Die Bahn reagiert auf randalierende Fußballfans

In England gab es schon vor Jahrzehnten "Einzelfälle", in denen Hooligans ganze Züge aus dem Verkehr gezogen haben.
In Deutschland wissen die Bahner selbstverständlich, was zu tun ist:
In Kiel ist eine Gruppe von Bahnmitarbeitern in ein Bürogebäude eingedrungen und hat dort den Arbeitsplatz eines Fußballfans komplett verwüstet. Derartige Vorfälle häufen sich in letzter Zeit auf dem gesamten Bundesgebiet.
"Die kamen plötzlich grölend rein und haben angefangen, den Schreibtisch vom Janosch zu verwüsten", erzählt ein schockierter Kollege, der die Szenen mit ansah. "Der stand einfach nur entsetzt da und schaute ungläubig zu, wie sie seinen Monitor runterwarfen, die Tastatur zertrümmerten, Zigarettenkippen auf dem Tisch ausdrückten und mit Bier rumspritzten."
Dazu grölten die Bahnmitarbeiter aus voller Kehle Sprechchöre wie "HIER REGIERT DIE DEUTSCHE BAHN!!" oder "Tschu! Tschuuuuuuu!".
 
Bei der Gelegenheit am besten gleich noch den ultimativen Wahlcheck machen
Ach ja, die Wahlversprechen. In meiner Jugend habe ich die Werke der Gebrüder Grimm, sowie der Herren Hauff und Andersen gelesen. Deren Märchen liegen vom Wahrheitsgehalt zwischen Wahlversprechen und den großartigen Verkehrsentwicklungsplänen.
Idealerweise gibt es direkt nach der Wahl eine größere Krise, damit die Leute die Wahlversprechen schnellstmöglich vergessen.
Um es positiv zu formulieren: Nach der Wahl wissen wir, gegen wen wir für den ÖPNV eintreten müssen.
 
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