KVV streicht Bushaltestelle in Staffort - die Bürger wehren sich

Ursache: Auf Grund der Einrichtung einer Tempo-30-Zone konnten die Buslinien 120 und 121 nicht mehr den Fahrplan halten.
Anstatt die Fahrpläne der Buslinien und der Anschlußlinien umzuplanen, hat der KVV einfach einen Halt gestrichen.
Wie war das nochmal mit: Wir fahren dorthin, wo die Leute sind?
 
S31/32 hängen am DB-Fahrplan und sind damit kurzfristig ohnehin unverrückbar und die S2 hat genauso genügend eigene Fahrplanzwänge und auch andere Anschlüsse die man ebenfalls berücksichtigen müsste.

Wobei zumindest die im Kursbuch abgedruckten Anschlüsse gar nicht so knapp aussehen – ich würde fast vermuten, dass es eher an der Umlaufzeit liegt, da der Bus die Runde von Blankenloch nach Weingarten und zurück (ohne größere ausgewiesene Standzeit in Weingarten) gerade so in 54 Minuten schafft, und damit momentan sechs Minuten Wendezeit hätte. Viel Luft für Fahrzeitverlängerungen ist da nicht mehr, bevor man einen weiteren Bus bräuchte.
 
Kann die aufregung nicht wirklich verstehen. die beiden Stafforter Haltestellen sind etwa 100-150m voneinander entfernt. Ich versteh schon, dass nicht jeder so gut zu Fuß ist, aber das sind 1-2 min Fußweg. Aber wirklich ahnung hab ich nicht, da ich weder da wohne noch dort jemals die Stationen benutzt habe
 

ralf

aus Südstadt
Als ich noch im Süden von Bietigheim gewohnt habe, waren es 1,5 km bis zum nächsten regelmäßigen ÖPNV-Halt. Zu Schulbus und Ruftaxi nur ~300 Meter. Ich bin mir nicht so sicher, ob die Situation in Staffort so unzumutbar ist, dass man nun den Fahrplan im halben KVV-Gebiet umwerfen sollte. Was man aber wieder lernen sollte wäre es, die Fahrgäste zu informieren. Zu Ludwigs Zeiten schien mir das besser zu funktionieren.
 
Wenn man mit 300 m Einzugsbereich pro Bushaltestelle rechnet, wären zwei Haltestellen für Staffort aber auch nicht unangemessen, auch wenn die jetzigen, historisch gewachsenen Standorte tatsächlich etwas arg eng beieinander liegen.
 
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