Folgen steigender Strompreise: Angebotskürzung angedacht?

Wir haben seit vielen Monaten extrem ansteigende Preise für Strom und Gas.
Hat jemand genaue Informationen, wie sich der Anteil der Energiekosten entwickelt? Der Kostenfaktor Personal ist - meine Vermutung - weit höher.
Sind bereits Angebotskürzungen angedacht? Also z.B. Einstellung des Tunnelbetriebs nach Mitternacht - weshalb müssen all die unterirdischen Bauten für eine Bahn pro Stunde je Linie wie ein Palast beleuchtet werden? -, Sonntags Vormittags bis 11 Uhr nur alle 30 Minuten, Abends ab 21 Uhr 30-Minuten-Takt, Umstellung des 5ers Abends und Sonntags auf Busbetrieb, Ersatz von Bussen durch Taxis usw.
 
Strompreise dürften nur ein kleiner Faktor des immens steigenden Defizits der nächsten Jahre sein. Die Fahrgeldeinnahmen werden noch längere Zeit unter der Vor-Corona-Zeit liegen, der Tunnel hat gigantische Betriebskosten denen keine oder kaum neue Einnahmen entgegen stehen, steigende Kosten für Löhne und die Baupreise für Instandhaltung werden auch überproportional zu den Einnahmen steigen.

Wenn es Pläne für Einsparungen gibt sind die nicht bekannt und werden so spät wie möglich publik gemacht.

Grundsätzlich wären auch neue Einnahmequellen wie eine ÖPNV-Umlage möglich oder ein höherer Zuschuss der öffentlichen Hand. Einsparungen im Angebot sind nicht zwingend erforderlich, sondern nur eine Möglichkeit von vielen um steigenden Kosten zu begegnen.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Wir haben seit vielen Monaten extrem ansteigende Preise für Strom und Gas.
Hat jemand genaue Informationen, wie sich der Anteil der Energiekosten entwickelt? Der Kostenfaktor Personal ist - meine Vermutung - weit höher.
Sind bereits Angebotskürzungen angedacht? Also z.B. Einstellung des Tunnelbetriebs nach Mitternacht - weshalb müssen all die unterirdischen Bauten für eine Bahn pro Stunde je Linie wie ein Palast beleuchtet werden?
Auch nachts bleibt der Tunnel hell erleuchtet wenn er geschlossen ist den in den nächsten Monaten werden noch Bauarbeiten im Tunnel stattfinden. Wenn diese vielleicht mal erledigt sind kann man das Licht ausschalten, was aber vielleicht wiederum der Sicherheit nicht gehen wird.
 
Es würde ja schon etwas bringen, wenn man bei normalen Tageslichtverhältnissen mal wieder auf die Innenbeleuchtung der Fahrzeuge verzichten (respektive das der Sensorik überlassen) würde - die durchgehende Festbeleuchtung am helllichten Tage (bei Bahnen und Bussen) ist leider so eine Unsitte, die sich sowohl hier als auch außerhalb vom VBK/AVG-Land immer mehr breit macht; interessanterweise ist das ein ausgesprochen westdeutsches Phänomen.
 
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