VBK Baustellen und Umleitungen (Allgemein) im VBK-Netz

Himmel, Ar*** und Zwirn... Wer hat sich das denn ausgedacht?
Ganz ehrlich: Wenn ich ständig auf die Uhr schauen muss, wann welche Bahn wie fährt, steig ich lieber ins Auto und quäle mich über die Rheinbrücke und Südtangente. So wird der zumindest der Bruttodurchschnittspendler denken. Für den sind diese Pläne viel zu kompliziert. Eine durchgängige Umleitung zu jeder Zeit wäre aus Fahrgastsicht in jedem Fall besser gewesen als dieses Stückwerk.
Immerhin: Es ist dann wenigstens eine Jahreszeit mit angenehmerem Wetter. Da kann man gut Fahrrad fahren, was ich für meinen Teil wohl auch machen werde.
 
Ich könnte mir gut vorstellen, dass das auf dem finalen Plan noch kommt… der hier verlinkte Plan ist ja nur über einen Verkehrsticker-Link der AVG zu finden, und hat auch noch ein paar andere Relikte (der QR-Code für den englischen Plan ist als Muster gekennzeichnet), die auf einen Arbeitsstand schließen lassen, der also vielleicht noch gar nicht zur finalen Veröffentlichung gedacht war.

Das ist halt etwas schwierig, weil ja nicht alle Bahnen so wechseln. Also z.B. wechselt, wenn ich das richtig sehe, jede S53 und jede S7 auf je eine S5 pro Stunde, aber halt nicht jede S5 auf S53 oder S7 (oder S52)… aber vielleicht wird dieses Zeichen ja auch dort, wo aktuell noch nur Linienwechsel steht, in der finalen Version noch neben den erklärenden Text eingefügt.
Zumindest bei der S53 finde ich ist es Quatsch einen Linienwechsel einzubauen, die könnte man auch einfach unter einer Liniennummer bis Söllingen/Pforzheim weiterschicken. S7 und S52 sind bereits bestehende Linien, diese unter gleichbleibender Liniennummer zu verlängern ist wiederum eher verwirrend, wenn dann plötzlich eine S7 Söllingen ums Eck kommt. Schwierig
 
Ich frage mich warum es überhaupt eine S53 geben muss ?
Ich glaube das hängt damit zusammen, dass die Bewohner von Wörth ja normalerweise und in der Bauphase eine S5 haben, die zur Rheinbergstraße (und teils auch weiter zum Rheinhafen) fährt und die Strecke dann -gedanklich- mit der Linie verknüpft ist. Wie z.B. die Linien S51/52 mit dem Endziel Germersheim bekannt sind. Und dadurch, dass die S53 eben direkt über die DB-Gleise zum Albtalbahnhof fährt, wird das -finde ich- deutlich klar.
 
Ganz ehrlich: Wenn ich ständig auf die Uhr schauen muss, wann welche Bahn wie fährt, steig ich lieber ins Auto und quäle mich über die Rheinbrücke und Südtangente. So wird der zumindest der Bruttodurchschnittspendler denken.
Der Durchschnittspendler schaut kurz vorher auf den Abfahrtsmonitor (muss er eh wegen kurzfristigen Ausfällen) und freut sich, dass er zumindest zu bestimmten Zeiten Bahn fahren darf statt Ersatzbus. Die Alternative wäre ja ganztags Ersatzbus, das ist auch nicht besser.
 
Ich frage mich warum es überhaupt eine S53 geben muss ?
Damit man aus Wörth kommend gleich weiß ob der Zug über Karlsruhe-Mühlburg fährt oder zur Rheinbergstraße. Und andersrum an welchem Bahnsteig am Marktplatz man muss. Und eben nach Wörth Badepark, daher S52 nicht möglich. Gerade außerhalb der Ferien wo man ja nur tagsüber die Umleitung hat.

Zumindest bei der S53 finde ich ist es Quatsch einen Linienwechsel einzubauen, die könnte man auch einfach unter einer Liniennummer bis Söllingen/Pforzheim weiterschicken.
Wollte der KVV so nicht.

Wer hat sich das denn ausgedacht?
Hallo! ;)
Für den sind diese Pläne viel zu kompliziert.
Der durchschnittliche Fahrgast guckt ja mittlerweile eh in die Fahrplanauskunft.

Eine durchgängige Umleitung zu jeder Zeit wäre aus Fahrgastsicht in jedem Fall besser gewesen als dieses Stückwerk.
Bus ist ein eindeutig schlechteres Angebot. So würde man also völlig unnötigerweise den Abschnitt Yorckstraße - Rheinbergstraße (außer Entenfang) auf Bus umstellen, auch zu Zeiten wo die Infrastruktur gar keine Sperrung erfordert. Wie erkläre ich dem Fahrgast der sonntags am 17.5. von Knielingen in die Stadt fahren will, dass er jetzt den Bus nehmen muss, obwohl gar nicht gesperrt ist? Ich könnte dem keine gute Antwort geben. "Dann können wir es Ihnen besser erklären"? Oder was sagt man dem? Genauso dem Fahrgast abends, die VBK-Bahnen rücken fröhlich über die eigentliche Baustelle mit Halt am Entenfang und Lameyplatz ein, und man selbst hockt im parallelen Bus, da würde man sich doch (zu recht) veräppelt vorkommen!

Außerdem kostet es Trassenpreis auf der DB zu fahren. Der Aufgabenträger übernimmt die zwar um auch im Sperrzustand ein gutes verkehrliches Konzept zu haben, aber ja auch nicht unnötigerweise zu Zeiten in denen es überhaupt nicht erforderlich wäre. Sind ja Steuergelder.

Das Normale Angebot auf der Schiene ist immer das beste Angebot. Also versucht man möglichst "oft" das auch zu erreichen.

Aus diesen Prämissen folgt natürlich eine gewisse Komplexität wenn man es in so einem Plan gebündelt darstellt. Aber bspw. der Germersheimer Fahrgast muss nur "Sperrzustand" und "Nicht Sperrzustand" kennen.

Es ist effektiv eine inverse Nachtsperrung. Hatten wir 2024 schon in Heilbronn mit dem Vorplatz. Abends wurde Richtung Hauptbahnhof gefahren, tagsüber war es gesperrt. Habe dazu nichts allzu negatives gehört.
 
Damit man aus Wörth kommend gleich weiß ob der Zug über Karlsruhe-Mühlburg fährt oder zur Rheinbergstraße. Und andersrum an welchem Bahnsteig am Marktplatz man muss. Und eben nach Wörth Badepark, daher S52 nicht möglich. Gerade außerhalb der Ferien wo man ja nur tagsüber die Umleitung hat.
Danke für die Erläuterungen. Ich persönlich finde das mit der S53 (und möglichst wenig SEV auf der S5) sehr gut gelöst. Dafür erstmal ein Lob!
Ich frage mich aber, ob denn die S51 nicht auch direkt ab Söllingen als S52 fahren könnte, bzw. ob direkt z.B.
"S51 Germersheim
über Albtalbahnhof"
in der Zielanzeige stehen könnte. Ich denke, dass das deutlich besser lesbar und verständlicher ist, als z.B.
"S51 Marktplatz
>S52 Germersheim"
 
Also das auf der S5/51 ist ja ein absolutes Meisterwerk, Absolut nicht verwirrend!

(Ironie ein)
Hör ich da einen Hauch von Sarkasmus?
Gearbeitet wird nur tagsüber. Kenne ich vom Balkan. Nachts würde wohl zu viel geklaut. Siehe Bewehrungseisen am Stadtarchiv in Köln.
Die Fahrgäste dürfen am Abend und in der Nacht fahren.
Man könnte an der Yorkstraße einen Wartebereich mit Gastronomie in Zelten (als Sonnen- und Regenschutz fürs Personal natürlich) anbieten. Natürlich mit Preisen, die das Defizit verringern ;-)
Der S5-Kalender erinnert unsereins auch daran, wann dieses Jahr Christi Himmelfahrt nach dem gregorianischen Kalender gefeiert wird. Die Orthodoxen Kirchen feiern eine Woche später. Meiner Erfahrung nach ist das Verkehrsmittel der Wahl an diesem Tage der mit Bier beladene Bollerwagen der von mehr oder weniger geplagten (vom Durst! Was denkt ihr denn?) Vätern gezogen wird.
 
Der Durchschnittspendler schaut kurz vorher auf den Abfahrtsmonitor (muss er eh wegen kurzfristigen Ausfällen) und freut sich, dass er zumindest zu bestimmten Zeiten Bahn fahren darf statt Ersatzbus. Die Alternative wäre ja ganztags Ersatzbus, das ist auch nicht besser.
Der Durchschnittsfahrgast freut sich, wenn 1. der Abfahrtsmonitor funktioniert 2. ein paar Bahnen anzeigt, die nicht ausfallen 3. Rolltreppen funktionieren 4. Aufzüge nicht wie in Frankfurt vollgepinkelt sind oder bei 30 Grad im Schatten ausfallen.
Der Durchschnitts-ÖPNV-Fan freut sich über viele kreative Liniennetzpläne mit interessanten Linienführungen.
Der Durchschnitts-ÖPNV-Nostalgiker freut sich an sich kreuzenden Linien, z.B. in den Siebzigern die Linie 8 am Entenfang: Rheinhafen - Entenfang - Weinbrennerplatz - Mathystraße - Hauptbahnhof - Ettlinger Straße - Marktplatz - Entenfang - Daxlanden.
 
Es ist effektiv eine inverse Nachtsperrung. Hatten wir 2024 schon in Heilbronn mit dem Vorplatz. Abends wurde Richtung Hauptbahnhof gefahren, tagsüber war es gesperrt. Habe dazu nichts allzu negatives gehört.
Ich glaube du meinst 2025, als die neuen Bahnsteige entgültig fertiggestellt wurden. Da waren die unterschiedlichen Sperrphasen kein großes Problem, lediglich den Fahrgästen zu erklären dass die Fahrt bereits am Neckarturm endet weil die Bahnsteige am Vorplatz gesperrt waren, war teilweise mühselig, auch weil bei S41 und S42 das Ziel "Heilbronn Neckarturm" nicht im ITCS war und bei den betroffenen Fahrten nur die Liniennummer geschildert war, wenn nicht manuell auf ein anderes Ziel umgeschildert wurde
 
Aus diesen Prämissen folgt natürlich eine gewisse Komplexität wenn man es in so einem Plan gebündelt darstellt. Aber bspw. der Germersheimer Fahrgast muss nur "Sperrzustand" und "Nicht Sperrzustand" kennen.
Der leider mal so und mal so stattfindet... Die Uhrzeiten ändern sich tagesweise ja hier und da gerne mal.
Auf der Germersheimer Schiene wäre es trotzdem einfacher ganztägig über den Albtalbahnhof zu fahren. Aus meiner Sicht zumindest. Aber vielleicht auch nur so ne persönlich Präferenz.
Und nicht falsch verstehen: Die Gründe es nicht so zu machen finde ich durchaus legitim. Es führt nur trotzdem zu einer m.E. recht unglücklichen Situation.
 
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