Auswirkung von steigenden Energiepreisen und Einsatz von Billiganbietern im Busverkehr

Seit mehreren Monaten steigen die Preise für Strom und Treibstoffe stark an. Zeitgleich gibt es erhebliche Probleme mit Busunternehmen, die - diplomatisch ausgedrückt - beim Fahrpersonal und der Technik ein übergroßes Augenmerk auf Kostensenkung legen.
Hat hier jemand genaue Zahlen, wie hoch der Anteil der Energiekosten an den Fahrpreisen ist? Gibt es da Pläne zum Gegensteuern?
Wie hoch ist die Kostenersparnis durch den Einsatz "günstiger" Busunternehmen und welche Kosten haben die Notmaßnahmen im Schienenersatzverkehr verursacht?
Dann stellt sich noch die Frage, wie sich das Durchschnittsgehalt aller im KVV-Gebiet eingesetzten Busfahrer und deren Arbeitsbedingungen geändert haben.
Meine Meinung dazu: Das Fahren von Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit im gesundheitlich fordernden Schichtdienst. Deshalb erwarte ich, dass das Personal gut ausgebildet und ordentlich bezahlt wird. Das gilt auch für Taxifahrer, denen man des öfteren ein ordentliches Trinkgeld geben sollte.
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Jeder will auf dem Markt mitmachen, darüber hinaus kommt dann auch Fahrzeuge die nicht so Komfortabel sind aber Hauptsache fahren können.

Bei Taxis in Karlsruhe ist es vom Land Karlsruhe festgeschrieben welche Preise es gibt und was man zahlen muss. Sonst würde die Taxifahrer noch Wucherpreise verlangen. Ich gebe mein Taxifahrer der mich oft fährt auch Trinkgeld.
 
In Ausschreibungen gewinnt der günstigste Bieter. Es steht dem Auftraggeber aber frei in der Ausschreibung Kriterien festzulegen, die dennoch eine gewisse Qualität garantieren.

Ich kenne die genauen Gehälter nicht, weiß aber das es für viele aus dem Handel oder Handwerk durchaus attraktiv ist. Das Gesamtpaket aus Gehalt, Urlaub, Zusatzrente etc. kann daher so schlecht nicht sein.
 
Das kommt ziemlich konkret auf das Busunternehmen an:

AVG und VBK zahlen meines Wissens nach Verdi Tariflohn an ihre Busfahrer, wobei es bei der AVG auch Kombifahrer gibt, die sowohl Lokführer als auch Busfahrer sind, die bekommen vermutlich dann immer den Tf Lohn.

Am besten bezahlt sind die Busfahrer von DB Regiobus Baden-Württemberg ehemals Südwestbus, die bekommen EVG Tarifgehalt, was noch mal etwas mehr ist wie Verdi.

DB Regio Friedrich-Müller-Omnibus, NVW, Hagro Transbus, Eberhardt Reisen, Seitz Touristik,... zahlen meines Wissens nach WBO Tariflohn der unter Verdi Tarifvertrag liegt.

Es gibt noch einige Billigkrauter wie Engel aus Mühlacker, oder Rhein-Baden-Bus die bezahlen gar keinen Tariflohn, sondern meistens weniger, es gibt im Busbereich, leider, oft bei Ausschreibungen keine Tarifbindungspflicht im Gegensatz zum Eisenbahnbereich.

Gruß
 

Dani1820

aus Karlsruhe
Das kommt ziemlich konkret auf das Busunternehmen an:

AVG und VBK zahlen meines Wissens nach Verdi Tariflohn an ihre Busfahrer, wobei es bei der AVG auch Kombifahrer gibt, die sowohl Lokführer als auch Busfahrer sind, die bekommen vermutlich dann immer den Tf Lohn.

Am besten bezahlt sind die Busfahrer von DB Regiobus Baden-Württemberg ehemals Südwestbus, die bekommen EVG Tarifgehalt, was noch mal etwas mehr ist wie Verdi.

DB Regio Friedrich-Müller-Omnibus, NVW, Hagro Transbus, Eberhardt Reisen, Seitz Touristik,... zahlen meines Wissens nach WBO Tariflohn der unter Verdi Tarifvertrag liegt.

Es gibt noch einige Billigkrauter wie Engel aus Mühlacker, oder Rhein-Baden-Bus die bezahlen gar keinen Tariflohn, sondern meistens weniger, es gibt im Busbereich, leider, oft bei Ausschreibungen keine Tarifbindungspflicht im Gegensatz zum Eisenbahnbereich.

Gruß
Naja Engel ist schon länger als RBB dabei und mit schlechtleistungen, das RBB überhaupt noch weiter fährt ist auch ein Wunder.
Aber in der Region hab ich das Gefühl das mehrere Billiganbieter gekommen sind.

Der aus Heidelberg hab ich bis jetzt auch nicht gekannt. Das Hagro/Eberhardt immer noch überall mitmischen tut merkt man auch.
 
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