? Wendeschleife Rappenwört

Hallo zusammen,

da ja hier einige Kollegen deutlich bessere Quellen kennen als ich, mal eine Frage an die Schwarmintelligenz.

Die Wendeschleife Rappenwört besteht ja heute aus zwei Wendeschleifen, einem kleinen Ring und der eigentlichen langen Schleife bis vor das Freibad inkl. Überholgleis nach der Haltestelle.

Meine Frage ist, seit wann dieser Zustand so ist und wieso diese "Konstruktion" so gewählt wurde?
Und um im historischen Kontext zu bleiben: Wie sah es früher dort aus? Einfache Stichstrecke oder mit zusätzlichen Veranstaltungsgleisen?

Vielleicht hat ja jemand einen passenden Link, der mir dieser Fragen beantworten kann.

Vielen Dank
Runer
 
Moin,
die kleine kreisrunde Schleife von Daxlanden kommend ist die alte ursprüngliche Schleife. Soweit ich weiß bestand da aber schon damals ein Stichgleis in Richtung der jetzigen Haltestelle (aber nicht ganz so lang). So Ende der 1990er/vlt. auch schon Anfang 2000 hat man dann, um die Haltestelle näher an den Badeingang zu bekommen die heutige Haltestelle mit der langgezogenen Schleife gebaut und dabei die alte Schleife belassen. Warum man das so gemacht hat weiß ich aber auch nicht.
 
Die heutige Anlage wurde am 20. Juni 1998 eröffnet. Wie bereits geschildert bestand die Anlage zuvor aus der kleinen Schleife ums Rondell und ein Abstellgleis auf der Südseite der Lichtwiese, dort, wo sich heute das Ausweichgleis befindet. Das Abstellgleis wurde wohl ganz früher dazu genutzt, Beiwagen tagsüber abzustellen, wenn vormittags viele Fahrgäste nach Rappenwört und nachmittags wieder viele zurück wollten, während in der Zwischenzeit weniger Nachfrage war. In den letzten Jahrzehnten vor dem Umbau wurde es meines Wissens nach so gut wie nicht mehr genutzt.
Warum die Anlage in Rappenwört so groß ausgefallen ist und die alte Schleife beibehalten wurde, weiß ich nicht. Der Bau der neuen Schleife war aber wohl eine sehr eigenwillige Entscheidung von Dieter Ludwig, der weder ein Gemeinderatsbeschluss noch ein Planfeststellungsverfahren vorausgegangen war. So wird es zumindest in dem Buch "Die Daxlander Straßenbahnstrecken" von Jochen Zefferer beschrieben.
 
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