Persönliche Konsequenzen bei Kostenüberschreitungen?

Kostenüberschreitungen bei von Deutschen/Österreichern geplanten Bahnprojekten ist leider nichts neues.
Im Russland der Zaren hatte es Konsequenzen.
Die erste Eisenbahn in Russland verlief ab 1837von St. Petersburg zur Sommerresidenz des Zaren in Zarskoje Selo (wörtlich: Zarendorf, heute Puschkin) und hatte bis 1902 die Spurweite 1829 mm (6 Fuß). Bauingenieur war Franz Anton von Gerstner. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zarskoje-Selo-Bahn.
Wegen Kostenüberschreitung wollten der Zar und seine Berater Herrn Gerstner nicht den Bau der Hauptstrecke St. Petersburg - Moskau anvertrauen. Man holte 1842 statt dessen George Washington Whistler aus den USA. Der setzte die Spurweite von 5 Fuß durch. Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/George_Washington_Whistler#Saint_Petersburg–Moscow_Railway (die Sache mit der Kostenüberschreitung wird in der deutschen Version der Wikipedia nicht erwähnt)
 
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