ÖPNV-Report Baden-Württemberg

Hi,

das Verkehrsministerium hat gestern einen ÖPNV-Report für Baden-Württemberg vorgestellt und einen Vergleich mit ähnlichen Regionen in Österreich (Voralberg) und der Schweiz (Ostwind) gezogen in denen einges besser läuft. Im Abschlussbericht werden alle Verbünde bzw. Kreise und größere Städte in Baden-Württmberg hinsichtlich des ÖPNV-Angebotes (Tarif, Haltestellendichte, Verkehrsangebot, etc.) verglichen. Der KVV kommt dabei recht gut weg (viel Leistung für relativ günstigen Tarif) allerdings mangelt es etwas an der Erschließungsqualität. Erstaunlicherweise ist der VPE in der Regel auch recht weit vorn dabei, die anderen Lokalfürstentümer wie TGO, VGC, VGF, etc. schneiden dagegen erwartungsgemäß deutlich schlechter ab. Aus den Ergebnissen soll ein Strategieplan entwickelt werden, um das angestrebte Ziel der Fahrgastverdoppelung bis 2030 zu erreichen.
 
Fazit: Die Schweizer machen ÖPNV sehr viel besser als die Deutschen. Die Vorarlberger kann man wegen der sprachlichen Nähe zu den Eidgenossen und der mentalen Distanz zu Wien - - Zitat: Was Gott der Herr durch einen Berg getrennt hat, soll der Mensch nicht durch einen (Arlberg-)Tunnel verbinden - zur Schweiz dazurechnen.
Einen wichtigen Punkt scheint der Report zu ignorieren: Die Verlässlichkeit.
Verspätungen wie im Zeit-Raum-Diskontinuum der DB würde der Schweizer niemals akzeptieren.
Man kann sich darauf einstellen, dass man zwischen unterschiedlichen Postbus-Linien umsteigen kann, da diese ebenso wie die Bahn pünktlich verkehren.
Vielleicht sollte Baden-W. sich als neuer Kanton der Schweiz anschließen.
 
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