gehe auch davon aus, dass die AVG das Linienbündel Albtal/Pfinztal verlieren wird, die AVG ist da einfach zu teuer mit ihren Tarifverträgen so schade wie das ist für das Personal.
 
M. W. zahlt die SWEG ETV/Verdi und die Tochter NVW den wbo-Tarif.
Bei der SWEG kommt es auf das Einstellungsdatum an: Das Bestandspersonal bekommt Verdi, ETV wurde bei der SWEG noch nie bezahlt nicht mal an die Tf, die Tf haben alle Verdi Tarifverträge, so wie bei der HzL, die seit 2019 neu eingestellten bekommen nur noch wbo-Tarif.
Lieder gibt es noch genug "Billig-Krauter" die noch nicht mal wbo-Tarif bezahlen.
 

NET2012

aus Karlsruhe-Waldstadt
Mittlerweile dürfte auch klar sein von welchem Hersteller die fünf E-Busse kommen, die ab dem zweiten Betriebsjahr eingesetzt werden müssen.
Wie man hier https://www.busnetz.de/deutsche-bahn-ordert-e-busse-aus-china/ oder direkt beim Hersteller https://www.bydeurope.com/article/352 (auf Englisch) lesen kann, handelt es sich bei den Fahrzeugen um 12m Elektrobusse der chinesischen Firma BYD.
Na da bin ich mal gespannt auf welchen Linien die E-Busse eingesetzt werden sollen und wie sich diese auf den Linien mit größerer Steigung schlagen...
 

Mueck

aus Karlsruhe
Besser.
E-Motoren kommen besser den Berg hoch, deswegen hat Esslingen ja noch immer O-Busse.
 
Ich verstehe immer noch nicht, was an O-Bussen schlechter sein soll, als an E-Bussen. Mit Oberleitung kämen die Busse doch mit viel kleineren Akkus aus, wäre das nicht ein großer Vorteil?
 

Mueck

aus Karlsruhe
Man muss ja erst mal die Wäscheleine aufhängen ...
Das kostet halt ...
Aber im Prinzip haste Recht ...
 
Wartung und Unterhalt der Fahrleitung, nachdem sie einmal hängt, kosten ebenfalls. Und dann kann die Fahrleitung die O-Busse natürlich nur dort mit Energie versorgen, wo sie hängt.

Seine Batterie nimmt ein E-Bus dagegen von ganz alleine überall dorthin mit, wo er hinfährt. Zusätzliche Infrastruktur braucht er nur punktuell, und genau da dürfte im Vergleich zum O-Bus sein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil liegen.

Als Misch- bzw. Kompromisslösung gibt es auch O-Busse mit Zusatzakkus, die unter der Fahrleitung ihre Akkus aufladen können und mit deren Energie Linienabschnitte ohne Fahrdraht befahren können. Je nachdem, ob man nur kurze fahrdrahtlose Abschnitte befahren können will, gar nur ausnahmsweise im Notfall und bei baustellenbedingten Umleitungen, oder regelmäßig im Planbetrieb größere Streckenanteile ohne Fahrdraht, und mit welcher Geschwindigkeit, muss dabei auch die Auslegung der Akkus und der Ladetechnik entsprechend ausfallen. Es gibt auch E-Busse mit Dachstromabnehmern, die denen der O-Busse prinzipiell gleichen, die aber ausschließlich für das Laden der Akkus im Stand ausgelegt sind, wofür dann an den Endhaltestellen jeweils kurze Kontaktschienen ausreichen, wird nicht die Fahrleitung eines O-Bus-Netzes mitgenutzt.
 
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