Baustellen und Umleitungen

Wegen der Durcharbeitung des Stellwerks Jöhlingen die zur selben Zeit stattfindet.
Ich hatte es an anderer Stelle hier schon nachgefragt - weiß jemand genau, was an dem Stellwerk genau gemacht wird? Ein Austausch alter Technik durch neue alte Technik oder Tatsächlich eine Modernisierung durch neue Technik (was bisher ja erst im Zuge des Ausbaus Grötzingen <-> Bretten passieren sollte?)
 
Ich hatte es an anderer Stelle hier schon nachgefragt - weiß jemand genau, was an dem Stellwerk genau gemacht wird? Ein Austausch alter Technik durch neue alte Technik oder Tatsächlich eine Modernisierung durch neue Technik (was bisher ja erst im Zuge des Ausbaus Grötzingen <-> Bretten passieren sollte?)
Nach meinem Kenntnisstand werden lediglich die bestehenden und ausfallanfälligen Bauteile im Stellwerk durch neue Bauteile ersetzt. Eine vollständige Modernisierung der gesamten Stellwerkstechnik beispielsweise auf ESTW-Technik ist in der kurzen Zeit sowieso nicht möglich.

Hing die Alttechnik nicht auch irgendwie mit dem Problem-BÜ-Kleinensteinbach zusammen?
Ja, der BÜ in Kleinsteinbach hängt mit auf dem Stellwerk in Grötzingen und von dort aus wird auch Jöhlingen fernbedient. D.h. bis die Kleinsteinbach-Story nicht endgültig beendet ist kann in Jöhlingen nichts neu gebaut werden, da dies wiederum zu einem Eingriff in Grötzingen führt wodurch der Bestandsschutz für die Anlage inklusive dem BÜ Kleinsteinbach verloren ginge.
 
Ja, der BÜ in Kleinsteinbach hängt mit auf dem Stellwerk in Grötzingen und von dort aus wird auch Jöhlingen fernbedient. D.h. bis die Kleinsteinbach-Story nicht endgültig beendet ist kann in Jöhlingen nichts neu gebaut werden, da dies wiederum zu einem Eingriff in Grötzingen führt wodurch der Bestandsschutz für die Anlage inklusive dem BÜ Kleinsteinbach verloren ginge.
Dazu habe ich eine Frage: Vor ein paar Jahren wurden in Grötzingen zwei zusätzliche Weichen eingebaut und an das Stellwerk angeschlossen. Galt damals die Bestandsschutzregelung noch nicht? Die BÜ-Problematik in Kleinsteinbach existierte damals ja schon.
 
Ich hatte es an anderer Stelle hier schon nachgefragt - weiß jemand genau, was an dem Stellwerk genau gemacht wird?
Nach meinem Kenntnisstand werden lediglich die bestehenden und ausfallanfälligen Bauteile im Stellwerk durch neue Bauteile ersetzt.
Noch als Ergänzung dazu habe ich einen Artikel der BNN gefunden in dem detaillierter gesagt wird was bei den Arbeiten gemacht wird:

Verantwortlich für die Ausfälle war laut AVG-Antwort bisher nie das Stellwerk selbst, sondern dessen Fernsteuerung. [...] Das Signalwerk Wuppertal der Bahn wurde daher mit einer aufwendigen Durcharbeitung der Fernsteuerung beauftragt. Dabei wird unter anderem jedes einzelne der über 2 000 Kammrelais händisch geprüft und bei Bedarf ersetzt. Diese Durcharbeitung soll im März 2020 erfolgen. Dafür werden allerdings über zwei Wochen nächtliche Streckensperrungen erforderlich sein.  Ein früherer Ausführungszeitraum als März 2020 ist aufgrund von langen Lieferzeiten bei den Kammrelais nicht möglich.


Dazu habe ich eine Frage: Vor ein paar Jahren wurden in Grötzingen zwei zusätzliche Weichen eingebaut und an das Stellwerk angeschlossen. Galt damals die Bestandsschutzregelung noch nicht? Die BÜ-Problematik in Kleinsteinbach existierte damals ja schon.
Das weiß ich leider nicht.
Meine Vermutung ist aber, dass das Einbauen von 2 neuen Weichen und das zugehörige Anpassen der Fahrstraßen IM Bahnhof ggf. nicht in den Bestandsschutz fällt, da in der Logik des Bahnhofsblocks. Wohingegen eine Herausnahme eines vorhandenen Fernsteuerbereiches inklusive einer neuen Blockanpassung für ein neues ESTW, welche wiederum den Bereich der freien Strecke (Streckenblock) betrifft anders gehandhabt wird. Der BÜ in Kleinsteinbach befindet sich auch auf der freien Strecke.
 
Auf der Seite des KVV ist für Phase 1 noch immer der ursprüngliche Plan vorhanden (mit dem Hinweis nun, dass ggf. nicht alle Maßnahmen durchgeführt werden können wegen der aktuellen Lage):



Im Briefkasten (als Anlieger) war aber nun folgendes zu finden:



Damit würde die SEV Linie 16 wegfallen, da die Südostbahn nun doch offen bleibt.
 
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