Barrierefreier Ausbau

Jein ...

Das Heilbronner Bahnsteigmodell erkauft man mit einem breiteren, m.E. zu breiten Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden.
Außerdem bleibt es trotzdem wahr, dass der Bahnsteig schmaler wird, da ja nicht wie in HN nur 55er Bahnen halten, sondern auch 34er und auch schon für diese muss der Bahnsteig schmäler werden. Bahnsteigkante zu Gleismitte bei 34 cm Höhe m.E.n. heute 1,58 m, anfangs m.E.n. 1,65 verbaut, 18 cm Bahnsteig war m.E.n. 1,35 m, 55er m.E.n. noch etwas mehr
 
Ach, und eine 55er Bahn, die auf 34 ausfahren muss, macht die schmalen mittigen Bahnsteige noch schmaler, weil der dann beidseitig für 34er Stufen verschmälert werden muss ...
 
... sofern man weiterhin beidseitig Türen öffnen können möchte
Wobei ich mich Frage: es ist ein cooles gimmick, ja. Aber ist es WIRKLICH nötig? Von links in die 2S einsteigen wird keiner, und aussteigen maximal an Gleis 24, weil man nicht um die Bahn herum muss.
Umsteiger von 2S auf Tram sind denke ich auch nicht so viele: Richtung Innenstadt bleibt man sitzen, Richtung Ebertstraße ist man schon vorher in die 2 gestiegen
 
NRW ist mir schnuppe, meine Vergleichsgröße sind 34er und 55er Bahnsteige im restlichen Netz des Karlsruher Modells versus Heilbronn.
 
Nur bei 55cm hohen Bahnsteigen möglich, nicht bei 34cm Bahnsteigen.
In Heilbronn fahren auch immer die Trittstufen aus, nur bleiben unter der Bahnsteigkante. Da in Heilbronn die kannte etwas rausgeht und nicht gerade runter geht hat die Trittstufen Platz.

Und die Heilbronner Lösung halte ich echt nicht für gelungen. In Sachen Barrierefreiheit ist meiner Meinung nach besser, wenn der Bahnsteig auf 55cm normal gebaut ist und der Schiebetritt ganz normal in die Hochbahnsteig-Lage ausfährt. So sind Schiebetritt und Bahnsteig fast bündig, während bei der Heilbronner Lösung immer ein Spalt übrig bleibt. Gut um den Bahnsteig ein paar Zentimeter breiter zu machen, schlecht in Sachen Barrierefreiheit.

Die Heilbronner Lösung wäre am Karlsruher Vorplatz höchstens eine Lösung, wenn man dort nur einseitig auf 55cm erhöhen kann, aber weiterhin beidseitig die Türen öffnen können möchte. Da die Fahrzeuge nicht je Fahrzeugseite unterschiedlich ausfahren können, wäre es so möglich dass der Schiebetritt beidseitig auf 34cm ausfährt und auf der auf 55cm erhöhten Seite eben unter die Bahnsteigkante ausfährt.
 
Dafür soll eine Viergleisigkeit hergestellt werden. Allerdings hilft das natürlich wenig, wenn die Gleise der Tram trotzdem gekreuzt werden müssen.
Die Viergleisigkeit bringt dir nichts, wenn der Albtalbahnhof belegt ist, was die Hauptursache für das warten am Vorplatz ist. Dann wartest du eben nicht am Vorplatz sondern paar hundert Meter weiter, bringen tut das nichts
 
Die Viergleisigkeit bringt dir nichts, wenn der Albtalbahnhof belegt ist, was die Hauptursache für das warten am Vorplatz ist. Dann wartest du eben nicht am Vorplatz sondern paar hundert Meter weiter, bringen tut das nichts
Doch, z.B. stehen die Linien 55 und manchmal auch 62 hinter den wartenden Stadtbahnen und kommen nicht weiter oder teilweise nicht mal an ihre Halteposition. Dadurch könnte man das entflechten.
Generell wäre ich dafür, dass gerade die Linie 55 in Richtung Ebertstraße eine separate Haltestelle bekommt, bspw. die Holzbussteige nutzt, oder die Haltestelle, wo der CityTour Bus hält, genutzt wird.
Jenachdem könnte auch der Holzsteig von der Poststraße kommend als Ausstieg genutzt werden und der Bus wartet, bis eine Lücke auf Gleis 24 entsteht.
 
Doch, z.B. stehen die Linien 55 und manchmal auch 62 hinter den wartenden Stadtbahnen und kommen nicht weiter oder teilweise nicht mal an ihre Halteposition. Dadurch könnte man das entflechten.
Generell wäre ich dafür, dass gerade die Linie 55 in Richtung Ebertstraße eine separate Haltestelle bekommt, bspw. die Holzbussteige nutzt, oder die Haltestelle, wo der CityTour Bus hält, genutzt wird.
Jenachdem könnte auch der Holzsteig von der Poststraße kommend als Ausstieg genutzt werden und der Bus wartet, bis eine Lücke auf Gleis 24 entsteht.
Da halte ich dann aber die Verlegung der Busse für die einfachere, sinnvollere und kostengünstigere Variante, als ein 4-gleisiger Ausbau
 
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